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Organische Sulfocyanverbindungen.

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Methylanthracen u. ein. Verbindungendess. -Org,Sulfocyanverbindung. 261
2) Mouobromdimethylanilin G6 H4 Br N (GHs)a. Wird zu
einer Losung von Dimethylanilin in Eisessig Brom hinzugefugt, bis die Flussigkeit braunroth erscheint, so fallt nach
der Verdunnung mit Wasser NaQH das Monobromdimethylanilin aue. Durch Umkrystallisiren aus Alkohol wird es in
silberweissen , gltinzenden Blattchen erhalten , die bei 55O
schmelzen. (Ber. d. deutsch. chem. Ges. VIIT 714.). C. J .
Methylanthracen and einige Verbindungen desselben.
Nach 0. F i s c h e r condensirt sich Dimethylphenylmethan
in der Hitze zu Methylanthracen.
Lost man Methylanthracen in uberschiissigem Alkohol
und erwarmt einige Zeit rnit conc. HNQs, so erhiilt man als
Oxydationsproduct einen gelben krystallinischen Niederschlag
von Methylanthrachinon G I 5 HI0 Q2. Dasselbe schmilzt bei
162- 163O, ziemlich leicht loslich in Aether, Chloroform und
siedendem Alkohol und krystallisirt aus diesen Losungsmitteln
in kleinen, gelben Niidelchen. Erhitzt man Methylantbrachinon rnit dem 5 - 6 fachen Gewicht rauchender Schwefelsaure
mehrere Stuuden lang auf 250-270°
(zur Darstellung der
Sulfosaure), giesst die noch nicht ganz erkaltete Fliissigkeit
in Wasser, neutralisirt mit €laGQS, kocht die Baryumsalze
mit H 2 Q aus, filtrirt ab, zersetzt das geloste methylanthrachinonsulfosaure Baryum rnit K2 CB3, dampft das Kaliumsalz
zur Trockne ein und schmilzt es mit iiberschiissigem Aetzkali,
so niinr6t die Schmelze alsbald die Farbenerscheinungen der
gewohnlichen Alizarinschmelze an. HC1 fallt den Earbstoff
in gelbbr+unen Flocken. Durch Sublimation oder mehrinaliges
Umkrystallisiren gcreinigt , erhalt man das Methylalizarin in
rothen Buschelchen. Es lost sich in Alkalien rnit blauvioletter
Farbe und giebt mit Kalk- und Barytsalzen blaue Niederschliige. (Ber. d. deutsch. chem. Ges. VlU, 675.).
C. J.
Organische Sulfocyanverbindungen.
1) Sulfocyannaphtyl.
0. B i 11e t e r fuhrte das Natriumsalz der p Naphtalinsulfosaure durch Behandlung mit P C15 in Naphtylsulfochlorid
uber und reducirte dies rnit Zinn und HCl. Die alkoholische
Losung des so erhaltenen Naphtylsulfiydrats giebt mit Rleiacetat sofort einen gelben Niederschlag von Bleinaphtylmer-
262
Orydationaproducte des Terpins.
- Brabin.
captid (GIO HT8)PPb, welches durch gasformiges Chlorcyan
in Chlorblei und Sulfocyannaphtyl zersetzt wird :
(eloH' 8)' Pb 2 C1 GN = 4% Cl' 2 C1"H' 8. GN;
scheidet sich aus der alkoholischen Losung beim Zuaatz von
H*O als Oel ab und erstarrt nach einigen Tagen zu einer
festen, weissen, glanzenden Masse, die geruchlos ist und bei
35 O schmilzt.
2) Sulfocyanallyl wurde auf analoge Weise erhalten und
bildete ein schwach gelblich gefirbtes Oel von eigenthumlichem,
intensivem, jedoch nicht unangenehmem Geruch. Mit Natriumamalgam zersetzt ea sich unter Bildung von Schwefelnatrium iind
Isocyanallyl , welches sich sofort beim Zusammenbringen des
Rhodaniirs mit Natriumamalgam durch seinen betaubenden
Geruch zu erkennen giebt :
e3H58. CN Nas = Na? B Q s H5. QN.
(Ber. d. deutsch. chem. Ges. VILl,462.).
c. J.
+
+
+
+
Oxydationsprodncte des Terpine.
Mehrere Chemiker behaupteten in neuester Zeit, dass
bei der Oxydation des Terpentinols weder Toluyl- noch
Terephtalsaure gebildet werde. Each Versuchen von C. H e m p e 1 liefert das reine Terpin bei der Oxydation mit verdiinnter
HNQ3 Terebinsaure, Terephtalsaure und Toluylsaure. Gegen
Kaliumbichromat und verdiinnte He
verhblt es sich dagegen anders. Erwarmt man es mit der nach den bekannten
Verhaltnissen bereiteten Mischung, so tritt bald eine stiirmische
Reaction ein, bei der, wenn & Q S
im Ueberschuss vorhanden
ist, sich ausser 4 3 3 8 und Hs 8 nur Ge H4 €I8bildet. Bei unzureichender Menge Ton €kQ 3 entsteht ein intermediares
Oxydationsproduct, eine in H*0 leicht losliche Saure, die beim
Verdunsten ihrer Losung als ein farbloser Syrup zuriickbleibt
und mit Basen leicht losliche Salze bildet. Mit dem naheren
Studium dieser Sauren ist Hempel noch beschaftigt. (Ber.
12. deutsch. chem. Ges. VUI, 20. 1875.).
J.
c.
Arabin.
N e u b au e r veroffentlichte vor langerer Zeit eine Untersuchung, woraua hervorgeht: 1) dass Arabin, welches durch
Fallung einer HC1 haltigen Losung von arabischem Gummi
mittelst Weingeistes und durch wiederholte Behandlung des
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