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Officinelle Pflanzen in Turkestan.

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Officinelle Pflaneen in Turkeetan.
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l i e f e r n , a l s d i e u n g e r i t z t e n (Archiv d. Pharm. 1871,
Juli) ,.hat J o b s t bislang nicht bestatigt gefimden. In Nr. 52 des oben citirten Wochenblatts wird ein Aufsatz an8 dem Gewerbeblatt ,,uber die Ausbentung unserer
Mohnf'elder von Apotheker J u 1. 8 c h r a d e r in Munderkingen , welcher, von den Veroffentlichungen der Firma Fr i e d r.
J o b s t angeregt , Mohn zur Opium - Gewinnnng gebaut
hatte, wiedergegeben, in welchem os u. A. heisst:
Das von mir angebaute Land hatte eine Grosse vou
32 Quadr. - Ruthen. Ich nahm mir, um den dnrchschnittlichen
Ertrag einer Kapsel annahernd bestimmen zu konnen, die
Muhe, sammtliche auf dem Stuckchen stebende Kapseln zu
xiihlen, es waren 3749, auf einer &.-Realso 117. Der Ertrag des Ganzen ergab 9 Unzen und 3 Drachmen wohl
getrocknetes, 11 Proc. Morphin enthaltendes Opium, der der
einzelnen Kapsel also l l h Ciran.
Ein Morgen, auf dem nach Obigem 44,987 Rapseln stehen,
gabe demnach 112 Unzen , beinahe 6 Pfund wohlgetrocknetes Opium, was Zi 18 tl. einen Geldwerth van 121 fl. 30 xr.
reprasentiren wiirde ; gewiss ein schoner Verdienst , wenn
man bedenkt, dass die Kosten fur Arbeitalohn, Diingnng etc.
dnrch die Gewinnung dcs Samens mehr ale vollstandig gedeckt werden.
Aus 160 Stuck moglichst gleich grossen n i c h t geritzten
Kapseln wurden 15 Unzen Samen erhalten und ein gleiches
Gewicht aus 160 Stuck geritzten Kapseln. Beide Portionen
wurden warm gepresat , und lieferten gleiche Oelmengen , j e
H bg.
nicht ganze 6 Unzen.
('
OPfidnelle Pflanzen in Tnrkestsn.
F e d t s c h e n k o hat am oberen Serafschan Arten der
F e r u l a gefunden; die Eingebornen heilen damit die Wunden der gedriickten Yferde. Er fand Z i t t w e r s a m e n ,
der wegen seines reichen Santoningehaltes besser ist als der
nordafrikanische. Bei 8 am a r k a n d fand er die B 1u m e n Esche, die in Italien wild wachst; sie wird in der Medicin
gebraucht und ihre M a n n a thener bezahlt.
K r a u s e , ein anderes Mitglied der Expedition des mssischen Naturforschervereins nach Tnrkestan, fand in den Bergen von C h o k a n d P i s t a c i a Vera wildwachsend; sie befert
6%
84
Ueber dae Beifen der Weinhuben.
nicht nur P i s t a z i e n n u s s e , sondern auch M a s t i x . Dieser
Baum ist dort ungemein haufig. P a p a v e r s o m n if e r u m
wird van den S a r t e n (T a d s c h i o k s , ansassigen Bewohnern
arischer Abstammung) in Gtirteu gezogen ; sie verstehen aber
die Rereitung des Opium nicht und beziehen dasselbe aus
Kabul. A n g e l i c a A r c h a n g e l i c a wachst in grosser Menge
auf dem Berge Dongarak und wird vorzugsweise gegen die
Pest gebraucht, wie der W a s s e r , w e g e r i c h (Alisma Plantago) in Russland gegen die Wasserscheu.
Haufig sind in Turkestan A l t h a e a , T n u s e n d g i i l d e n k r a u t ; es gedeihen F e i g e n , R i c i n u s , G r a n a t baum, L a v e n d e l , W a l l n i i R s e , M a n d e l n , Q u i t t e n ;
man findet W e r m u t h , B e i f u s s , O d e r m e n n i g und
H . L.
H u n d s z a hn. (G lobus, Januar 1872, S. 32.).
Ueber das Reifen der Wointranben
macht Dr. C. N e u b a u e r in Nr. 2 1 der Zeitechr. nassauischer
Land - und Forstwirtho 1871 folgende vorlaufige Mittheilung
ale weitere Resultate seiner im Jahre 1868 begonnenen Untersuchungen :
1) Die Blatter, Ranken und jungen Triebe des Woinstocks enthalten schon nicht ganz unbedeutende Mengen von
Z u c l i e r , der sich mit Leichtigkeit abscheiden und durch
Hefe in Gahrung versetzen lasst.
2) Blatter, Ranken und die jungen Triebe sind g a n z
a u s s e r o r d e n t l i c h r e i c h a n W e i n s t e i n . Sie enthalten
ferner nicht unerhebliche Mengen von P e 6 t i n - R o r p e r n
und ausserdem, an Kali gebnnden, n i c h t u n b e d e u t e n d e
N e n g e n v o n O x a l s a u r e , die bis jetzt noch nie im Weinstock nachgewiesen wurde.
3) Diejenigen unbekannten Stoffe des Mostes, die bei der
Gahrung des Weines das B o u q u e t liefern, sind nicht allein
in der Traube enthdlten, sondern finden sich auch in den
Blattern , Rauken und jungen Trieben; durch geeignete Behandlung lasst sich aus den genannten Rebentheilen ein ausserst
fein dufteudes Bonquet gewinnen.
Hag.
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