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Oxydationsproducte des Isobutylalkohols.

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Omydationsproducte des Isobutylalkobols.
so wird die Entzundlichkeitsgrenze im geschlossenen Eudiometer erreicht, wenn neben 100 Volum Q2 H4 etwas mehr
als 60 Volum 0 vorhanden sind. Wird dieses Gemenge im
Eudiometer durch den elektrischen Funken entziindet , so findet eine langsame Verpuffung statt unter gleichzeitiger, reichlicher Ausscheidung von C und Volumvergrosserung. Durch
zatilreiche Analpen wurde constatirt, dass der 0 zur Oxydation des C zu CO verwmdet und der rnit ersterem verbundene H abgespalten wird. Nicht alles CO findet sich als
solches im resultirenden Gase; ein Theil hat sich rnit Aethylen zu AcrolGin vereinigt. Q 2 H 4 GO = Q 3 H 4 0 . (Joura.
pract. Chem. 10, 113. 1874.).
J.
,+
c.
Oxydationsproducte des fsobutylalkohols.
Ktiuflicher Isobutylalkohol wurde durch Rektification vollstandig rein erhalten, S O dass er bei 108O constant siedete;
dann der Oxydation mit Schwefelsaure und Kaliumbichromat
unterworfen. Die hierbei entstehenden Producte sind nach
E. S c h m i d t qualitativ dieselben, gleichviel ob man bei hoherer (80-90°)
oder bei niederer Temperatur arbeitet; dagegen stellen sich quantitativ gewisse Verschiedenheiten heraus.
In beiden Fallen entstehen Isobuttersaure , Essigsaure, Kohlensaure, Wasser, Aceton, Isobutylaldehyd und Isobuttersaures
Isohutyl, aber rnit dem Unterschied, dass bei erhohter Temperatur W2,G2 H4 e2,Q 3 H 6 0 und Q 4 H 9 . G4 H7 0 2mehr
in den Vordergrund treten. Kramer nimmt an,$ das Aceton
bilde sich unmittelbar aus dem Alkohol nach der Gleichung
G4H1OQ
4 0 = G 3 H 6 0 G:Q2
2Hz0.
Verfasser dagegen halt es fir wahrscheinlicher, dass es
aus der bei der Oxydation zunachst entstehenden Isobuttersaure sich bildet. Isobuttersaure mit einer zu volliger Oxydation ungeniigenden Menge Chromsaure 12 Stunden lang
auf 150-160° erhitzt lieferte neben vie1 G2 H4 0 2 , GOZ und
unzersetzter Q4 H8 Q2 in der That geringere Mengen von
C3H6 0. ErwLrmt man Isobuttersaure mit einem Oxydationsgemisch aus Xaliumbichromat und verdiinnter H2W4 mehrere
Tage lang auf 90-looo und fangt die fliichtigen Producte
auf, so kann man aus diesem Destillate Aceton abscheiden.
Ein Ueberachuss des Oxydationsmittels fuhrt die Isobuttersaure vollig in Q 2 H4 Q 2 und GQ2 uber. Hierdurch wird
der Beweis geliefert, dass bei der Oxydation des Isobutylalkohols zunachst Isobutterslure, hieraus Aceton, Kohlensaure
+
+
+
Einwirk. v. Phosphorpentachlorid. - Acrolzinbibromid.
- Glycerin.
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und Wasser und schliesslich Essigsiiure gebildet wird, im
Sinne folgender Gleichungen :
1) Q4 HIo 0 + 0' = H2 8
Q4 Hs 0 ' ;
Q3 H 6 0 ;
2) Q4 Hs W + 0' = H2 0
3) Q3 H6 0
0 4 = H2 0
Q0' Q2 H48'.
c. J.
(Ber. d. d. chem. Ges. VII. 1361.).
+
+
+
+
+
+
Bei der Einwirkung von Phosphorpentachlorid anf
Aethylendisulfonsie
erhfflt man nach W. K o n i g s schrittweise die Verbindungen
indem zunachst die Einwirkung von PC15 auf athylendisulfonsaures Xaliurn Ge H4
{ :$
die erstere. Verbindung Aethy-
lendisulfonchlorid entsteht. Aus diesem und PC15 bildet sich
die zweite, und aus dieser unter denselben Verhaltnissen die
dritte , oben aufgefuhrte Verbindung. (Ber. d. deutsch. chern.
Ges. VII 1263.).
c. J.
AcrolBinbibromid.
L. H e n r y versuchte das Bibromid des Acroleins mit
Salpetersaure zu oxydiren , um es so in Bibrompropionsaure
Q3H4Bre02umzuwandeln. Dies gelang nicht; das Q3H4QBr2
polymerisirt sich in Beriihrung mit HN03 leicht , ohne sich
zu oxydiren. Dieses Bibromid (Q3 H4 0Br2)n krystallisirt
aus heissem Wasser in glanzenden Bliittern und durch Verdunstung in gut ausgebildeten, prismatischeu Krystallen. (Ber.
c. J.
d. deutsch. chern. Ges. VIl. 2112.).
Zersetnnng des Glycerin's.
Behandelt man nach V. v. Z o t t a Glycerin, das vorher
bei 190° erhitzt wurde, mit relativ wenig CaC1, so erhalt
man, obwohl nur in geringer Menge, Glyceriniither G6HloQ3
und Q 6 H 6 0 , Die Bildung des Phenols erklart Verfasser
einfach durch Abspaltung von 2 Ha8. Nebenher entstehen
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