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Phytolaccin.

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Kiinetl. Daretelhng v. kryetallirirt. Eieenareeniat.
- Phptolaccin.
keine rechtsdrehende Eigenschaft mehr zeigt. Der zuriickbleibende
Presakuchen , welcher aus Kalklevulosat und einem Ueberschusse
von geloschtem Kalke besteht, wird bis auf eine Kleinigkeit in
Wasserl suspendirt und mit Oxalsiiure genau der Kalk des Levulosates neutralisirt. Sollte das Neutralisiren hierbei etwas uberschritten sein, so hilft man sich rnit der oben reservirten Kleinigkeit.
Nun filtrirt man ab und erhalt in einer kaum gelblich gefarbten
Losung die reine Levulose, welche man in ein grosses Glas fullt,
damit in eine Kiiltemischung (aus Schnee und Salzsaure) taucht und
oft kraftig agitirt. Scheint etwa
des Wassers zu Eis erstarrt
zu sein, so presst man rasch davon ab und wiederholt dies, bis
man schliesslich eine syrupartige sehr concentrirte Losnng erhalt,
welche im luftleeren Raume vollig ausgetrocknet, ganz reine und
weisse Levulose hinterlasst. (Bulletin de la SocGtd ohimique de
Pa&. Tome XXXIII. pay. 154.)
C. Er.
Hiinstliche Dsrstellmg von krystallisirtem Eisensrseniat. - A. Verneuil und L. B o u r g e o i s behandelten Eisendraht rnit einer concentrirten Losung von Arsensaure in einer zngeschmolzenen Rohre , welche sie auf 140 - 150° erhitzten. Nach
einigen Stunden bildete sich eine graue gelatinose Masse, bestehend
aus amorphem Eisenarseniat und kleinkrystallisirter arseniger Saure.
Durch fortgesetzte Einwirkung verschwand die Gallerte nach und
nach, um sich zu Skorodit umzuformen, indem sich zu gleicher Zeit
eine neue Menge Gelatine bildete, welche sich auch wieder umformte und dies so oft wiederholte, bis die Flussigkeit zu diinn
war, um das Eisen anzugreifen. Die besten Resultate gab eine
Arsensaurelosung mit 50% Anhydrid. Beim Oeffnen der Rohre
zeigte sich keine Gasentwicklung, die Losung enthielt nur noch
wenig Arsensaure , der Eisendraht war mit sehr schonen blaugrunen
Krystallen von Skorodit = FeP03,A s 2 0 5 4H20bedeckt, ebenso
wie mit krystallisirter arseniger Siiure. (Bulletin de la Societd
chimique de Earis. Tome XXXIII. pay. 151.)
C. Er.
+
Phytolaccin. - So nennt C l a u s s e n einen von ihm in den
Samen von Phytolacca decandra aufgefundenen krystallisirbaren
Korper. Man extrahirt mit Alkohol, destillirt ab, befreit den Ruckstand mit Benzin von Fett, trocknet vollig aus und behandelt mit
Aether (oder Chloroform). Beim Verdunsten desselben erhalt man
ein syrnpsdickes Liquidnm, in welchem zahlreiche , nadelformige
Kryatalle schwimmen, die, von der Hutterlauge geschieden, durch
Umkystallieiren aus Alkohol in rein weissen Krystallhaufchen
anachieseen.
Das Phytolaccin ist geschmack- und geruchlos, in Wasser unloslich. Das Verhalten zu den ubrigen gemohnlichen LoRungsmitteln ergiebt sich schon aus der Bereitung. Es id neutral, ver-
Podophyllnm peltatnm.
- Florida-Wacleer. - Carlsbnder Sprudelsale.
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duante Sauren , selbst concentrirte Essigsiiure und Salzsiiure haben
keine Wirkung darauf. Conc. Schwefelsaure lost das Phytolaccin
mit briiunlichgelber, beim Erhitzen dunkler werdeuder Farbe, mit
heiaser conc. Salpetersiiure giebt es eine gelbe Losung. Die gescbmmklose alkoholieohe Liieung wird durch Wasser weies gefallt.
Beim Erhitzen schmilzt das Phytolaccin, farbt sich braun und verbrennt ohne Ruckstand. Es enthalt keinen Stickstoff. (The Pharm.
Journ. and Transact. Third Ser. No. 499. 1880. p . 566.)
Wp.
-
Podophyllum peltaturn.
Man hat bisher angenommen,
dass das Rhizom von Podophyllum peltatum Berberin und vielleicht
auch noch ein zweites farbloses Alkalo'id enthalte und dass von
jenem eine gewisse Menge in das harzartige Praparat aus dem
Rhizom, da8 sogenannte Podophyllin, iibergehe. M a i s c h hat nachgewiesen, dass dies nicht der Fall ist, dass sich keine Spur Berberin darin findet und die friiheren Nachweise des Alkaloid8 mit
Mayers Reagens auf Tauschung beruhen. (The Pharrn. Journal
and Transact. Third Ser. No. 502. 1880. p . 622.)
WP.
Florida- Wasser. - Dieses in Amerika sehr beliebte Cosmetic. wird nach folgenden Vorschriften dargestellt.
I. 01. bergamott. . . . . 4 Unzen.
. citri.. . . . . 6 .
. lavandulae
1
.
. aaryophyll. ar. . . 6 Drachmen.
Alkohol . . . . . . 3 Gallonen.
Wasser . . . . . . 6 Pinten.
Das Wasser wird erst nach einiger Zeit den in Alkohol gelbsten Oelen zugesetzt, und das ganze spater filtrirt.
11. 01. bergamott. . . . . 8 Unzen.
. neroli
4
.
. lavandulae
3
.
. caryophyll. ar.
.
. cinnamom. ceyl. . . 'I4
;
Tr. iridis . . . . . .
Pite.
. bals. peruv. . . . . '14 Alkohol . . . . . . 4 Gallonen.
Wasser . . . . . . 6 Pinten.
(The pharmacist and chemist. No. 2. 1880. pug. 62.)
Bl.
. . .
. . . . .
. . .
. .
Carlsbader 8prudelealz. - E. H a r n a h hat das echte Spmdelsalz einer Analyse nnterworfen und gefunden, dass dasselbe mit
reinem kauflichen Glauberealz gradezu identisch ist, indem ea nur
kleins Mengen von Soda und Rochaalz enthalt. Das wmserfreie
8prudelsale enthielt : Schwefeleaures Natron 99,33 yo, kohleneaures
Natron 0,46 yo, Kochsalz 0,076 o/o. 3)er feste Ruckstand b e Carls9*
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