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Phyllyrinsulfat als Fiebermittel.

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64 Bereitung des arsenissauren Chinins. Phyllyrinsulfuf.
Sulfomorphid uod Sulfonarkotid.
Wird nach G e r h a r d t uud L a u r e n t das Blorphiri
und Narkotin der Einwirkung von concentrirter SchwefeL
saure ausgesetzt, so verliert jedes derselben zwei Aeq.
Wasser und die entstandenen Sulfate enthalten davon zwei
Aeq. weniger, als sonst. Sie sind dem Sulfamid in ihrer
Mischung ahnlich und gehoren augenscheinlich den Amiden und Aniliden an. ( J o z w ~de
. Pharm. et de CJiim. Septbr.
d u M t?n il.
1848.p . 203.)
Bereitung des arseiiipsauren Chiains.
Die Darstellung dieses Salzes auf dem Wege doppelter Zersetzung d. h. des Chininsulfats durch Kaliarsenit
sol1 nicht gelingen ; dafur schlagt So u b e i r a n folgende
Weise vor:
Man lose 100 Theile Chininsulfat mittelst eines Zusatzes von verdunnter Schwefelsaure in Wasser auf, falle
das Chinin mil Ammoniak, wasche den Niederschlag aus,
lose tienselben in 600 Th. Weingeist von 85 Proc. auf,
Th. arseniger Saure hinzu, erwarme und filsetze
trire hierauf das Ganze noch warm. Die Auflosung setzt
beim Erkalten das arsenigsaure Chinin in kleinen Nadeln ab.
(Journ de Phnrm. et de Chim. Juill. p . 47.)
du M 6tbil.
Phyllyriasulfat als Fiebermittel.
Professor J a c h e t t e zu Ferrara hat das Sulfat des
Phyllyrins nls eins der besten Fiebermitlel empfohlen. Die
Bereitung desselhen ist folgende:
Sechs Kilogrm. des zerschnittenen Krauts der Phyllyrin latifolia, 30 Kilogrm. Regenwasser und 250 Grm.
Schwefelsaure, werden zwei Stunden lang gekocht etc. und
mit erneuerlem sauerlichem heissem Wasser erschopft. Die
filtrirte Plussigkeit engt man etwas ein, und mischt derselben Kalkmilch, deren grobere 'rheile sich abgesetzt
haben, bis zur ganzlichen Abstumpfung der Saure hinzu,
sarnnielt den Niederschlag, trocknet dernselben und diwerirt ihn niit Weingeist von 36O B. Dieser nimmt al'fes
Phyllyrin auf. Die weingeistige Soluiion wird nun filtrirt
und destillirt, dann das Phyllyrin (im Ruckstande) mit
verdunnter Schwefelsaure neulralisirt. Man reinigt die
Solution durch Thierkohle und lasst das PhyII rinsulfat
mit den beliannten Vorsichtsmassregeln daraus irystalli-
-
Alpha- und Beta Orcin.
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siren. Die Krystalle eracheinen als zarte dem Amianth
ahnliche Faserchen.
Man giebt das Phyllyrinsulfat in der fieberfreien Zeit
his zu 1 Grm. (Jotci-n. de Phat-m. el de Chimie d'dnuers.!
d u &f dn i l .
Alpha - uud Beta - Orcin.
S t e n h o u s e hat schon fruhei. einmal besonders uher
das Alpha -0rcin gesprochcii, uiid wir haben dabei die
Entstehung desselhen kennen gelernt.
Zur Darstellung des wasserfreion Orcins sind von
dem Verfasser verschiedene Wege angegeberi, z. B. durch
Sublimation, durch Troclinen bci 100° und durch wieder.hokes Umkryslallisiren atis Aether, oder went) es gegen
6 Monate im luftleeren Raurne uber Schwefelsliure liegt.
Aufdie letztere Art erhalt man es ganz schon, u n d cine damit angestellte Analyse fuhrle zu der Foi-me1 = C2 I i l ? 0 6 ,
das wasserhaltiqe ist demnach = C 2 * H I 2 O 6
3H0.
Wegen der leicliten Zersetzung der Bleiverbindung konnle
keine Atomgewichlsbestimmung ausgefuhrt werden.
Das Beta- Orcin entsteht bei der trockncri Destillation
der Usminsiiure, wobcti es sich theilweise an den Wanden
der Relorte und im Hetortenhalse in larrgen gelben Krystallen absetzt; den griisskn Theil enllliilt aber die in die
Vorlage iibergehende braune harzige Fliissigkeit.
Durch Behandlune dieser Fliissigkeit rnit siedendern
Wasser erhalt man beim Eindampfen bis zur Syru sdiclie
und Hinstellen in einem flachen Gefiisse, nach Ver auf von
einigen Tagen Krystalle. Diese konnen durch Umkrystallisiren und Ikhandeln mit Kohle blassgelblich erhalten werden. Farblos erhalt man sic durch Auflosen in
schwachem Weingeist und Behandcln rnit Kohle; wo sie
danii in starken vierseitigen, an beiden Enden durch eine
vierscitige Pyramide zugcspitzten Prismen ersclieinen.
Schwieriger ist das Bela - Orcin durch Kochen der
Usminsiiure mit kaustischem Baryt oder Kalk darzustellen, indem es leiclit durch Alkalien weiler veriindert wird.
Aus jener Abkochung wird der Ueberschuss an Basis durch
Kohlensaure entlernt, dic Flussigkeit abgedamplt, und der
Ruckstand rnit Aether geschiittelt, wodurch das Beta-Orcin
in Losung kommt.
Das Beta - Orcin wird von kallem Wasser ziemlich,
von heissern leicht aufgelost ; Alkohol und Aether losen
+
P
Arch. d.Yhdrm. CVII. Bds. 1. Ilft.
5
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