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Pepsin- und Eisenprparate.

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Spektralunnlyt. Untersuch, -Zersetz. d. Pflanzeuindikan. . Peps.- u. Eisenprapnr. 217
B. Moil a t sber ich t.
Spektralanalytische Untersuohung. - I m Interesse von
Chemikern, die auf dem Lande wohnen und kcin Gas Wr Speisung
einer Bunsenlampe zur Verfugung haben, empfiehlt Prof. H. W. V Og e l als zweckmaesige Warmequelle zur Anstellung der bekannten
Flamrnenspektraluntersuchungen auf Alkalien und alkalische Erden
die Wasserstoffflamme, da die Alkoholflamme nicht heiss genug ist
und auch ein wenig leuchtet. Zur Herstellung des Wasserstoffs
bedient sich der Verfasser des bekannten continuirlichen Glasapparats mit Hahn. Als Brerineroffnung dient eine in einen Retortenhalter geklemmte , senkrecht stehende Lothrohrspitze ohue Platinhiitchen. (Bet-. d. d. chem. Ges. 1 2 , 2314.)
C. J.
Zersetzung des Pflauzenindikans bei Abschlnss der
Luft. - Die Constitution des Indigblaus, sowie die Bildiing des-
selben aus dem Pflanzen - oder Harnindikan Rind bekanntlich Fragen, die zur Zeit im Vordergrunde der chemischen Erorterungen
stehen.
E. S c h u n c k und H. R o m e r stelltcn Versuche an, um zu
entscheiden, o b in dem Indikan wirklich Indigweiss enthalten ist,
wie dies von vielen Seiten angenomnien wird. Da das Indigweiss
durch OxydatioIi ausserst leiclit in Blau iibergeht , so nehnien die
Verfasser die Zersetzung des Indicans durch HC1 im luftleeren
Raume iiber Quecksilber vor. I n der ur~priinglich klaren Losung
des Indicans hewirkt HCI nach kurzer Zeit die Ausscheidung eines
braungelben Niederschlages ; alsdann wurde etwan Chloroform hinzugegeben, um etwa gebildetes Indigblau in Losung zu bringen.
Das Chloroform blieb jelloch firblos und damit war die Abwesenheit des Indigblaus bewiesen. Eeim Versetzen mit uberRchiissigem Alkali ging ein Theil des Kiederschlages in Losung;
der Riickstand, mit Chloroform geschiittelt, ertheilte demselben auch
jctzt nicht die charakteristische hlaue Farbung. Ebenso konnte
aim dem Filtrat nach Uebersattigen desselben mit HC1 kein Indigblau extrahirt werden. AUS diesen Resultaten ergieht sich, dass
daspflanzenindikan , durch HCl bei Abschluss der Luft zersetzt,
weder Indigblau noch Indigweiss liefert. (Bet-. d. d. chem. Ges.
22, 2312.)
C. J.
Pepsin- und Eisenpriiparate. - Es existirte vor einiger
Zeit die Ansicht, den Magen und selbst den Magensaft entbehren
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Salpetersiiureferment.
- Vaseline.
zii konnen, vorausgesetzt, dass eine Tasche iibrig bliebe, in aelcher man niit Hiilfe von Pepsin und Pankreatin die chemischen
Wirkungen hervorbringen konne. Dieser Legende hat V u l p i a n
einen argen Stoss versetzt, indem er Untersuchungen anstellte iiber
die Art, wie sich Pepsin, Pankreatin nnd Diastase im Magen verhalten nnd hat dabei constatirt, dass die unter dem Namen Pepsin
gelieferten Yroducte weit davon entfernt sind, dieselbe Wirksamkeit zu besitzen; es giebl deren solche, welche gekochtes Eiweiss
kauni verandern. Ein Alkoholzusatz zu einer angesauerten Pepsinlosung verlangsamt die Verdauung AO sehr, dass Pepsinweine
und Pepsinelixire durchnus nicht verordnet werden sollten.
Diastase und Pankreatin kunstlichem Magensaft zugesetzt, sind
weit davon entfernt, auf starkehaltige Substanzen einzuwirken. Das
saure Medium verzogert die Wirkung der Diaetase nnd hebt die
des Pankreatine auf. Die Wirkung des Pankreatins auf die Starkekorper wird durch eine zweistundige Einwirknng bei 28 -40° C.,
zwischen Pankreatin und einer Flussigkeit von dem Sauregehalt
des Yagensaftes zerstort. Der Alkohol verzogert nicht allein die
Wirkung des Pepsins auf die stickstoffhaltigen Substanzen, sondern er verlangsamt auch die verdauende Wirkung der Diastase
und des Pankreatins.
Personne bespricht dns Ferr. dialysd Bravais, welches in Wasser loslich schien, es in Wirklichkcit aber nicht ist; es bleibt auf
dem Dialysator zuriick und unterscheidet sich von dem gewohnlichen Eisenoxyd durch seine fast absolute Unloslichkeit in den
starksten Mincralsauren. Es enthalt 7 o/o Ferr. sesqnichlorat. und
1 o/o Ferr. sulfurat. (Phaimac. Post. Jahrg. XII. pay. 372.)
C. Sch.
Salpeterstureferment. - S c h 1o s i n g und Mu n t z haben
bekanntlich die Salpetersiiurebildring oder Nitrification in den galpeterplantagen einem Ferment zugeschrieben. Jetzt glauben sie
dasselbe mit den schon von Pasteur als Corpuscules brillants beschriebenen und fur Bacterienkeime gehaltenen Korperchen identificiren zu konnen. Es sind kleine runde oder liingliche Korper,
ahnlich dem Essigferment , durch Knospung sich vermehrend. Bei
90° ist ihre Wirkung gehemmt, bei looo werden sie getodtet, ohne
Sauerstoff konnen sie in Flussigkeiten nicht beatehen, Feuchtigkeit
scheint Lebensbedingung zu sein. (The Pharm. Journ. and Transact. Third Ser. No. 49G. p. 502.)
WP.
Vaseline. - Das Archiv bringt im ersten Heft d. J. eine
,,Notiz zu Vaseline'' von H. Werner, worin auf die verschiedene
Aufnahmefahigkeit der im Handel vorkommenden Vaseline (der
amerikaniwhen, der Wiener und Offenbacher, urn sie kurz zu
bezeichnen) fur Perubalsam hingewiesen wird. Es ist dies eine
sehr beachtenswerthe Erganzung zu dem, was G. H o f m a n n
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