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Oxalsaure Salze von Baryt und Strontian.

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Oxalsauve Salze von Buyt uitd Stvontiun.
Die letztere Verschiedenheit scheint mit den ungleichen
Dichtigkeiten der beiden dimorphen Varietaten des Schwefels im Zusammenhang zu stehen, denn es verhjilt sich
das specifische Gewicht des Schwefelkieses (= 5,O) zu
dem des Speerkieses (= 4,74), wie das des rhombenoctaedrischen Schwefels (= 2,066) zu dem des prismatischen (= 1,962 Weuigstens ist die Differenz zwischen
den durch die echnung und den durch die Wiigung
gefundenen Zahlen niclit grosser, als die gewohnlichen
Abweichungen bei der Bcstimmung specifiscber Gewichte.
,41s spec. Qew. des Schwefelkieses und des Speerkieses
hat W ohl e r , der Verf. dicser Bemerkung, die Mittel aus
den in H a i l s m ann’s Mineralogie angegebenen Zahlen
genommen. Die Zahlen fiir den Schwefel sind die von
S c h e e r e r und March an d gefundenen.
Eine Umanderung des Speerkieses in Schwefelkies,
oder umgekehrt, konnte March an d nicht durch W k n e
bewirken. Krystalle beider Mineralien, 4 Stunden lang
der Temperatur von siedendem dchwefel, also nahe 4000
ausgesetzt, blieben unveriindert. Dariiber hinaus ging
Schwefel weg. Man kann nicht annehmen, dass diese
beiden Arten des Schwefelkieses auf verschiedenen Wegen
gebildet seien, da sie nicht selten zusammen verwachsen
vorkommen. (Annul. der Chem. u. Pltarnz. XIV. p. 266.)
G.
1;
Oxalsaure S h e von Baryt und Strontian,
Nach W. W e c k e werden, je nachdem man zu uberschiissiger Oxalsaure eine Losung von Chlorbaryum, oder
zu einer concentrirten Chlorbaryumlosung sehr wenig
Oxalsaure setzt, zwei verschiedene Salze ausgeschieden,
die schon in ihrer Krystallform von einander abweichen,
aber auch in ihrer Zusamniensetzun sowohl unter einander, als auch von dem neutralen Sa ze verscbieden sind.
Das e r s t e Salz kann man bei langsamer Ausscheidung in schijnen, mehrere Linien langen, spiessigen Krystallen erhalten. Es lost sich scliwer in kaltein, leichter
in heissem Wasser, wird aber auf Zusatz von Weingeist
wieder gefiillt und hat nach der Analyse die Zusammensetzung des sauren Salzes, namlich :
HO, C2 0 3 BaO, C2O3
Aq.
Das z w e i t e Salz scheidet sich sofort nach dem Vermischen der Losungen in sehr kleinen, nicht mit blossem
Auge erkennbaren Krystallen ab, die man unter dem
Mikroskope als sehr regelmiissige scharfkantige Prismen
ff
+
+
Bestimmmg des Fewo- und Fewidcyans.
1I9
erkennt. Das Salz ist ebenfalls in Wasser schwer loslich
und zeigte sich bei der Anal se zusammengesetzt nach
.HO.
der Formel: 2 (BaO, C2 0 3 )
Eine Losung von salpetersaurem Strontian liefert auf
die eine wie auf die andere Weise mit Oxalsiiure Krystalle, die in ihrer Form durchaus gleich sind und nicht
eine pulverige, sondem eine schon mit blossen Augen
erkennbare krystallinische Beschaffenheit haben. Unter
dem Mikroskop stellen sie sehr schone Quadrat-Octaeder
dar. Das krystallisirte Salz ist zusammengesetzt nach
der Formel: Sr 0, C203+ 3 H 0 , wie die Analyse ergab,
welche zugleich erwies, was bisher noch unentschieden
war, dass namlich auf dem angegebenenwege das saure
oxalsaure Strontiansalz nicht entsteht. (Aimal. der C'hem.
ti. Phnrm. XC. p. 101-103;)
G.
-$
Bestimmnng des Ferre nnd Ferrideyans in k e n
Verbindungen.
Auf die einfache Thatsache, dass eine init Chlorwasserstoffsaure angesauerte Losung von Ferrocyankalium
bei Zusatz von uberlnangansaurem Kali iibergeht in die
entsprechende Ferridcyanverbindung, grundete J. de Haen
eine Methode zur Bestimmung des Ferro- und Ferridcyans, namentlich in ihren Verbindungen niit Alkalimetallen. Ninimt man namlich diese Ueberfiihrung in
einer verdiinnten Flussigkeit vor, welche etwa 0,2 Orm.
Ferrocyankalium in 200 bis 300 C.C. enthalt, so giebt
sich das Ende der Reaction durch den Uebergang der
rein gelben Losung in eine entschieden rothgelbe scharf
und unzweideutig zu erkennen.
Die Methode erfordert, zwei Flussigkeiten von bekanntem Gehalte, namlich :
1 eine Losung von reinem. Ferrocyankalium,
2 eine Losung von uberniangansaurem Kali.
E r s t e r e bereitet man durch Autlosen von 20 Grm.
chemisch reinen, trocknen Ferrocyankaliums in Wasser,
so dass das Volum der Losung 1 Liter betragt und jedcr
Cubikcentimeter also 20 Milligrm. enthalt.
L e t z t e r e verdiinnt man so, dass man zu 10 C.C.
der Blutlaugensalzlosung den Inhnlt einer Burette nicht
ganz verbraucht. Den Wirlrungswerth der Manganlosung
stellt inan auf die Art fest, dass man mittelst einer kleinen Pipette 10 C. C. der Blutlaugensalzlosung abmisst,
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