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Platonitrite.

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Platonitrite.
dass sich aus Eisen und Salzsaure Eisenchlorur bildet, dieses
oxydirt sich auf Kosten der Nitrogruppe und wird andererseits wieder durch das Anilin reducirt, um sich sofort wieder
yon Neuem von der Nitrogruppe oxydiren zu lassen. Dieser
Process geht bestandig in einander iiber, his sammtliches Anilin zu Rosanilin oxydirt ist. I n der hierbei resultirenden
Masse sind noch bei 25 O/o Anilin enthalten, welches entfernt
wird, indem man in Salzsaure auflost, mit Xalk genau neutralisirt und destillirt. Es geht alsdann das Anilin mit den
Wasserdiimpfen fort und das entstandene Chlorcalcium bewirkt die Ausscheidung vom Chlorhydrat des Rosanilins, das
nur noch aus heissem Wasser umkrystallisirt werden muss.
(Journal de Ptzarmacie et de Chimie. IV.Ser. Tom. X X I K
pug. 28.).
Dr. E. H.
Platonitrite.
Ueber die interessanten Doppelnitrite von Platinoxydul
mit Kalium, Natrinm, Ammonium, Silber u. 8. w. berichtet
L. F. N i l s o n .
Kaliumplatonitrit. Xz . 4 N O a . P t krystallisirt in kleinen,
glanzenden, farblosen Prismen, K a 4NO2 Pt
2H2 0 in
grossen verwitternden, rhombischen Tafeln. Das wasserfreie
Salz, welches man durch die Umsetzung 2KC1 . PtClz
4 K N 0 2 = K a 4NOa . P t 4 KCl erhiilt, bildet das Material
fur die Darstellung der iibrigen Salze. Durch AgN03 wird
es in Silberplatonitrit, dies durch BaCla in Bariumplatonitirt
ubergefuhrt und aus diesen beiden Salzen lassen sich dann
die iibrigen durch doppelte Zersetzung mit aquivalenten Mengen Chloriden und Sulfaten darstellen.
Rubidiumplatonitrit. Rbz 4 N O 8 Pt u. RbS . 4NOz . Pt
2 Hz 0 sind den entsprechenden Kaliumverbindungen vollkommen ahnlich.
Ammoniumplatonitrit.
(NH4)2 4 N 0 2 Pt
‘2Ha 0
bildet brillante, farblose, luftbestandige, prismatische Krystalle.
Natriumplatonitrit. N a 2 . 4 N O a . P t krystallisirt in Iangen, farblosen, 1u.ftbeetandigen Prismen.
Silberplatonitrit. Ag2 . 4 NOa Pt bildet schone, gelbe,
monokline Prismen, die sehr schwer loslich sind. Um diese
Verbindung kaliumfrei zu erhalten , muss sie wenigstens dreima1 mit uberschussigem AgN03 umkrystallisirt werden.
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1G9
Aroniatisclie Arsenverbindungen
Calciumplatonitrit.
Ca . 4 NOe . Pt f 5 H P0. Gelbliche, diinne, leicht losliche Prismen, die an feuchter Luft
bestandig sind, an trockner verwittern.
Strontiumplatonitrit Sr 4 N 0 * Pt
3 H* 0 krystallisirt
in schwach gelblichen, grossen, fettglanzenden Tafeln ; ebenso
das Bariumplatonitrit.
Manganplatonitrit.
Mn . 4 Boa , Pt
9 H2 0 bildet
grosse, schon rosenrothe, vierseitige Prismen, die beim Aufbewahren an der Luft allmahlig dunkler werden.
Cobaltplatonitrit. Co . 4 N 0 * P t
8 H Z0 krystaliisirt
in prachtvollen, rothen Tafeln , die luftbestandig und leicht
loslich sind. Das ebenso zusammengesetzte Nickelplatonitrit
bildet schon griine Tafeln. Alle drei letzteren Salze werden
beim Erhitzen auf 1000 zersetzt.
Cadmiumplatonitrit. Cd . 4 N 0 2 . P t
3H* 0. Grosse,
glanzende, schwach gelbe Prismen, die luftbestandig und leicht
loslich sind. (Bey. d. d. chem. Ges. I X , 2722.)
J.
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. +
+
c.
Aromatische Arsenverbindungen.
Phenylarsenchloriir C 6 H5 As C12 erhielt A. M i c h a e l i s
durch Einwirkung von Arsenchlorur auf Quecksilberdiphenyl.
Nach einstundigem Erhitzen am Ruckflusskuhler ’war die
Reaation beendet, es hatte sich ein schwerer Niederschlag
abgesetzt (Sublimat) und die Fliissigkeit eine diinkle Farbe
angenommen. Die Flussigkeit wurde decantirt , der feste
Riickstand mit As C13 ausgezogen und C6 H5 AsC12 von dem
iiberschussigen As C13 durch fractionirte Destillation getrennt.
Die Reaction vorlauft nach der Gleichung:
2AsC13
Hg(C6H5)2 = 2C6H5AsC12
HgC19
Das Phenylarsenchloriir ist eine farblose , stark lichtbrechende Flussigkeit, die an der Luft raucht, von Wasser nicht
verandert , aber von Alkalien leicht gelofit wird, wahrscheinlich nach folgendem Schema :
C6H5A8C18
2K’O = C6H5As(OK)’
2KCl.
Phenylarsentetrachlorid. Das Phenylarsenchloriir addirt
sehr leicht unter starker Wiirmeentwicklung Chlor beim Sattigen mit Cblorgas; da8 iiberschiissige Chlor wird durch Kohlensaure entfernt. Es entsteht fliissiges Phenylarsentetrachlorid, C6 H5As C14, welches sich mit Wasser lebhaft zersetzt,
indem zuerst, wie es scheint, ein festes Oxyohlorid gebildet,
das mit mehr Wasser leicht in die Monophenylarsinsiiure
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