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Pflanzengeographische Karte der Nillnder.

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Vori d. Novaraexped. mitgebr. Sporenpflanzen. - - Pflanzengeogr.Earte etc. 265
Vorsitzende, Geh. Nedicinalrath G o p p e r t bestatigte die
Beobachtungen und Schliisse K r e i s c h e r ’ s. (FZoYa, NY. 31 ;
Regensburg, 15. Novbr. 1868. S. 489.).
H. L.
Ueber die von .der h’ovaraexpedition mitgebrachten
Sporenpflanzen
(gesammelt von Hofgartner J e l i n e k)
sprach Dr. H. W. R e i c h a r d t (in d. 2. Sitzung der Section
fur Botaiiik bei d. h’aturforscher - \rersammlung in Dresden,
21. Sept. 1868). Er gab einige Mittheilungen iiber die wichtigsten der von der Expedition besuchten Punkte (darunter
die N i k o b a r e n , I n s e l S t . P a u l im indischen Ocean, die
Koralleninseln P u y n i p e t und S i k a y a n a , Tahiti) u. zahlte
dann die an der Bearbeitung des kryptogam. Theiles der Ausbcute bctheiligten Botaniker auf; es bearbeiteten :
G r u n o w die Algen, A. 13 r a u II die Characeen, v. K r e m p e 1 h u b e r die Flechten, hl i 1 d e die Equisetacecn und Ophioglosseen, M e t t e n i u s die iibrigen Farne, K e i c h a r d t die
Pilzc, Lebsr- und Laubmoose. Zugleich legte Ders. die im
Druck bereits fertige Bearbeitung der Algen vor und berncrkte,
daas auch die iibrigen Abth. d. Kryptog. im Manuscript und
die Tafeln vollendet seien. Die Zahl siimmtlicher von der
Expedition mitgcbrachten Kryptogamenspecies belaufe sich
auf 1450, wurunter 102 n e w ; es sei dies zwar absolut die
reichste Ausbeute, die jc tine Expedition gemacht, riic k - ’
sichtlicli d e r Novitaten jedoch e i n e verhaltnissm a s s i g g e r i n g e . R e i c h a r d t meint, dass kiinftige Expeditionen immer weniger R’eucs finden wiirden , und wunscht
daher, dass diesclben in Zukunft sich nicht sowohl aufs Sammeln , als auf Untcrsuchungen nach a na t o mi s c h e r , m o r p h olo g i s c h e r , p f‘l a n z e n g e o g r a p h is c h e r etc. Richtung verlegen mochten. (Flora, Nr. 31. Regensburg, 25. Nov.
1868. S. 484.).
H. L.
Pflanzengeographische Kartc! der Nilltlnder.
In dcr Sitznng der geographischen Gesellschaf‘t zu Rerlin vom 9. Marz 1868 legte Dr. S c h w e i n f u r t h als Ergebniss seiner Reiscn den ersten Versuch einer p f 1a n z e n g e o g r a p h i s c h e n K a r t e d e r N i l l a n d e r vor, auf welcher
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Sel tenerc Pflanzen Thiiringens.
in der Weise eincr geologischen Iiarte die verschiedenen Yegetationsgebiete durch 12 Farbenstufen angedeutet sind. Hierbai bemerkt e r , dass unler den Stromsystemcn der grossten
Flusse der Erdc kcinem cinc so grosse Mannigfaltigkeit dcs
Pflanzencharakters eigen sci, wie dem des Nils. Von den
Gestaden dcs Delta’s bis zu den hochstcn Kcgionen der Quclllander des blauen Nils im Sudosten des Gebietes und weiter
bis zu dencn dcs weissen Nils im knssersten Siiden desselben,
seien dasclbst alle Uebergiinge anzutreffen , welchc eine endlose Pormcnreihe der vcrschiedensten Floren der alten Welt
darbiete. Erst in einer Hohc von 12,000 Fuss seien in Abyssinien bisher noch keine aus anderen Gcbirgslandcrn bekanntcn Pflanzenarten aufgefunden morden, indcss entsprechen die
Gattungen, denen dieselhen angehorcn, vollstkndig der alpinen
Natur anderer Zonen. Wahrend zwischen den sud -, weut -,
und ost - afrikanischen Hochgebirgen und dcnen Abyssiniens
vielfache Reziehungen hinsichtlich dcr Flora existiren , bieten
sich fur diejenige des Himalaya’s nach dem Stande unserer
Kenntnisse keine solchen dnr. (FZ o 1’ a , 1868. Nr. 23. S. 364.).
H;
L.
Seltenere Pflinzen Thiiringens, nrch T h. I r m i Y c h.
C a r e x l i m o s a . I l s e giebt in seiner Flora von Mittelthiiringen als die beiden cinzigen ihm in ganz Thiiringen
bekannten Fundorte derselben die tiegend von Jena und den
3luhlhauser Wald, an welchcm lctzteren Orte sie Dr. M o l l e r entdeckte, an. T h. I r m i s c h fugt einen dritten Fundort
hinxu. C. limosa wEchst namlich auch auf einem grossen
Sumpfe in der unmittelbaren Eahe dcs Tcufelsloches in dem
Hanfsee , einem zwischcn Schlotheim und Keunheilingen gelegenen Laubwalde, mit U t r i c u l a r i a m i n o r , U t r . v u l g a r i s , D r o s e r a r o t u n d i f o l i a u. a. Sumpfpflanzen zusarnmen.
I)er Standort ist in nasscn Jahren nicht gut zuganglich; 1859
war durch Abzugsgraben das Wasser z. Th. abgelasscn warden .und fand J. betrachtliche Streckcn in der Mitte dcs Sumpfes dicht mit C. limosa iibcrzogen.
C a r cx e 1 o n g a t a L., welche im ntkdlichen Thiiringen
nur selten vorzukominen schcint, fand J. vor langerer Zeit
schon in der Nahe dcs Possens bei Sondershausen; nicht fern
von da, auf d. sogenannten Schwnckensee wachst auch S p a r g a n i u m m i n i m u m Fr.
C a r e x h o r d e i s t i c h o s Vill. fand Herr Apotheker
G r o s s e r in Frankenhausen in dcr Umgcgend dieser Stadt,
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