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PrUfung fetter Oele.

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PTiifung fetter Oele.
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B u t y r y 111 y p e rox y d , C I S I1 1 4 Oq, bildet sich bcim
Zusammenreiben gleicher Aequivalente Raryumhyperoxydhydrat und wasserfreier Buttersaure und durch Ychiitteln
mit Aether zieht man es aus.
V a l e r y l h y p e r o x y d , C20HlW8, wird wie das vorige
gewonnen.
Diese Hyperoxyde sind ahnliche schwere Fliissigkeiten, die erhitzt schwach explodiren und nicht so leicht
wie das Acetylhyperoxyd sich zersetzen. Ihre Entstehung
versinnlicht die Gleichung: 2 ROz+ 2 BaOz = 2 B a l l 0 2
R04, und ihre katalytische Zerlegung durch Baryum2 Ba 0 2 = 2 Ba RO?
hyperoxyd die Gleiohung : R04
+
+04.
+
Vermischt man aquivalente Mengen wasserfreier Eernsteinshre, oder Kamphersaure, oder Lactid und Baryumhyperoxydhydrat, so bildet sich eine Losung, die Indigo
bleiclit, aus Salzsiiure Chlor entwickelt und die Oxydulsalze des Eisens und Mangans holier oxydirt, abet- arif
Uebermanganskre und Chromshre nicht reagirt. Kocht
man die Losung, so entweicht Sauerstoff und im Fall
Bernsteinsaure angewandt war, scheidet sich bernsteinsaurer Baryt aus und wenn Knmpllersaure, liisst sich
durch Bleizucker die Anwesenheit (Regeneration) der
Kampherskre nachweiscn.
H r o d i e hat fur die Liisung der Kampherslure den
aufgenommenen Sauerstoff durch Jod titrirt, in einem anderen Theile die Kamphersaure durch Kochen regenerirt
nnd an N e i gelunden, und in eiiieni dritten Theile den
Baryt bestimmt. Das Resultat war, class auf 1 Aeq.
wasserfreie Kamphersaure 1 Aeq. Sauerstoff und 1 Aeq.
Baryt kam, also C 2 0 € 1 1 4 0 6 + 2 BaOz = C'-o€I14Ba?O"'.
Die Losung giebt bei Zusatz von Stiuren kein Wasserstoffhyperoxyd und bei Zusatz von Barytwasser keine
Fallung von Baryumhyperoxyd. (Journ. fiir prakt. C'liem.
Bd. 93. 2.)
B.
Priifung fetter Oele.
Das von Fr. D o n n y zur chemischen Untersuchung
uncl Priifung der fetten Oele angewandte, sehr einfache
Verfahren -besteht in Folgendem :
Angenommen, es handle sich darum, zwei Oelarten
mit einander zu vergleichen. Man farbt dann eine der
Proben mittelst Alkanna sehr schwach roth und bringt
dann mittelst einer Pipette eine kleine Menge dieses ge18 *
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Verittiten des Ranzigwerdens des Fette.
farbten Oeles in die zweiteprobe. Geht man dabei vorsichtig zu Werlce, so bildet das gefarbte Oel eine kleine,
mehr oder weniger regelmbsige Kugel, welche in der
anderen Fliissigkeit schwebt. Von diesem Augenblicke
an ist eine der drei folgenden Erscheinungen zu beobachten:
Entweder besit‘zt das Oel, aus welchem die kleine
Kugel besteht, ein grosseres specifisches Gewicht als das
Oel ist, in welchem sie suspendirt ist, dann sinkt der
Tropfen oder das Kugelchen auf den Boden des Gefiisses.
I n diesem Falle sind beide Oele nicht von derselben Natur.
Oder beide Oelproben haben genau dasselbe specifische Gewiclit und es findet dann keine Bewegung statt;
die kleine Oellcugcl strebt weder aufzusteigen, noch
niederzusinken. Dies ist stets der Fall, wenn bcide Oele
von einer und derselbcn Art sind.
Oder endlich die Kugel ist specifisch lcichter als das
Oel, in wclchem sic schwimmt, und dunn steigt sie zur
Obediiche des letzteren empor. In diesem, wie im ersten
Falle, sind beide Oele von verschiedener Natur.
Zunachst lcann man mit schr geringen Mengen nrbeiten, wo man sich selbst durch Auspresscn der betreffenden Oelsamcn cine Musterprobe damtellen muss, und
zweitens fallen die Rcsultatc dcr Probcn stcts gleich aus,
bei welcher Tcmperatur man operiren mag; die unerquickliche Anwendung dcs Thcrrnometers Iiisst sich vermeiden, was bei Anwendung des Ariiometcrs oder der
Waage zur Bestimmung dcr Dichtiglceiten nicht moglich
ist.
(Bull. de la Soc. d ’ 4 n c o i i ~ .- Di+ polyt. Journ.
Bd. 174.)
B.
Verhuten des Ranzigwerdens der Fette ; von Groves.
Es ist eine alte Erfahrung, dass Schmalz mit BenzoEhnrz digcrirt sich gut hiilt. Noch besser sollen die
frischen balsnmisch riechenden Pappelknospen wirken.
G r o v e s schreibt dies dem fluchtigen Oel der Ilenzoe
und der Pappelknospen zu. I n der That Latte er auch
einen guten Erfolg, wenn er dem Fett gewisse andere
Itherische Oele, 2-4 Tropfen auf die Unze, hinzufiigte.
Besonders geeignet zeigten sich Nelken -, Ssssafras- und
Pimentol, auch Pentbalsam und Kreosot. Die Versuche
wurden so angestellt, dass er Salben aus Queclcsilberosyd
mit unvermischtem und mit aromatisirtem Schmalz bereitete und den Zeitpunct beobachtete, wo eine Farben-
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