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Quantitative Bestimmung der Harnsure.

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Quantitative Beslimmung der Harnsiiure .
80
20-45 Minuten vor dem Tode mit fettarmem Pferdefleisch
gefuttert waren, wurde ein Ruckstand in den von selbst
aus dem Magen geflossenen filtrirten Saft, von 5,602 Proc.
erhalten, worin bereits aufgeloste Nahrungsstoffe vorhanden waren; darin wurde keine Salzsaure, wohl aber Milchsaure sicher nachgewiesen. (Bericht der Gesellschuft der
Pharm. Centrbl. dTo.5. 1847.j B.
Wissenschaft an Leipzig.
-
Salpetersaure als Keageiis auf Gallenbraun.
W. H e i n t z fand, dass die Gegenwart einer geringen
Menge von salpetriger Saure zur sichern Reaction der
Salpetersaure auf Gallenbraun, besonders wenn nur gerinme Mengen zugegen sind, nothwendig sei. In einigen
FaRen fand derVerf. aber auch, dass die salpetrige Saure
nicht nothwendig sei, z. B. bei einem icterischen Harn,
der Iangere Zeit schon gestanden und sich zu zersetzen
an efangen hatte, selbst hei frischem Harn und frischer
Gale Der Verf. nimmt daher an, dass jener Stoff, der
durch die Salpetersaure verandert wird, nicht als solcher
in der frischen Galle enthalten, sondern erst das Zersetzungsproduct eines andern sei, welches durch salpetrige
Saure oder durch Lufteinwirkun gebildet wird. Die Eigenschaft der Galle von reiner Sa petersaure unter manchen
Umstanden nicht gefarbt zu werden, konnte zur Erkennung geringer Mengen von salpetriger Saure in der Salpetersaure dienen. (Muller's Archiv 1846'. - Pharmac.
Centralbl. No. 5. 1847)
B.
P
P
Quantitative Bestimmung der Harnsaure.
W.H e i n t z rufte die Aufloslichkeit der Harnsaure
in Wasser und p osphorsaurem Natron, sowie auch die
Gewichtsvermehrung, die beim Fallen der Harnsiiure durch
die mit niederfallenden farbenden Stoffs veranlasst wird,
und fand dabei, dass der Verlust, welcher durch die Loslichkeit der Harnsaure in Wasser entsteht, ausgeglichen
wird durch die Menge des durch die Salzsaure mil niedergeschlagenen Parbstoffs. Er fand ferner, dass Traubenzucker bei der Pallung der Harnsaure mit Salzsaure
keinen Einfluss habe. 1st Eiweiss vorhanden, so muss
man nach den Versuchen des Verf. Essigsaure zur Fallung
der Harnsaure anwenden; ebenso wenn Blut im Harn
vorhanden ist. Zu letzterem Versuch nahm der Verf. einen
durch kaltes Wasser erhaltenen filtrirten Auszug des Blut-
R
Beitrage
ZUT
Kenntniss des Cholesterins.
81
kuchens. Phosphorsaure kann bei Vorhandensein von
Blut ebenfalls angewendet werden ; die dadurch gefallte
Harnsaure erschien kaum gefarbt. Um die Mitfallung des
Blutfarbstoffs durch die Sauren moglichst zu vermeiden,
muss man SO vie1 Essigsaure oder Phosphorsaure zusetzen, dass die Fliissigkeit zwar stark sauer reagirt, 'aber
doch keinen zu starken Ueberschuss davon enthalt. Die
hier wie oben entstehenden Fehler sind so geriny, dass
sie ohne wesentlichen Einfluss auf die quantitative Bestimmung der Harnsaure sind. DerVerf. stellte nun noch
einige Versuche mit einer Gallenlosung an, die durch
etwas Essigsaure vom Schleim befreit war, wo er einige
Ma1 Essigsaure und einmal Salzsaurc anwendete. Es ergab
sich dabei, dass die Anwesenheit von Galle bedeutend
rossere Fehler veranlasst, als es in den fruher an efuhrten Fallen moglich ist, abgesehen von der Unwa rscheinlichkeit, dass alle Gallenbestandtheile in den Harn
iibergehen konnen. Im icterischen Ham, wo nur wenig
Galle vorhanden ist, wiirden die Fehler wahrscheinlich
hochst unbedeutend sein. (Miiller's Archiv f. Anat., Phys.
u. s. w. 1846. - Pharm. Centrbl. No. 3. 1817.1
B.
i
Beitrage zur Kenntniss des Cholesterins.
S c h w e n d l e r und M e i s s n e r haben eine Verbindung des Cholesterins mit einer bestirnmten Menge Krystallwasser dargestellt, indem sie eine gesattiyte Losung
in Aether mit etwa dem halben Volumen Al~ohol vermischt, zur freiwilligen Verdunstung hinstellten. Es bilden
sich dann grosse, wohl aus ehildete, sehr dunne, tafelformige Krystalle, welche die erf. ausfuhrlich beschrieben
haben. An der Luft behalten sie ihre Durchsichtigkeit,
beim Erwarmen werden sie undurchsichtig, milchweiss
und perlmutterglanzend, unter Verlust von Wasser. Im
Mittel von vier Versuchen verloren 100 Theile Cholesterin, nachdem sie mvor iiber Chlorcalcium getrocknet
waren, beim vorsichtigen Erhitzen 2,83 Proc., oder 2 At.
Wasser auf 1 At. Cholesterin.
Die Analyse der reinen, geschmolzenen Substanz gab
von 0,2906 Cholest. 0,8965 COa und 0,315 HO; also in
100 Theilen:
gefunden
berechnet nach
I?r
Kohlenstoff
Wasserstoff
Sauerstoff
............
...........
.............
84,2
12,O
3,8
100,o
Arch. d. Pharm. C. Bds. I.Hft.
-
-
C84 H72 0 3
84,037
11,967
3,996
100,000.
6
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harnsure, bestimmung, der, quantitative
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