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Notizen Uber Thymianl.

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Notize,h uber Thyntianol.
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sarnniensctzung C22H22 0 2 und ist soniit nicht a19 Caprihaldellyd zu betrachtcn. (Ann. der Cheni. u. l'liirrm. CXIII.
G.
107-110.)
Notizen iiber Thymianol.
Nach den iieuesten von 1, a 11eiii a n d angestclltcri
Versuclicn nnd llntcrmchungen ist das Thyniinnol cin
:ciiiisch vcrschicdcner Oele. Der IIauptsaclie nacli bc
stcLeiid :\us Tliyniol, cincni fcsten I<anipfcr, dcr rnituntcr
die Hiilfte scincs Gcwiclitcs ausniacht. Man stcllt 'es
durch Destillation des Oeles dar, wodurch man zweicrlci
Fliissigl<citencrhalt, von dencn die eine zwisclicn 160 nntl
1800 und die andere zwischen 225 und 2350 kocht nnd beinahc ganz atis Thymol bestcht. Aueh die zwischen 185 und
2250 iibergehende Fliissigkeit enthiilt davon mchr als ein
Uritthcil. Es liisst sich ilaruus durch Scliutteln niit eincr
mittelmiissig conccntrirtcn Lijsung von kaustischer Soda
abscheiden, worin sich das Thyniol lost. Nachdcm das
obenauf schwinlmcnde Oel abgcgosscn, sattigt inan die
mit Wasscr verdiinnte Liisung mit Salzsanre wodurcli
sich das Thymol abschcidet und bald fcst wird. Durcli
Prcsscn zwischen E'liesspnpicr und Uinkrystallisiren ails
Alkohol liisst cs sich rcin cr1i:iltcn und stcllt in dicseiu
Zustande rhomboBdrischc, durchsichtigc, an den Seitcn
parallel gestreifte Tafeln dar, welche sich oft in der
Weisc vereinigcn, dass sie ein unregelmassiges Sechsccli
lilden. Das Thymol besitzt cinun angenchnien Thymiangerucli, eincn suhr steclienden, pfefferartigen Geschmack,
schmilzt bei 440 Z U ciner farblosen Fliissigkeit, bcgirint
bei 2300 zu sicdcn und destillirt ohne Veriindcrung. Ini
festen Zustande ist es wenig dichter als Wasscr, schr
leicht in Acther, Alkohol und conc. Essigsiiurc, conc.
Ycliwcfcl- und Salpetersaurc, Pottaschen- und Sodalosung.
Es bricht die Lichtatrahlen weder im festen noch fliissigen Zustande und bildct mit den meisten Metallsalzcii
Niederschllige. Der bei der Destillation des Thymianijls
zwischen 160 und 1830 iibergehende Theil desselben enthalt einen Kohlenwasserstoff, der sich durch Rectificxt'1011
iiber kaustisches Kali reiiiigen lasst und das Thymin
darstellt. Dies ist eine sehr fliichtige, farblose E'liissigkeit, von angenehmem Thymiangeruche, welche bci 160"
zu sieden beginnt und deren Kochpunct bei 1650 licgt.
Seine Formel ist die des Terpentinols. Es bricht dic
Lichtstrahlen nach links. Ausser diesen beiden Bestand-
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Miecellen.
theilcn ist noch als dritter eine Flussigkeit im Thymianiile cnthalten, die bei 1750 siedet, Citronengeruch entwickelt, die Lichtstralden nicht bricht nnd dic Zusamiiiensetzung und Eigenschaftcn des Cymens (C?Ol-I14) bcsitzt. Das Thymian61 cnveist sich soinit als cin Gcrnisoh aus zwei Kohlenwasucrstoffen, niimlich CZoH 16 und
C2oH 14. (Joui*ii.de P?Larni.et de Chiin. Mars 1857. S. 189.
- f'olyt. Ce~itrnlldle.1859 S. 221.)
Bkb.
Verlialten des salzsauren Hydrobenzamids gegen absol u t e ~Alkohol.
L i e k e bestatigt die von I3k m a n n fur die Zersetzung
dcs salzsnuren Hydrobenzamids mit Alkohol aufgestellte
Gleichung :
Aethyl- Benzolather,
nach welcher sich also bei Einwirknng der beiden Stoffc
Salniialr nnd Acthylbenzoliither bilden. Der Siedepunct
des Aethyllenzoliithers lie@ zwischcn 205 und 2150. Dic
zugleich niit auf'tretenden wechselnden Mengen von BittermawleIo1 wcrden durch Wasser hervorgebracht, welches
sich schwerlich vollstiindig bei dem Versuche aurrschliessen
liisst. (Ann. der C?iem.21. Pharni. X X X V l . 303-305.) G.
Granat - Guano.
Ijie kleiuen Krcbsc ( C m q o n wzcZgaris Fabr.), welche zu Milli:irdcn die Norclscekiisten haviilkern uud im nordwcstlichcn lhutschInnd unter den1 Nnnicii Griiiintc otlcr Uirrncclc RIB Lcckcrliisseil
lieksnnt sind, werdcn, wenu sie zum Verkauf nicht gceignet, schoii
scit lnngcr Zeit voxi den Nordtieefiticliorn d s Diingemittel benutzt
und finden jetat iu einer besondcrcii Frtbrik bei Varel a. d. J. Verzur Hereitung eines kiinstlichen Guano. Eine Analysc!
I E 2 n L u i a t - G u u r r o ist vcin E.
e y e r ausgefihrt. Vcrgleichl.
iniin (lie Resultate dCrSClben mit den Kesultaten von Aiislysen verschieilcner natiirlicher Gunnosorten, so findet man. davs dic organiactitm Restaiidtheile des nntiirlichen Guano gegen die des GrauatGuano bedeutend znriicktrctcn, dass der Stickstoffgehalt des letztcrcn niindcstens dcrn dor mittleren Sorten des natiirlichen Guitiio
glcich steht, dass aber die Menge dcr phosphorsaurcn Salze weit
hinter der dcs uatiirlichcn Guano zuruckbleibt. Die oben errviihntc
Fabrik, welche diesen kunstlichcn Guano producirt, pflegt daher
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