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Ptomaine.

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Ptomaine.
Schlusshemerknngen.
a) Die mit 4, 5 , 9 und 10 bezeiclineten Priiparate sind
ganzlich zu vorwcrfen.
b) Das Pepsin KO.2 ist nicht ganz so wirkungslos, aber
als JIedicammt cbenfjlls unznlassig.
c) Die mit 6, 7 und 1 7 bezeiclineten Pepsine entsprechen
allen an sie zu mnchenden Anforderungcn, S o . 7 und KO. 11
stehen aber in dcr ltaschlieit der Wirkung nocli iibcr No. 6.
d) Der Pepsinwein No. 8 hat ebenfalls die Probe vollstandig bestanden.
D i e a1 s mu s t e r g i l t i g be f i i n d c n a n Y r G p a r a t e
(6, 7, 8 und 11) s t a m m t e n s a m m t l i c h a u s d e r F a b r i k
d e s H e r r n Dr. F r i c d r i c h R i t t e i n R o s t o c k , und
zwar 6 , 7 und 8 direct von dort, 1 1 nu8 einer Handlung,
welche dasselbe von Herrn Dr. W i t t e bezogen hatte.
Die etwas langsaluere Wirkung von No. 6 erkliirt sich
wohl befriedigend dadurch, dass es bchon vor 5 Jahren bereitttt worden war - zugleich ein Beweis, dass selbst dieses
Alter die Brauchbarkcit nicht wesentlich beeintriichtigt hatte.
Ptomaine
(von fizwpol, der Leichnam) nennt Prof. P. S e l m i die Cadaveralkalo'ide. Verf. schicd aus Menschenleichcn , die unbestimmte Zeit hindurch begraben waren, ein Alkaloid, das er
,,Potomin" benannte, ab, und behauptet, dimes Alkaloid
iibe weder auf Kaninchen noch auf Frosche irgend eine
Wirkung aus.
Morrigia und Battesteni haben auch diesbeziiglichc Versuche angostellt und berichten, dass Menschenleichen auch
verschiedene toxische Stoffe enthalten. (Bull. delle scienc.
med. 1878.)
Sclmi selbst hat bald darauf aus zwci Leichen, bei denen
in Folge der Gegenwart von arseniger Sliure die Fiiulniss
nach etwa einem Xonate nur sehr langsam vorgcschritten
war, nun ein krystallisirendes , in Aether losliches, krystallisirende Salze bildmdes und auf Friische giftig wirkendes
Cadaveralkalo'id ausgeschicden , dessen Menge jedoch nur zu
einigen physiologischen Versuchen und zur Feststellung der
qualitutiven Keactionen aosreichte. - lteactionen, die fiir
einzelne git'tig wirkende Pflanzenalkalo'ide bekannt und chaArch. d. Pharm. XIV. Bds. 1. Hft.
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Daa giftige Alkalo'id Sophorin.
rakteristisch giftig
- ._sind, konnten mit dieseni Cadavernlkaloldc
nicht erhaltcn werden. (Atti dei Lincei. VoZ. V.U. g878.)
M. D. W. .
Das giftige AlkitloPd Sophorin
entdeckte W o o d in den Bohnen der Sophora speciosa von
Texas. Die weitere Untersuchiing will e r Professor W o r m 1 e y uberlassen.
Sophorin, wie es jetzt dargestellt wurdc, ist eine klare
Fliissigkeit, die stark alkalisch ist, sich leicht in Wasser,
etwas in Aetlier und lcicht in Chloroform liist. Vollig rein
ist es vermuthlich hrblos, aber wie andcre dlkalo'ide sich
leicht farbend. \ V o o d hat es iminer nur ctwas braunlich
erhalten. Sein Chlorid krystallisirt leicht und schcint bestandig zu sein; mit Platinchlorid giebt e~3 schone, eigenthurnliche Krystalle. Wird sciner wassrigen Losung troyf'enweise
eine Saure zugesctzt, so tritt eine Triiibung ein, die bei weiterem Slurezusatz wiedcr verschwindet. Die Krystallixation
wird erleichtcrt, wenn die Reaction dcr Losung nicht deutlich sailer ist , und das krystallisirte Salz ist wahrscheinlich
basisch, was die weitere Lntersuchung aufkliiren muss. Das
charakteristischste Kennzeichen des Sophorins ist , dass es
mit Eisenchlorid- Tinctur einc blutrothe Farbe annimmt.
Als beste Darstellungstnethode hat sich folgende gezeigt :
Die gepulverten Bohnen wcrden rnit stilrkem Alkohol tuchtig
befeuchtet und zwei Stunden stehcn gelassen; die Eiwciss und Ciummisubstanzen werden dadurcli moglichst coagulirt.
Gm nicht zu vie1 Parbstoff aus den reichlich damit versehenen Schaalen zii extrahireii, wird nach Verlauf' von zwei
Stunden rnit Salzslure nichL zu stark angesauertes Wasssr
in betrachtlicher Nengc zngesetzt und eine Woctie lang
macerirt. Die nusgepresstc Pliissigkeit wird auf dem Wasserbade concentrirt , nach dem Erkalten rnit kohlensaurem
Watron entschieden alkalisch gemacht nnd mit dem gleichen
Volumen Chloroform geschiittelt. Beim Stehen bilden sich
zwei Schichten: Die untere ist eine Chloroform- Emulsion, die
nach 24 Stunden durch Decantken oder mittelst einer Pipette
fortgenommen wird; die obenschwimmende Pliissigkeit wird
wie vorher rnit Chloroform behandelt.
Beide Chloroform- Emulsionen werden gemischt und mit
dem halben Volumen mit Salzsiiure angesiiuertern Wasser
tuchtig geschiittclt. Dabei wird das Alkaloid mehr oder
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