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Oxydation von Alkoholen durch die Electrolyse.

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Diamylbenzyn.
- Oxydstion
ron Alkoholen durch die Electrolyse.
471
sich nur allmiihlich hydrirt, um zii normalem Invertzuclrer zu
werden. Der inactive Zucker ist also das erste Stadium,
welches der reducirende Zucker zu passiren hat, wenn man
ltohrzuclter inrertirt. Wenn bei Gcgenwart von inactivem
Zucker nicht genug Wasser vorhanden ist, urn durch seine
Nenge einzuwirken, so blcibt der Zucker inactiv und 16sst
fiich SO die optische Indifferenz des Zuckers von Mitscherlich,
sowie die des reducirenden Znckers im Rohrzucker iind den
Melassen erklaren. (Bulletin de la Sociktt? chimique de Paris.
Tome X X X U . yay. 121.)
C. Kr.
Diamylbenzin.
A u s t i n stellte nach dem nenentdeckten Verfahren von
Priedel und Crafts diesen Kohlenwasserstof dar, indem er
750 C. C. krystallisirbares Benzin rnit 50 g. wasserfreiem
Chloraiuminiurn mischte und 250 C. C. Chloramyl in kleinen
l'ortionen hinzufugte. Die Einwirkung erfolgte in einer Flasche,
welche man auf dem Dampfbade in einer constanten Temperatur
yon 85O erhielt und welche mit einem Riickflusskiihler verwhen war. Nach einigen Tagen, als die Einwirkung beendigt,
wurde das Product rnit Wasser gewasclien und dann der
1)estillation unterworfen. Es Sing nebeu vie1 unzersetztem
I3enzin bei ungefahr 190° Amylbenzin und gegen 265O eine
kleine Menge Diamylbenzin uber. Alles Chloramyl war verschwunden. Das Diamylbenzin wurde durch mehrere Destillationen und durcli Kochen mit Natrium gereinigt. Den
Vorgang bei dieser Darstellung erklart die Gleichung :
C6H5, C5H"
C5H"C1 = C6H4, (C5H")'
HC1.
Das Dianiylbcnzin ist ein leichtfliissiger, farbloser Kohlenwasserstoff von schwach aromatischem Geruch und terpenthiniihnlichem Geschmack. Er brennt leicht mit russender Flamme,
wird selbst bei - 2 0 ° nicht fest, ist unloslich in Wasser,
dagegen leicht loslich in Renzin, Alkohol und Aether. Sein spec.
Gew. bei 0" ist= 0,8868. Sein Bestreben, bei hoher Temperatur
fiich zu oxydiren, erklart, weshalb die nach Dumas Verfahren
bei 323O ermittelte Dampfdichte mit 8,09 zu hoch gefunden
wurde, statt 7,55 nach der Theorie. (Bulletin de la Societt?
C. Kr.
cltimique de Paris. Tome XXXII. pay. 12.)
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Oxydation von Alkoholen darch die Electrolyse.
R e n a r d fand, a h er die Electrolyse auf verschiedene
Alkohole und Kohlenstoffverbindungen unter verschiedenon
473 Giebt es Bacterien od. der. Keimo in d. Organen gesund. lebend. Thi cre ?
Bedingungen anwandte, dasa eich bei der Zersetzung von
angesauertem Wasser durch den Strom Wasserstoff und
Sauerstoff bildet, wovon das ersterc dieser Gase sich immer
in freiem Zustande ohne Einwirkung auf den Alkohol entwickclt , da , wenn man eincn mit Scheidewand versehenen
Apparat anwendet, dcr Alkohol, welcher sich mit dem negativen
Pole in Contact befindet, keine Veranderung erleidet. Das
Fixiren des Sauerstoffes auf den Alkohol ist der Art, dass
man dasselbe keineswep als eine Electrolyse der Alkohole
betrachten kann, sondern als die Einwirkung des von dcr
Electrolyse auf diese Alliohole herruhrenden Sauerstoffs.
Von diescm Gesichtspunkte aus betrachtet, liesse sich das
Verfahren beirn Studinm einer grossen Zahl Korper anwenden
und bote, den gewohnten Oxydationsverfahren gegcnuber, den
Vortheil der Ausfuhrbarkeit bei einer niedercn Ternperatur
und in Gegenwart wcnig stark wirkendcr Reagentien, was
in vielen Fallen, iind wie Renard es bei den Alkoholen
beobachtete, gestattet, die verschiedenen Stadien festzubalten,
welche der Korper his zur vollstandigen Oxydation durchlhuft,
bevor er in seine Endproductc, Kohlensaure und Kohlenoxyd,
verwandelt ist. (Annales de Chimie et de PAysipue. Serie 5.
Tome X V I I . pug. 28.9.)
C. Kr.
Giebt es Bacterien oder dercn Kcime in den Organen
gesunder lebender Thiere B
Die Beantwortung dieser Frage, welche nicht zum ersten
Male gestellt und bereits von Chiene und Ewart mit ,,nein",
von Billroth und Tiegel dagegen mit ,,ja" beantwortet ist,
hnben nunmehr auch hl. N e n c k i und P. G i a c o s a versucht.
Bus ihren mit grosser Umsicht angestellten Versuchen ergiebt
sich, dass Bacterienkeime in den Geweben lebender Thiere constant vorkommen, dass aber trotzdem die antiseptischc Wundbehandlung durchaus begriindet ist. Dic ausgezeichneten
ErEolge des Lister'schen Verfahrens (Phenolversta~ibung) werden dadurch nur noch klarer; denn es werden nicht allein
durch das Verstauben des Phenols wahrend der Operation
und durch Anlegen des antiscptisclien Verbandes die in der
Luft vorhandenen Keime abgehalten, sondern es werden auch
durch Imbition der Wunde von dem Verbande aus die iui
Gewebe selbst entbaltenen Keime unschadlich gemacht.
C, J.
(Journ.fi pract. Chem. 20, 34.)
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