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Passiver Zustand des Meteoreisens.

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Passiver Zustand
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des
Meteoreisens.
ITmwaiidluiig der scbwefelsauren Allialien in
Chlormetalle.
Da man bei den rneisten quanlitativen Anal sen das
Kali und Natron an Schwefelsaure gebunden er alt und
es seine Schwierigkeiten hat, dieselben durch Platinchlorid
zu trennen, so sol1 man diese Salze in Chlormetalle umwandeln, was bei Kali und Natron, nicht aber bei Lithion
nach R o s e vollkommen gelingt, wenn man die fraglichen
Salze wiederholt mit Salmiak gluht. Da beim ersten Gluhen des Gemenges das schwefelsaure Salz nur zum Theil
zersetzt wird, so ist der Ruckstand vom alkalischen Chlormetall und schwefelsaurem Salze leichter schmelzbar. als
jedes. der S a k e fur sich; es ist deshalb rathsam, beirn
zweiten Gluhen die geschmolzene Masse mit ein Paar
Tro fen Wasser zu befeurhten und rnit eincr Schicht Salmia zu bedecken. Man muss Anfangs sehr langsam erhitzen, um ein Steigen zu vermeiden; nach zweirnaligem
Schmelzen ist der Zusatz von Wasser nicht mehr nbthig,
man wendet dann einen Porcellantiegel an und wiederholt
das Gluhen rnit Salmiak so oft, als noch einc Gewichtsabnahme des gegluhten Ruckstandes wahrnehmbar ist
M,.
(Pogyend Annal. 2852. No 3 p . 11.3- 4 4 7 . )
!i
t:
Passiver Zustaiid des Meteoreisens.
Passiv nennt W o h 1 e r das Meteoreisen, wenn dasselbe auf eine n e u t r a 1 e Losung des schwefelsauren
Kupferoxydes nicht reducirend einwirkt. Das rneiste Meteoreisen verhalt sich passiv, dieser Zustand ander[ sich
sofort, wenn man das in der Losung von schwefelsaurern
Kupferoxyd blank bleibende Meteoreisen mit ewohnlichem
Eisen beriihrt, oder wenn man etwas freie aure zuselzt.
Feilt man das reducirte Kopfer ab, so ist die darunter
befindliche Flache wieder passiv und diese Passivitat ist
nicht etwa durch fruher hervorserufene W i d m a n n s tii t t e n’sche Figuren bedingt. Als charakteristisches Kennzeichen fur das Meteoreisen lasst sich diese Eigenschah
aber nicht ansehen; denn passiv fand W o h l e r nur das
Pallas-Eisen, das Eisen von Braunau, Schwetz, Bohmilitz,
Foluca, Green County, Red-River und das vom Cap; activ
ist das Eisen von Lenarto, Chester - County, Busgata,
Mexico, Senegal und das schon geschmiedete von Bitburg.
Zwischen beiden inne steht das Eism von Agram, Arva,
Atacama, welche zwar Anfangs sich passiv zei en, aber
nach einiger Zeit activ werden. Weder der &?halt an
8
Reduction des Chlorsilbers auf yatvanischern Wege. 53
Nickel, noch die Eigenschaft, die W i d ma n n s t a t t en’schen
Figuren zu -bilden, uben hierauf einen Einfluss, doch ist
es vielleicht moglich, dass ursprunglich alles Meteoreisen
passiv ist uiid erst nach sehr langer Zeit activ wird.
(Poggend. Annal. 1852. No. 3. p . 448 -449.)
Mr.
Krystallisirtes ICupfer durch Phosphor.
Durch die Beobachtungen von Bock und V o g e l ist
es bekannt, class aus einer Losung von schwefelsaurem
Kupferoxyd in verschlossenen Gefassen durch Phosphor
das Kupfer vollstandig reducirt wird, indem es, e nach
der Dauer, mehr oder weniger dicke, sehr krysla linische
Rinden von der Form des Phosphorstucks und von scho:
ner, heller Kupferfarbe bildet. Setzt man nun hierbei
nach W o h I e r die Phosphorstucke mit blanken Kupferdrathen in Beriihrung, so findet auch auf diesen die Reductioii von Kupfer statt u n d zwar i n isolirten, meist wohl
ausgebildeten octaedrischen Kryslalleo, die, wenn man den
Process Wochen und Monate lang dauern und dabei in
der Losung noch einen Vorrath von ungelosten Vitriolkryslallen liegen lasst, mit blossen Augen ihrer Form nach
unterscheidbar werden, wie denn auch alsdann aller Phosphor verschwindet u n d man die durch ihn reducirten Kupfermassen im lnnern mit schwarzem, pulverformigem Phosphorkupfer angefiillt findet. (Annal der Chern.und Pharm.
Bd. 7-9. p. 126.)
G.
i
Reduction des Chlorsilbers auf galvanischem M’ege.
Nach C. B r u n n e r erhah man vollkommen reines Silber aus Chlorsilber auf galvanischem Wege durch folgendes Verfahren. Das gut ausgewaschene Chlorsilber bringt
man i n eine Schale von Platin, Silber oder Kupfer, welche
ausserlich so mit Wachs uberzogen ist, dass nur am Boden
eine Flache von 1-2 Zoll Durchmesser frei bleibt. Diese
freie Stelle setzt man auf eine amalgamirte Zinkplatte,
welche i n einer irdenen Schale liegt; dann schiittet man
in den Apparat verdunnte Schwefelsaure, so dass der Rand
der innern Schale damit bedeckt ist. Sogleich beginnt
die Zersetzung, welche. j e nach der Menge, in 24-48 Stunden beendigt ist. Die Beendigung der Arbeit erkennt man,
wenn beim Rewegen der Sohale sich kein Chlorsilber
mehr zeigt. Man wascht n u n aus und entfernt das etwa
noch vorhandene Chlorsilber mit etwas Aetzammoniak.
(Alatth. der Bern. naturf. Gesell. No. 224.
Poggend. Annal.
Mr.
1852. NO.3. p . 462- 463.)
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