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Optische Probe auf Chinidin.

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Antifebrile Wirkung d. Dihydroxylbenzole.
- Optische Probe auf C h i d i n .
wirkungen hervorruft, dem Interesse der Chirurgen voll empfehlen zu diirfen. (?'om Hewn TcrJ als Seperat-Abdruck einges.)
G. H.
Antifebrile Wirknng dcr Dihydroxylbenzole. - L. B r i e g e r ist bei seinen Versuchen uber das physiologische Verhalten
der Dihydroxplbenzole zu dem Ergebniw gelangt , dass allen drei
Gliedern dieser Gruppe , dem Brenzcatechin , Hydrochinon und
Resorcin in absteigender Linie sowohl antifermentativc, als aucll
toxische Eigenschaften znkommen. Die Erfahrung , dass antifermentative und antipyretische Wirknng Hand in Hand gehen, wies
darauf hin, auch ihr a n t i p y r e t i s c h e s Verhalten z u prufen und
hat Verf. dahingehende Versuchc angestellt; B r e n z c a t e c h i n
wurde wegen seiner bekannten starken t oxi s c h e n Eigenscbaften,
eehr ahnlich dem Phenol, nicht mit i n den Kreis der Untersuchung
gezogen. - Bezuglich des E e s o r c i n kommt Verf. zu der inzwischen
auch von anderer Seite bestatigten Ansicht, dass es die Hoffnung,
die man auf dasselbe als hochst beachtemwerthes antifebriles Mittel setzte, nicht erfiillt hat. Es miissen ziemlich grosse Dosen
(1,5 bis 2,O g.) gegeben werden, die Herabeetzung der Temperatur ist nur von kurzer Dauer und nicht selten von unangenehmen
Neben - und Nachwirkungen begleitet. - Vie1 gunstiger verhilt sich
das H y d r o c h i n o n . Schon durch kleine Gaben (0,2 bis 0,6 g.)
wird ein promptes Niedergehen der Temperatur erzielt ohne begleitende Excitationserscheinungen und einhergehend mit massiger
Transpiration. Ein Nachtheil jedoch , der beiden Mitteln in gleicher Weise anhaftet, ist die kurze Dauer ihrer antifebrilen Wirbung; dieselbe tritt bei beiden prompt ein, kt aber in kurzer Zeit
rauschartig verflogen. Als einen besonderen Vortheil des Hydrochinons betont Verf. noch , dass es, seiner leichten Loslichkeit in
Wasser wegen und weil ganzlich frei von atzenden Eigenschaften,
sich zu subcutanen Injectionen rorzugbh eignet. E s ist dies um
so wichtiger, als zur Zeit noch Mittel fehlen, welche bei hoch
fieberhaften, benommenen Kranlren , die weder Schlucken noch
Klystiere zuriickhalten, subcutan angewendet werden konnen. Einspritzungen von Hydrochinon schmerzen nicht mehr als jede Wassereinspritzung ; nachfblgende Abscedirung hat Verf. niemals gesehen. (Medic. Centr.-Zeitg., 1880. No. 74.)
G. H .
Optische Probe anf Chinidin. - Die Controverse zwischen Dr. Hager und Dr. V OSR ,,in Sachen Katarrhpillen '' steht
dem Archiv der Pharmacie fern, sie hat indessen dazu gefuhrt,
dass Dr. H a g e r eine scharfe optische Probe bekannt macht, urn
Chinidin von Cinchonidin zu unterscheiden. Die stark verdunnte
schwefelsaurehaltige Losung des fraglichen Alkalo'ids wird mit
Aetzammon in geringem Ueberschnss versetzt und nach 15 Minuten
Grindpflastcr(Emplastr. contra favum). -Chloralhydrat, in Subst. local angew. 459
von der sanft agitirten Mischung ein Tropfen linter dem Mikroskop gepriift. Bei Gegenwart von Chinidin ergaben sich kleine
nadelformige Krystalle , bei Gegenwart von Cinchonidin aber besteht die Fallung aus amorphen, kugelrormigen, durchsichtigen
Massen oder Tropfen. Nebenbei bemerkt , fluorescirt auch die
schwefelsaure Losung des Chinidins, die des Cinchonidins aber
nicht. (Pharnz. Centralh, 1880. No. 45.)
G. H.
Grindpflaster (Emplastr. contra favnm). - Bei der Behandlung des Favus (Kopfgrindes) ist die Entfernung der Haare
die niichste Hauptsache. Unter allen dazu angewandten Mitteln
hat sich im Xrankenhanse in Bern, wo Jahr aus Jahr ein vie1
Grindkranke zur Behandlung kommen, nach Dr. H. W e b e r ein
Pflaster besonders bewiihrt, wozu dic Vorschrift wie folgt lautet :
Rp.: Amyli
. . . . . . .
60,O
Farinae secalis . . . . 120,O
coque cum
Aquae fontanae . . . . 1800,O
ad consist. mucilaginis ; adde
Colophonii . . . . . . 250,O
. Terchinth. venet. . . . .
60,O
fiat 1. a. pasta.
Das Pflaster , welches bei jedesrnaliger Anwendung frisch bereitet werden muse, weil es sehr leicht schimmelt, wird auf Leinwandstreifen gestrichen und den kranken Stellen entsprechend
applicirt; bei Ausbreitung dcs Grindes iiber die ganze behaarte
Kopfhaut muss man auf diese Weise eine formliche Cabotte bilden.
In ein bis zwei Tagen ist das Pflaster hart genug, dass die Streifen mit dem gewiinschten Erfolg sitccessive einzeln abgezogen
werden konnen, wobei man nur genau darauf zu achten hat, dass
man, um ein Abheben der Galea zu rermeiden, mit dem Daumen
der linken Hand die Kopfhaut feet niederdriickt, wahrend man mit
der rechten Hand jeweilen moglichst in der Richtung der Haare
den Zug ausiibt. (Durch Pharm. Centralh., 2880. No. 44.)
G. H.
,
,
Chloralhydrat in Substanz local angewandt empfiehlt
Dr. S p or e r als ausgezcichnetes Mittel gegen Z a h n s ch m e r z
und davon ausgehenden halbseitigen G e s i c h t s s c h m e r z. Man
nimmt, seiner Angabe nach, 3 -4 Kornchen - circa 5 Cenlig. Chloralhydrat , wickelt diese in ein kleines Pfropfchen Watte (nur
um die Xornchen beisammen zu halten), bringt diesen Tampon in
die Hohle des cariosen Zahnes und liisst ihn da liegen, bis das
Chloralhydrat aufgelost ist , wobei man den sich ansammelnden
Speichel ausspuckt. - Bei cariosen Zihnen des Oberkiefers fixirt
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