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Pilocarpin und seine Salze.

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284 Verarbeitung d. Chinarinden
ill
Ostindieo. - Pilocarpin u. seine Salze
Zusammcnsetziing und Schmelzpunkt unterscheiclen das
Xanthoxyloi'n von den1 friihcr von Stenhouse aus den Friichten von Xanthoxpliim piperitiim erhaltenen Xanthoxylin.
(Inaugzw. Disswt. 1877 )
c. st.
__
Die Verarbeihg der Chinarinden in Ostindien.
I n dcn Chinaplantagen, welche die Englander in Ostindien anEelegt habcn, wird die zur Alkaloidgewinnung
bestinimte Rindu zum grosscn Theil nicht als solche versandt,
sondcrii anf rohes Alkaloi'd am 0rt.e selbst wrarbeitet. Zii
diescni Zwcck wird die trockcne Rinde nicht gepolvcrt, sondern nur in kloine Stiicke zerschlagen rnit Rehr vordiinnter
kalter Salzsiinrc in holzernen Bottichcn macerirt und die
geklarte Fliissigkeit rnit eineni Ueberschusso r o n concentrirter
Katronlauge versetzt. Der entstandcne Nicderschlag wird
aut' Filtern ron Bauniwollenzcug gesamrnelt,, mit Wasser gut
aiisgewaschcn iind in gelindcr \Tarme getrocknet. In tlieseni
Zustande heisst das h a p a r a t ,,crude Febrifuge." Letztcres
wird nun einem frcilich ziemlich riidimcntiiren Rcinigungfiprocesse unterworfcn. Zu tlieseiii Endc wird eine gewissc,
Nenge in Yerdunriter Schwefelsaure aufgelost und rnit eineni
geringen Quantum einer Losung von Schwefel in Natronh u g e cine particlle Fallnng ausgehhrt. Kacltdem man nun
24 Stundcn das Ganze tler Rithe iiberlassen und d a m die
klare Fliissigkeit, vorsichtig abfiltrirt hat, wird die letzlere
mit cinem Ucberschiisse Ton Natronlaiige versetzt , der wieder auf Baumwollenstoff gesamiiielte Nicderschlag rnit einer
geringen Wfissernienge gewaschcn und getrocknet. Er ist
j e t z t zum Versandt fertig und geht zur weiteren Verarbeit u g nach Europa untcr dem Nanicn ,,Cinchona Febrifuge.''
(New Reviedies. December 1876. pug. 356.)
Dr. G. T?
Pilocarpin und seine Salzc.
G e r r a r d hat eine ganze Reihe ron Salzen des Pilocarpin dargestellt. Bcsonders gut gelingt die Herstcllung
von reinem salpetcrsaurcni Pilocarpin , well dieses in kaltem
Alkohol kaiirn, ziemlich leicht aber in kochendem loslich iRt,
ails welchem es sich beini Erkalten in weissen tafelforrnigen
Krystallen abscheidet. Deren wiisserige rnit Actzkali alkalisch gernachtt: Losung giebt beim Schutteln rnit Chloroforni
Einfluss d. Bodena u. Diingers auf d. Zuckergehalt d. Ruben.
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an dieses reines Pilocarpin ab, welches beim Abdestilliren
des Chloroforms hinterbleibt. Aus ihm stellt man diirch
Feutralisiren der wasserigen Losung mit Salzsaure, Schwefelsaure, Essigsaure, Phosphorsaure, Salpetcrsaure und Bromwasserstoffsaure die betreffenden Salze dar, von denen die
drei ersten zerfliesslich sind, die anderen Hehr gut ausgepragte Individuen bilden. Die Nehrzahl der Salze ist in
TVaRser, Alkohol, Aether und Cliloroform, aber nicht in
Schwefelkohlenstoff loslich; beim Phosphat erstreckt sich die
Unliislichkeit auch auf Aether , Chloroform und Benzole.
(New Remedies. November 1876. pay. 331.) Dr. G. ??
Elnflass des Bodene und Dlingers auf don Zuckergehalt der Riiben.'
Fr e m y und D e h e r a i n stellten eine grosse Reihe von
Versuchen uber die oben angedeutete Frage an und lassen
sich deren Ergebnisse in folgenden Satzen zusammenfassen.
Salzlosungen uben auf die Zuckerruben einen wesentlich
verschiedenen Einfluss aus, je nachdem die Wurzeln in die
Salzlosung direct eintauchen , oder die letzteren nur einem
porosen Korper impragnirt sind, in dem sich die Ruben
befinden.
Bringt man Zuckerriiben von verschiedenen Varietaten
in einen gleichmassig gediingten und bewasserten Boden, 80
erhalt man dennoch Wurzeln von sehr verschiedenartigem
Zuckergehalt.
Im Uebermaass angewendeter Stickstoffdunger vermindert den Zuckergehalt bei allen Arten von Ruben. Gehoren
diese einer ausgezeichneten Sorte an, so bewahren sie doch
noch einen Zuckergehalt, durch den ihr Anbad immer noch
sehr lohnend bleibt.
Wendet man vie1 stickstoffhaltigen Dunger bei veredelten Zuckerruben an, so wird deren Ertragniss per Hectare
vergrossert, ihr Anbau lohnend; ebenso erhoht er die Rentabilitat des hnbaus von rothhalsigen Wurzeln ; jedoch wird
der Zuckergehalt dadurch in dem Maasse verringert, dasR
sich die Fabrikanten bei der Verarbeitung auf Zucker groeeen
Verlusten aussetzen.
1) Vergl. Arch. d. Pherm. 1876.
Bd. 208. S. 363.
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