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Platingehalt der PlatinrUckstnde.

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Platingehalt der PlatinrikkstLlnde.
fast nicht angegriffen, leicht aber von einem Gemisch
von Salpeterssure und Fluorwasserstoffsliure. (Poggend.
Annul. 1859. S. 145.)
E.
RS
Bereitnng dcs molybdhsauren Ammoniaks.
Prof. C. R r u n n e r llsst den Molybdanglanz mit seinern gleichen Volumen groben Quarzsand in einer Achatschale zu feinem Pulver reiben. Dieses wird auf eincr
flachen Platinscliale iiber einer Weingeistlampe erhitzt,
bis das Gemenge cine citronengelbe Farbe angenommen
hat. Nach dem Erkaltcn wird die Masse mit Ammoniakfliissigkeit ausgezogen und wie gewohnlich weiter
behandelt. (Berner Nittheil. -L’olyt. Centrbl. 1859. S. 282.)
E.
Vanadinsanrer Strontian.
Die schon in seiner fruheren Abhandlung (siehe dies.
Zeitschr. 18,58.Bd. 94. S. 50) angedeutete andere Verbindung der Vanadinslure init Strontian hat C. v. H a u e r
jetzt naher untersucht.
hlan erhalt dieselbe, wenn man eine Losung von
zweifach-vanadinsaurem Katron, welche etwas freie Essigsaure enthiilt, mit einer Losung von Chlorstrontium vermischt und nahe bis zum Sieden erhitzt. Es cntsteht
dabei ein strohgelber, wahrscheinlich basischer Niederschlag; das saure Salz bleibt in Losung und kann durch
Krystallisation crhalten werden. Nach rnehrmaligem Umkrystallisiren mit etwas zugefugter EssigsLure erhllt man
dann ein constant drcifach - vanadinsaures S:ilz.
Die Analyse crgab:
Strontian ......... 11,49
Vanadinsiiure . . . . . 60,%
Wasser . . . . . . . . . _26,77
_I
99,21.
+
Hieraus berechnet sich SrO, 3 V 0 3
13h4 110 oder
27 HO; 17 Aeq.
enauer entsprechend: 2 Sr 0, 6 VO3
b a s s e r entweichen schon im Wasserbade. Die friiher
9 HO.
gefundene Verbindung war : Sr 0, 2 VO3
(Journ. fur prakt. Chem. Hd.rlG. Heft 111. 8.166.) Rdt.
-+
+
Platingehalt der PlatinriiekstBnde.
Einen aus gcwohnlichen Platinruckstiinden bereiteten
achwarzen krystallinischen Iridiumsalmiak ubergossen Dr.
Platingehalt der PlatinrUckstcYnde.
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A. M u c k l e und F. W o h l e r mit einer Losung von
Cyankalium und fanden, dass das Salz cine auffallende
Farbenveriinderung erlitt. Es wurdc hellbraun und die
Losung roch nach Cyanammonium oder Blausaure. Letztere wurde abgegossen, das Salz abgespiilt und in heissem
Wasser gelost. Es schied sich beiin Erkalten in gelben
KC1
gliinzenden Octaedern aus, die aus PtCl?
H4N C1
bestanden, in 100 Theilen :
+
Pt.. . . . 41,85
C l . . . , . 45,36
K . . . . . 9,41
H4N -. .- 3,41
100,03.
1
.
Pt C12. . . . 71,95
K C I . . . . . . 17,93
I l 4 N C l . . . . 10,15
100,03.
Die davon abgegossene Fliisai keit enthielt eine
ebenso grosse Rlcnge Iridiumsesquich oriir - Doppelsalz.
Verschiedene Sorten Pctersburger und Pariser Ylatinriickstiinde wurden auf Iridiumsalmiak verarbeitet und
lieferten schwarze Krystalle, die sich cbenso verhielten,
wie die oben angefuhrtcn. In reinem Amnionium-hidiumsesquichloriir, von C 1a u s herriihrend, konnte kein Platingehalt entclcckt werden.
Es enthalt also der Platinriickstand noch ansehnliche
Rlengen Platin, das sich durch Konigswasser nicht ausziehen lasst.
Will man den latinhaltigen Iridiurnsalmiak reinigen,
so ist ein Uebersc uss von Cyankaliuni zu vcrmeiden,
widrigenfalls sich aucli vicl Platin lost. Durch vorsichtigen allmiiligen Zusatz dcr Cyankaliumlosung, bis die
gleichmassige Farbenveriinderung eingetretcn ist, erreicht
nian die Zerlegung a m sichersten.
Dcr Einfluss des Iridiunisalmiaks auf dic Farbc der
gcmischtcn Verbindungen zeigtc sich, an den reinen Verbindungen gcpriift, folgendcrinaassen :
1 Theil Iridiumsalz und 2 Th. Platinsaliniak schwarze
undurchsichtige Krystalle.
1 Th. Iridiurnsalz und 3 Th. I’latinsalmiak, brgunlichschwarz, dunkelroth durchecheinend.
1 Th. Iridiumsalz und 6 Th. Platinsalmiak dunkelblutroth.
1 TI]. Iridinmsalz und 7 Th. Platinsalmiak hellroth.
1 Th. Iridiunisalx und 9 Th. Platinsalmiak dunkelroth ; die Krystalle waren grosser als die vorigen. ( J o z t m .
f t i y p m l i t . Clieniie. Ud. 73.)
L%b.
P
K
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