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Oxydation des Drachenbluts durch Salpetersure.

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3-24
Verbindung uon salas. Sirychnin mit Cyanqueclcsilber.
die vorige, jedoch leichter zersetzbar, als die entsprechende Str chninverbindung zu sein.
3) Auci eine amorphe, weisse, sauer reagende Verbindung bildet sich beim Brucin ganz in ahnlicher Weise,
wie beim Strychnin, indem bei iiberschussigem Brucin
der Niederschlag sich sogleich wieder auflost, wahrend er
bleibt, wenn EisenblausSure vorwaltet.
I m Aeussern und in seinen Eigenschaften ist dicser
Kor er der entsprechenden Strychninvcrhindung durchaus
ahnich.
Das Resultat dieser Untersuchungen ist einerseits, wenn
man vom Wassersehalte der crwahnten Verbindungen absieht, eine Bestatrgung der Analogic zwischen Strychnin
und Brucin und den Alkalien, andererseits aber auch der
Nachweis von Verbindungen, die mit allen frbher bekannten in Widerspruch stehen.
O b die Existenz derselben eine Eigenlhurnlichkeil dieser organischen Basen ist, oder ob sie sich auch bei den
Alkalien und Erden findet, gelang dem Verfasser nicht
durch Versuche mit Sicherheit zu entscheiden. (Annalen
E. St.
der Chem. u. Pharm. Bd. 66. p . 257J
Verbiadung von salzsaurem Strychnin mit Cyanquecksilber.
Bekanntlich entsteht beim Vermischen einer Losung
von salzsaurem Sir c h i n mit der von Cyanquecksilber
ein krystallinischcr hiedcrschlag.
Y
B r a n d is hat denselben
analysirt und gFfunden, dass er eine Verbindung von salzsaurem Str chnin mit Cyanc uecksilber ist, zussmmengesetzt
nach der %ormel: Str Hndl' QIIgCya. Vermischt man
die Losungen heiss, so scheidet sic sich erst beim Erlialten
aus und bildet dann farblose, pcrlmulterglanzende, meist
rcchtwinklig vierscilige Tafeln, seltener hrejte Prismen.
(Anna/. der Chem. u. Pharm. Bd. 66. p . 268J
E. Sr.
+
Oxydation des Draclienbluts durcli Salpetersiiure.
I3 I urn e n a u fand, dass bci der Erhitzung von Drachcnblut mit 6 - 8 Theilen Salpetersaure von 4,33 - 1,35spec.
Gew. Oxalsliure gebildet wird, dass dagepen bei der Auflosung des Drachenbluts in mit gleichen Theilen Wassers
verdiinnter Salpetersaure von genanntem spec. Gew. eine
weisse, aus feinen Schiippchen bestehende Massc entstand,
die aus einer fliichtigen und einer nicht fliichtigen Sub-
Ozydation des Drachenbluts.
- Oenanfhol.
326
stanz bestand. Die fluchtige Substanz war eine Saure,
in der B 1 u m e n a u die Mulder'schc Benzocsalpetersiiure
erkannte. (Annal. d. Chem. u..Pharm. Bd. 67. p. 27-1128.)
G.
Oenanthol.
Das Oenanthol lasst sich nach Tillcy leicht durch
Deslillalion von Ricinusol gewinnen. Das iiber ehende
Oel wird, mit vie1 Wasser vcrmischt, abermals estillirt,
wodurch rnehrere felte, nicht fluchtige Sauren gelrennt
werden. Es enthalt abcr noch Alkalien und andere Stoffe,
weshalb in die im Wasserbade bis auf 100° erhitztc Flussigkeit noch ein Strom von Kohlensaurc gelcitct wird,
bis der Geruch des Akroleins verschwundcn ist. Man
erhoht dann die Tempcralur im Oelbade bis auf 4550,
wabei die Flussigkeit ZII sieden be innt, und destillirt
elwas mehr als zwei Dritlel davon a . Das Destillat ist
reines Oenanthol, das nur Spuren von Wasser enthalt, die
durch Chlorcalcium cnlfernt werden konnen. Nach ciner
angeslellten Analyse zeigle sich das so gewonnene Oenantho1 beslehend aus: C i 4H I 4 02.
Salpetcrsaurc wirkt auf das Oenanthol sehr hefiig cin.
Liess man das Oenanthol tropfcnweise in cine Retorte,
welche starkc Salpclersiiurc cnthielt, fallen, so fand man
in eincr angefiigten VorlaSe Oenanthylsiiure, Kapronsaure
und Nitrakol, die SalpctersBure in der Retorte aber enthielt Oenanthylsaure, Kapronsaurc und Oxalsaure.
Bei der Einwirkung von schmelzendem Kali auf Oenantho1 entweicht Wassersloff und cs entsteht onanthylsaures
Kali. Kalilause erzeugt onanthylsaures Kali und einen
fluchligen kohlenstoffreichen Korper, dcr nach T i 11 c y 's
Ermitrelungen Ocnanthylwasserstoff ist. Die angestellten
Untersuchungcn in ihrer Gesammlhcit haben Ti 1 1 e y vermoclit, uber die Vcrbindunpn des Ocnanthyls folgende
Constitution als wahrscheinlich aufzustellen :
Ocnanlhyl C I 4 H I 0.
Ocnanthylwassersloff CI4B130 H.
Oenanthylosyd (wasscrfreie iinnnthylige Saurc von
3 , i e b i U und P e l o u z e ) C 1 4 H 1 3
+00.
Oenantho? C 1 H ' 0 110.
Oenanlhylsaurehydrat C1 4H130 0' 130.
G.
(Annal. der Chem. u. Pharm. Bd. 67.p . 105.)
B
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