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Organischen Verbindungen der Metalle und des Phosphors.

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Organ. Verbindungen der Metalle und des Phosphors. 321
Zustande erhalten werden konnte. Mit massig concentrirter
Salpetersaure gekocht, lieferte das Papaverin eine gelbe
krystallinische Masse, die wahrscheinlich aus dem Papaverin dadurch entsteht, dass 4 Aeq. Wasserstoff durch
4 Ae Untersalpetersaure vertreten wird.
l i e Einwirkung des Papaverins a u f den thierischen
Organismus war hedeulungslos. (Ann. u'er Chem. u. Pharrn.
Bd. 73. p . 50)
G.
--f__
Organische Verbindungen der Metalle und des
Phosphors.
F r a n k l a n d hat in Fortsetzung seiner Versuche uber
die Isolirung der organischen Radikale auch J o d m e t h y 1
mit Zink behandelt und dabei nicht allein die Entwickelung von Methylgas beobachtet, sondern auch gefunden, dass
in dem Ruckstande Z i n k m e t h y 1 enthalten war. Dasselbe wurde aus dem Ruckstande durch Destillation in
einem trocknen mit WasserstofTgas gefiillten Apparate gewonnen als eine farblose durchsichtige Flussigkeit von
durchdringendem u n d widrigem Geruch, die sich an der
Luft von selbst entzundet unter Bildung einer dichten
Wolke von Zinkoxyd, und die Wasser mit derselben Starke,
wie Kalium, zersetzt. Die Producte dieser Zerselzung sind
Zinkoxyd und reines Sunipfgas in dem Verhaltnisse von
4 : 2 Aeq., woraus sich ergiebt, dass der fragliche Korper
aus 4Aeq. Methyl und 1 Aeq. Zink zusammengesetzt ist,
indem
C2H3Zn € I 0 = ZnO und 2 ( C H 2 )
ist. Diese Zusammensetzung wurde auch durch die Analyse bestatigt. F r a n k l a n d halt es fur ivahrscheinlich,
dass das Zinkmethyl die Rolle eines Radikals zu spielen
im Stande ist, und sich direct mit Sauerstoff, Chlor etc. zu
vereinigen vermag. Ebenso wie aus dem Jodmethyl durch
Zersetzung mittelst Zinks Zinkathyl wird.
Z i n k a t h y 1. Bei der Zersetzung von Jodathyl durch
Zink gebildet. Es ist weniger fluchtig als Zinkmethyl und
Iiefert bei der Zersetzung durch Wasser neben Zinkoxyd
Methylgas
C4HH5Zn+HO=ZnO+2(CZH3).
Durch die Existenz dieses Korpcrs werden manche
Erscheinungen, die bei der Einwirkung von Wasser, Alkohol und Aether auf den bei der Behandlnng von Jodathyl
mit Zink entstehenden krystallinischen Niederschlag sich
zeigen, erklart ; namentlich kann kaum gezweifelt werden,
21
Arch. d. Pliarni. CXIII. Rdo. 3. Hft.
+
323
Zusammensetzung des Mesitilols.
dass Zinkathyl in wasserfreiem Aelher sich ohne Zersetzung
lost und bei darauf folgendem Zusatz von Wasser in Zinkoxyd und 2 Vol. Methyl verwandelt wird.
Diese Thatsachen rnachen es sehr wahrscheinlich, dass
bei der. Zerselzung von Jodathyl dureh Arsen oder Zink.
uber welchc F r a n k l a n d in seiner Abhandlung uber die
lsolirung der organischen Radikale (von uns im Aiiszuge
in dies. Arch. mitgetheilt) berichtet hat, tlicse Metalle sich rnit
Aethyl zu neuen dern Kakodyl ahnlichen Radikalen vcreinigen
F r a n k l a n d fand aber auch noch weiter, dass dit:
Jodide von Methyl, Aethyl u. s. w. durch Phosphor leicht
zersetzt werden. Er glaubt, da hiebei ltein Gas entwickelt
wircl, auch noch mnehmen zu diirfen, dass eino Reihe
von phosphorhaltigen Basen, ahnlich den von P a u 1 T h A ] l a r d entdeckten C b H 9 P= P 3 (C%HHJ),bei dieser Zerselzung cntsteht. Da endlich noch die Existenz von Wasserstoffverbindungen des Arsens , Antimons und Tellurs,
S O wie die Substitution von Methyl und Aeth 1 fur Wasserstoff in den neuen Basen von W u r t z eutlich die
auffallende Aehnlichkeit der Funclionen dieser Radikalo
und des Wasserstoffs zeigt, so steht er nicht an, die durch
einige vorlaufig angestellte nicht erfolglose Versuche ausserduin unterbtutzte Erwarlung auszus rechen, dabs die meisten,
wcnn nicht alle der folgenden ferbindungen darstellbar
sind.
+
B
Wasserslolfreihe. Methylreihe.
H Zn
(CaH3)Zn
H2As
(C%tI3)3As
(CtH3)xSb
HxSb
H3P
(CaH3)3P
Vdylreihe,
( C e H 9 ) Zn
(C* H 9 ) A s
(CSH9)xSb
(C8H9)3P
Aethylreihe. Butyrylreihe.
(CbH*)Zn
(C4H5)Zn
( C 4 H 5 ) 2As (C6H7) a A s
(C4H5)xSb
(C6H7) x S b
(C6H7)3P.
(C4H5)jP
Amylreihe.
( C ' " H l l ) Zn
(C * OH I 1 ) 2As
( C L n H L 1 ) xS b
(C'OH' l)3P
Phenylreihc,
( C i % M 5 ) Zn
(C I I1 ') A s
(Ci lH5)zSb
(ClZH5)3P
(Ann der Chem u. Pharm. Bd. 71. p 223.1
G.
Zusarnmensetzung des Mesitilols.
Dr. A. W. H o f m a n n s richt zuvorderst seine Bedenken aus, dass Aceton nach I
! a n e's Ansicht fur das Oxydhydrat eines zusammengesetzlen, dem Methyl, Aethyi untl
Amy1 ahnlichen Radikales des Mesityls ZII halten sei. Zwar
g e l a n t es K a n e, das Oxyd dieses Radikales fur sich unti
in Ver indung mit Schwefelsaure darzustellen, und ausserdem einen flussigen Kohlenwasserstoff zu erhalten, den
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