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Persische Buzgendsche.

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Persische Buzgendeche.
merkmal, weshalb es in den Apotheken nicht benutzt werden
kann , besteht in seinem Berhalten zu WasBer. Uebergiesst
man ee niimlich mit der 2 bis 3fachen Menge kalten Wassers, um es aufzulosen, und schiittclt bisweilen um, so erhalt
mhn anstatt einer homogenen , leicht schleimigen Fliissigkeit,
wie diess beim arabischen Gummi der Fall ist, ein sehr
dickes, durchscheinendes und stark zusammenhangende8 hfagma,
welches man in eincr grosseren Menge Wassers nicht vollkommen zertheilen kann. Nach sehr langer Zeit zertheilt es
sich nur groblich , aber dieser zahe, fadenziehende Zustand
verschwindet nie vollstandig , soviel man auch Wasser hinzusetzen moge. Das beste Mittel sich vor einer Tauschung zu
hiiten, besteht also darin, dass man einige Stiicke des zu
prufenden Gummis mit der doppelten Menge Wassers ubergiesst und hinstellt. Das indische Gummi giebt schon nach
wenigen Stunden einen sehr ziihen, die neue Waare charakterisirenden Schleim. (Journ. d. Chim. mkd., daraus im N.
Repert. fi Pharm. 1868. Bd. 17. H. 1. S. 53.). H.L.
Persische Bnzgendsche.
Dr. P o l l a k sandte Georg R. v. P r a u e n f e l d ein Stiick
eines Answuchses, mit dem persischen Namen B u z g e n d s c h e
bezeichnet, als von einer ‘l’erebinthacee (Terebinthus muticus?)
stammend. Es hat die Form einer halben Haselnussschale,
deren Wand 1,5 M.M. dick ist und desscn Bnwachsstelle fiich
erhalten findet. Dieser Auswuchs durfte mit einem im Handel vorkommenden F i i r b e m i t t e l a u s C h i n a , das gleichfalls von einer Terebinthac,ee stammt und das Product einer
B 1a t t 1 a u s ist , ausserst nahe verwandt , vielleicht identisch sein.
Die chinesische Pflanzenmissbildung , die auf P i s t a c i a
c h i n e n s i s B u n g e wachst , ist an Grosse und Gestalt sehr
veranderlich, von ahnliohen kleineren, rundlichen , bis zu 3,
4 Zoll langen, aufgeblasenen , fast geweihartig mit mehren
Endsprossen verseheneu Formen.
Sie kommen ubrigens auch rnit den bekannten europaischen ebenfalls von einer Chermesart erzeugten Blasen auf
Pistacia Terebinthus L. und P. Lentiscus L., die v. Fr. selbst
in Dalmatien sammelte , ziemlich uberein. Bei diesen finden
sich die Blasen nicht allein an den Zweigen, sondern auch
die Fiederblattchen sincl haufig von der Deformation ergriffen
-
Ueber Barbados -, Jamnika -, Curapo oder Antillen - AloE
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und ‘ fur den Aufenthalt der zahlreichen Bewohner taschenformig umgebildet. Auch diese europaischen Gebilde zeigen
nach dem Trocknen eine harzige, sprode Beschaffenheit, in der
sich fast kaum mehr ein Pflanzengewebe unterscheiden lasst,
ganz im Gegensatze zu den von C h e r m e s b u r s a r i u s L.
auf Pappeln und von C h e r m e s u l m i Deg. auf Ulmen
erzeugten ahnlichen Missbildungen, die weniger fleischig kaum
harzige Substma enthalten.
Sowohl die chinesische ale diese persische Missbildung,
wie auch ihre Verwendung waren schon R B a u m u r bekannt,
der dieselbe mit dem auch in Frankreich auf der Pistazie
vorkommenden Auswuchse fur identisch halt.
Die Bazgendges (Baizonges) R Q a u m u r 8 Bind umere
Buzgendsche; nach ihm mischen die Turken dip Bazgendges
mit Cochenille und Weinstein, urn Scharlachroth zu farben.
Spater erhaltene Exemplare des persischen Buzgendsche
waren an Grosse wenig verschieden von den friiheren und
zeigten nur eine mehr rundliche oder ovale zugespitzte Form.
Ob das Thier unserer Pistazie, die L i n n 8’ sche A p h i
p i s t a c i a e l e n t i s c i , dasselbe Insect ist, welches den chinesischen und persischen Auswuchs erzeugt, ist noch zu ermitteln. Auch mogen mit dem europaischen Erzeugniss wohl
noch keine Versuche behufs der Fiirberei gemacht worden Rein.
BUSder Menge solcher Auswuchse , die von F r a u e n
f e l d wahrend der Reise mit der Novara sammelte, hebt e r
ein Gebilde hervor, welches er als eine in Indien arzneilich
verwendete Drogue in Madras erbielt. Sie ist unzweifelhaft
ebenfalls das Emeugniss eines Aphiden, das sich auf T e r m i n a1 i a C h e b u l a Rxb. findet. Dessen aussere Form kommt
mit den Chermesblasen auf unseren Ulmen uberein, nur mit
vie1 breiterer Basis; die Wandung eelbst ist jedoch 80 hart,
fest nnd harzig, wie die Missbildung der, Terebinthen. (Zeitschrift d. allg. dsterreikh. Apoth.-Yereim, 1868. Nr. 1.).
-
H. L.
Ueber Barbados
-,Jamaiga -,Curaqao- oder Antillen Aloe, nach Marsis.
Der englische Handel bietet regelmassig d r e i S o r t e n
B a r b a d o s - A 1o e , entweder in Kalebassen oder in Holzkisten
von 10- 12 Kilogramm, wenn die Kalebassenernte unzureichend ist. Die beiden ersten Sorten Barbados - Aloe Bind
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buzgendsche, persische
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