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Notizen Uber den Schaum.

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Notizen uber den Schaum.
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tdnkten Sande bestehend, . die Consistenz eines festen
Teigs hat und von dunkelbrauner E'arbe und starkem
aber nicht unangenehmen Geruch ist. E n g e l m a n n hat
versucht, zu ermitteln, ob und in welcher Menge sich
aus diesem Sande Leuchtstoffe gewinnen lassen. Er hat
gefunden, dass bei der Destillation der Sand 7,54 Proc.
gewaschenes Oel und eine nicht unbedeutende Menge
Gas lieferte. Das Oel 'gab bei der weiteren Reinigung
1,23 leichtes Oel, 1,79 mittleres Oel, 2,:34 dickstes Oel,
0,64 Asphalt und 1,56 Verlust. Das bei der Destillation
gewonnene Gas zeigte, mit Wasser gewaschen, den Geruch der Destillationsproducte, enthielt nur wenig Kohlensaure, war frei von schwefelhaltigen Verbindungen und
brannte mit schon leuchtender Flamme. 100 Voluni des
Gases hatten eine Zusammensetzung von 2,98 Sauerstoff,
12,29 Stickstoff, 10,98 leuchtenden Kohlenwasserstoff,
47,58 Grubengas, 18,89 Wasserstoff, 4,02 Kohlenoxyd und
3,25 Iiohlensiiure. Das Gas kann zur Beleuchtung dienen, selbst ohne einen Kalkreiniger durchstromt zu haben.
Wenn 2000 Grm. des Sandes nur 1 Cubikfuss Gas liefern, so wiirde die Destillation von 200 Kilogrm. hinreichen, 4 Flammen fur die Dauer von 5 Stunden zu
unterhalten.
Aus den gewonnenen Resultaten folgt, dass der bituininose Sand von Heide eine grossere Ausbeute an Leuchtstoffen liefert, als viele andere zur Darstellung von Leuchtstoffen verwendete Rohstoffe. (Ann. der G'hem. u. Pharm.
X X V I I . 1-26.)
0.
Notizen iiber den Schaum.
Alle Flussigkeiten bilden Blasen, sobald sie mit Luft
geschuttelt werden j bei einigen verschwinden die Blasen
sogleich beim Eintritt der Ruhe, wiihrend andere eineri
mehr oder weniger bestandigen Schaum bilden. Dieser
Unterschied zwischen den Fliissigkeiten scheint nach
G 1a d s t o n e eigener Natur .zu sein.
WPsserige Losungen organischer Korper schaumen
am starksten. Beirn Biere ist die Menge des Schanms
von dem Kohlensauregehalte desselben abhkngig, nicht
aber die Bestandigkeit des Scbaums, so wenig wie von
der Gegenwart irgend welchen Gases in einer Flussigkeit.
Losungen essigsaurer Salze sind vorzugsweise zur
Schaumbildung geneigt, unter diesen steht das essigsaure
Eisenoxyd obenan. Essigsaures Kupferoxyd, Bleioxyd
13*
Verbreitung des R u o r s .
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und andere essigsaure Metallealze sch!iumen stark. Essigsaure Eisenoxydlosung schaumt auch nach der Hehandlung
unter der Luftpumpe, wodurch ihr viele absorbirte Luft entzogen wird. Aehnlich verhalt sich die Losung des citronensauren Eisenoxyduls.
Die Eigenschaft zu schiiumen ist vom specifischen
Qewichte durchaus. unabhangig.
Der Schauin auf der Oberflache einer gefarbten
Fliissigkeit zeigt fast stets eine hellere Farbung, als die
Fliissigkeit selbst. Eine von den wenigen Ausnahmen,
bei denen der dchaum anders gefkrbt erscheint, als die
Fldssigkeit, ist die dunkelrothe wasserige Losung der
Cochenille, die durch Schiitteln einen starken blassblaulich purpurnen Schaum erzeugt.
(Lond. Phil. Hag. Pharm. Journ. and Trans. Sept. 1858. p . 194f.) Hendess.
-
Ueber die Verbreitung des Pluors
hat NicklBs, Professor an der Facultlt der Wissenschaften zu Nancy, eine umfangreiche und sehr gelehrte
Abhandlung veroffentlicht, aus der sich folgende Schlussforderungen ziehen lassen :
1) Uas Fluor findet sich in sehr kleinen Mengen im
Blute; es findet sich
2) im Urine,
3) in den Knochen, aber weit geringer als man bisher nnnahm. Nach B e r e e l i u s enthalten 100 Qrm. kalkartige lllaterie der Knochen 3 Grm. Fluorcalciuni, UGgegen N i c k l B s kauin O,Os Grm. aus 1 Kilogrrn. erhalten konnte.
4) Die Quellen, welche dem thierischen Organismus
das nothige Fluor zufiihren, sind :
a ) die Trinltwasser,
L) die Pflanzensulstanzen. Heide enthalten indessen
dns Fluor in so .winzigen Mengen, dass man, uni
nur Spuren davon zu erhalten, mindestens 1 Kilogranim Asche und den Ruckstand von einigen Tausend Liter Wasser in Arbeit nehrnen muss;
c ) auch zufillig knnn der Organismus Fluor aufnehinen, und zwar aus den Dlineralwlssern, welche
alle, im Vcrgleich zu den Trinkwassern, grosse
Mengeii von Fluorverbindungen enthaltcn ;
d ) dieser Umstand konnte vielleicht die Wirkung einigcr scliwnch mineralischer Minernlwiisser erklaren,
\vie cler von Ploiubibres, Mont d’Or, Sultzbad etc.
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