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Pharmakognostische und pharmaceutische Notizen.

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11. N atrrrgeschichte und Phanmam
laognosie.
Yharmakognostische uiid pharmaceutische
Notizcn ;
YVIl
M. O s s w a l d ,
Ilof- Apothelter in Eisciiach.
Iiadix Cannae Carganae
I n cinigen suddeutschun Preiscouranten, und nanientlich zuerst \on Wicn aus, iindct inan cine neue Nurzel
untcr dem R’amcn R a d i s Cannac Carganne
Der Gute des IIerrn W. W e r n e r in Leipzig verdankc ich cine Probe dieser U7urzel, die im IIandcl in
kleiiien Stucken und Scliciben zerschnittcn vorkoninit Uei Celcgenheit der 22stcn Versammlnng des norddeutschcn Apotheher-Vcrcins in Dresden befand sicli diese
Wurzcl auch in cler ausgezeichneten Droguen-Ausstcllung
des IIandlungshauses G elie & Coinp. (Der Catalog enthielt fblgende Ilemerkung daruber: ~ A u s Italien, uber
Triest, auch aus Narseillc hezogen, wird an den Khstcn
des Pllittcllandisclicn hlccres Sesammclt. M7ir verdanken
diese scltetic Drogue cJer Gutc dcs IIerrn A P f a u t z e r t
in Wiencc )
Ich vcrmuthe, dass dicse Wurzcl nichts Ancleres ist,
als die fruhere officinelle Radzm Arundznis Donacis, die
in Lausanne wenisstens ini Jahre 1835 noch uritcr dem
Namen Racine de Canne de Provence gebrduchlich war,
denn ein Stuck ganze Wurzel, die ich von Lausanne aus
nocb besitze, mil der aus Leipzig erhaltenen genau verglichen und chemisch Sepruft, kommt mit letztercr ganz
ubercin und man kann keinen Unterschied zwischen heiden
X
Wurzeln wshrnehmen. Es ist dahcr Arundo D O ~ UL.,
Donax arundmacea P. et n , cine Pflmzc dcs sucllichen
Europas und tics nordlichen hfrihas, \\ielche die Radix
Cannne Cai*ganae liefert
44 *
I
164 Osswald, pharntakognostische und pharmaceut. Nolizen.
Noch will ich hier bemerken, dass diese Wurzcl in
Lausanne mit Rad. Gram. und Liquirit. verordnet, als milcherregender Thee haufig gebraucht wurde. - Dass diese
Wurzel geschnitten im Handel vorkommt, wird wohl seinen Grund darin Iiaben, dass man nicht sogleich die
Abstammnng der Drogue erkennen soll.
2. Aloe hepatica Curassau.
Unter den in B u ch n e r’s Rcpertorium, Bd. XLIV. H. 3.
angefiihrten, in Handel gebrachten Aloesorten verniisst
man Aloe Curassau, wovon Herr M. W e r n e r so freundlich
war mir ein Stuck zukommen zu lassen. Dieso Sorte
kommt von der Insel CuraSao und wird wahrscheinlich
durch Eintrocknen des Saftcs an cler Sonne erhalten; sie
hat vie1 Aehnlichkeit mit der nur noch selten vorkommenden echten Aloe succotrina; sie ist sehr glanzend, in
dunnen Stuckclien gegen das Liclit gehalten durchsichtig
und von rothlicher Farbe, hal einen nicht widrigen, eigenthumlichen, etwas safranartigen Geruch, wahrend das Stuckchen Aloe succot., das ich besitze, nicht so glanzend ist
und eine mehr lebcrbraune Farbe besitzt.
3. Krystalle in&Extr. Elaterii.
In dem zwar nicht iiberall mehr gebrauchlichen, abcr
doch hin und wieder noch vorkommenden Extr. Elaterii,
welches, wie bckannt, aus dem Saft dcr I‘rucht von Mornordicu Elnterium durch Eindicken bereitct wurde, fanden sich eine Blcnge schon ausgebildeter Octaedcr, die
aus Chlornatrium und ciner Spur Schwefelsaure bestehen.
Bei Gelegenheit der Untersuchung dieser Krystalle aus
dem Extr.Elaterii fand sich, dass eine Auflosung des antimonsauren Kali, nach W a ck e n r o d er’s Angabe bereitet,
(dies Archiv. 35. Bd. 1. H ) , sich seit 1843 unverandert erhalten und seine Wirksamkeit als Reagens auf Natron nicht
verloren hatte. Es was in einem mit Glasstopsel versehenen Zwei-Unzenglase an einem dunkeln Orte aufbewahri
und zeigte nur einen geringen weissen Bodensatz.
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pharmaceutisch, pharmakognostische, notizen, und
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