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Quantitative Bestimmung des Stickstoffs durch Messung seines Volums.

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304
Quantalataos Bestimmung des Sticltstoffs.
Bei einer Hitze von 4600 wurde das Holz roth elb
und die Rohre etwas braun gefarht, bei 2000 gab es sc%on
Kohle, welche auf Papier einen Strich gab, nebenbei bildete sich vie1 Theer, bei 2600 wurde die Kohle schon
fester, so dass sie auf Papier keinen Strich rnehr gab, bei
3000 war sie schon geschmolzen und bei 3400 hatte sie
die grosste Aehnlichkeit m i l der Seschmolzenen Backkohle,
war vollig getlossen und haftete der Rohre an. Die AnaIysen ergaben, dass durch das Verkohlen im verschlossenen Raurne der Kohlenstoffgehalt der verfluchtigten Producte in hoheren Temperaloren bedeutend verrnindert
werde; denn, wahrend bei IGOO die Ausbeute an Kohle
nach der gewohnlichen Weise 98 Proc., und im verschlossenem Ranrne 97,4 Proc. betragt, gieht das lelztere Verfahren bei 3400 79,I Proc. Kohle, das erstere nur 29,66 Proc.
V i o I e t t e untersuchte die so erhalfenen Koblen auch
auf den Aschengehalt, und erhielt bei dem Verkohlen im
verschlossenen Raume bei 3400 3,8375 Proc. Asche, das
gewohnliche Verfahren hatte bei derselben Temperalur
n u r 0,114Proc. ergehen, was ein Reweis ist, dass auch die
unorganischen Bestandtheile sicb theilweise rnit verfluchtigen oder auch nur mechanisch mit fortgerissen werden.
Es folgt nun noch eine grosse Reihe von Verkoblungen
von Holzern aus den verschiedenen Pulverfabriken Frankreicbs, so wie auch anderer Holzarten, welche gleiche
Resultate liefern und somit fur die obigen interessanten
Versuche eine gosse Stutze abgeben. Der Klirze wegen
und um Wiederholungen zu vermeiden, verweisen wir aber
auf die Originalarbeit oder deren Uebersetzung. (Annul.
de Chim. el de Ph. XXXII. p . 304. - Journ. fur prakt. Chem.
E. R.
Bd. 54. HP.6. 1852.)
Quantitative Bestirnmuiig des Stickstoffs durch
Messung seines Volums.
Eine neue Methode der StickstofTbeslimmung ist von
W.H e i n t z angegeben. Er wurde zum Aufsuchen derselben veranlasst, weil das sehr angenehrne Verfahren von
Will und V a r r e n t r a p p nicht uberall anwendbar ist upd
alle anderen Verfahrungsarten rnehreren Unvollkomrnenheiten unterliegen. Die Verbrennung wird in einem Glasrohre von sehr schwer schmelzbarem Glase von 29'bis
24" Lange vorgenornmen. In dieses bringt er zuerst doppelt -kohlensaures Natron, hierauf einen Pfropf von ausgegluhetem Asbest; dann natie so vie1 eschmolzenes chlorsaures Kali, als nothwendig ist, den ohlen- undwasser-
a
Idenlitat der Donarel.de w i d Zhorerde.
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stoff der zu verbrennenden Substanz zu oxydiren, nun
folgt. wieder ein lockerer Asbestpfro f, dann eine 2 Zoll
lange Schicht von noch warmem Kup eroxyd, dann die zu
untersuchende Substanz mit Kupferoxyd gemischt, jetzt
setzt man wieder einen Asbest fropf auf und nun eine
6" lange Schicht von Kupferoxydl dann noch etwa 3' lang
durch Wasserstoff reducirte Kupferdrehspane; hierauf setzt
man wieder lose einen Asbestpfropf von 4 ; Zoll Lange,
dann wird clas Rohr mit warmern Kalihydrat gefiillt und
endlich mit einem Asbest fropf geschlossen. Am Anfange
des Verbrennungsrohres ringt m a n ein rechtwinkliy gebogenes Glasrohr an und dies mit einem WasserstoffgasEntwickelungsapparate in Verbindune, das entgegengesetzte
und dies
Ende verbindet man mit dem Gas~ei~ongsrohre
mit einer Handluftpurnpe; das Gasrohr taucht unter Quecksilber ; die Verbindung mit dem Gasentwiclielungsap arate
und die des Gasrohres mit der Lufrpumpe ist durch Rahne
verschliessbar. Ueber das Gasleitungsrohr wird eine in
Cubikcentimeler getheilte zum grossten Theil mit Quecksilher gefiilhe, gleichzeitig aber 15-20 Cubikcentimeter
starker Kalilauge enthahende Glocke gestellt. Durch das
Wasserstoffgas wird, mit Hiilfe der Luftpumpe, zuerst die
Entfernung aller atmospharischen Lufi bewirkt, durch das
chlorsaure Kali und Kupferoxj-d die Urnwandlung des
Kohlen - und Wasserstoffes in Wasser und Kohlensaure
bezwecht, welche nun sowohl vom Kalihydrat als der
Aetzlauge aufgesogen wird; durch Erhitzen des doppeltliohlensauren Kalis, nachdem die Verbrennung beendigt,
werden die zuruckbleibenden Gase ausgetrieben und so
das Stickstoffgas endlich durch das Maass beslimmt. Man
w i d so wenisstens den Gang des Verfahrens beurtheilen
konnen, wenn auch keinc Zeichnung dabei ist. Der Erfinder deaselben will bei gutern Schluss desselben, den
man durch den Stand des Quecksilbers conlroliren kann,
die sichersten Resultale erhalien haben. (Poggend. Annul.
Mr.
1852. No. 2. pa$.263-286.J
F
!
Idelititat der Doiiarerde nnd Tborerde.
Die Donarerde wurde zuerst vom Prof. B e r g e m a n n
in Bonn als ein selbststandiges Oxyd, aber dcr Thorerde
sehr nahe stehend, erkannt und aufgefuhrt (S. dies. Arch.
tld. 69. pag. 49), nach A. D a m o u r i n Paris ist dieselbe
aber nur eine unreine Thorerde; hiermit stirnmen auch
die Untersuchungen des Prof. B e r l i n in Lund ubereln,
20
Arch. d . Pliarin. CXXI. Bds. 3. I l f t .
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