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Producte der Oxydation des Albumins durch Ubermangansaures Kali und Uber die Darstellung dieses Salzes.

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Oqdationcrproducte des Albumine.
starker Sabsiiure Zucker liefert. Der Knorpel enthiilt
hiernach eine Substanz, die zur groseen eruppe der
SacchaFolyten gehort, d. h. zu den’enigen Stoffen, die bei
ihrer Spaltung Zucker geben. burch angestellte Vereuche wurde zu leich dargethan, dam durch den Genues
von Chondrin %ie Ausscheidung von Zucker im Ham
vermehrt und der Stickstoff des Chondrins iihnlich wie
bei den Proteinstoffen als Harnstoff elirninirt wird. (Ann,
der Chem. u. Pharm. CXV11. 111 -118.)
G.
Preduete der Osydation des AlbaBains durch iibermaagaasaares Kali nnd iiber die Darsttllurg
dieses Salzes,
Vor einigen Jahren machte B d c h a m
die E n t
deckung, dass Eiweias, sobald es unter Ein us8 von Alkalien oxydirt, zuerst eine Siiure, dann bei einem gew h e n Puncte der Einwirkung Harnstoff, und endlich
echwefelsaures Ammoniak sich bilde, Lie alle organiscbe
Materie verschwunden ist. Indem B B c h a m p die Natur
der Producte dieser Einwirkung nlher zu bestimmen
suchte, hat er einen in Wasser unloslichen, vom Albumin
wesentlich verschiedenen Korper isolirt, 80 wie mindestens
zwei Sluren, welche mit Baryt losliche, mit Blei unlosliche Salze bilden, die beide amor h eind, aber durch
ihre Loslichkeit in starkem Alkoho oder in einern Gemische aus Alkohol und Aether, SO wie durch die Stiirke
ihres Drehungsvermtigens sich von einander unterscheidea.
Bei Darstellung des ubemangansauren Kalis vefiahrt
B kchamp folgendermaaaeen.
In einem eisernen Keseel werden 10 Th. fein gepulverten und mit schwacher Salpetereiiure gewaschenen
Braunsteine mit 12 Th.gegossenen Aetzkalie und so vie1
Wasser gemengt, als gerade nothwendig ist, damit die
Masse auf dem Feuer teigig wird. Sie wird unter ofterem
Umruhren mit einem eiaernen Spate1 zu einer kriirnlichen,
porosen, e n e n Masee von bedeutendem Volumen rasch
ausgetrockaet. Diem bringt man noch warm in eine
thonerne Retorte, deren Tubus mit einer moglichst weiten,
bis auf den Boden der Retorte reichenden olasrohre vereehen iet die gut eingekittet werden muse. Die Retorte
wird auf e h e m E’lsengestelle in einem Ofen ao placirt,
dase pie von allen Seibn erhiht werden bann, und ihr
Hds mit einer gerriimmten Riihre vemehan, die 2 Centi-
B
-
f
Ueber den Zucker im Ham.
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meter tief in Quecksilber eintaucht. Nachdem der Apmat so hergerichtet, leitet man durch das bis auf den
goden reichende Rohr einen Strom trocknen und v6n
Kohlensaure freien Sauerstoffgasee. Die Absorption des
Gaees beginnt, sobald die Temperatur die Rothgliihhitze
erreicht hat, und iet selbst bei grossen Mengen des Gases
vollstiindig. Das Ende der Absorption erkennt man an
dem Entweichen des Gases in das Quecksilber, bei welchem Puncte man die Retorte erkalten ltisst, die Mnsee
daraue entfernt, und eie wiederholt rnit heiseem Waaser
behandelt. Die dadurch erhaltene Loeung ist b l a u g r k
und enthalt ein Qemenge von mangansaurem und iiberman ansaurem Kali.
ersteres zu zersetzen, lLsst B Q c h a m p einen
Strom gewaschener Kohlensaure durch die Fliiesigkeit
eo lange streichen, bis dieselbe die, dem uberman ansauren Kali eigene, rothe Farbe angunommen fiat. &an
liiset nun 24 Stunden lang absetzen, decantirt und dampft die
Flussigkeit rasch zum Krystallisiren ab, was selbst bei
Siedhitze geschehen kann. Nach dem Erkalten erhillt
man echone Krystalle von ubermangansaurem Kali, deren
Rest man durch wieclerholtee Eindampfen der Mutterhuge gewinnt.
In der Regel erhielt B B c h a m p von einem Kilogrm.
in Arbeit genommenen Braunsteins 350- 400 Grm. dee
Salzes bei der eraten Krystdlieation. (Joum. de Pham.
Hende88.
d'8nver8. d v d 186'0. pug. 163 etc.)
krn
Utber den Zucker im Harn.
Ueber den Zucker im Harn hat B e n c e J o n e e in
der C?wnical society in London einen Vortrag gehalten,
worm derselbe mittheilt, dam L e h m a n n ' s Methode zur
Entdecknng des Zuckers im Harn nicht Anwendung finden kann, wenn ea sich urn Nachweis kleiner Men en
handelt. ebenao sei es bei dem Pettenkofer'schen Ver fpah.
ren nnA bei der Trornmer'schen Probe der Fall, wenn
eehr kieine Mengen Zucker im Ham mit Chlorammonium
oder Harnetoff in Lbsung sind. Dagegen liefert nach
B e n c e J o n e s die folgende von B r i i c k e angegebene
Methode sehr befriedigende Resultate. Der Harn wird
zueret mit Bleizucker, hierauf mit Bleiesei und zuletzt
mit Ammoniak gefallt. Der Ammoniaknie erachlag enb
bat den ganzen Zucker, weicher durch Schwefelwasse+
stoff frei gemacht wird. Ee konnte auf diese W e h
%
17 *
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