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Quantitative Gerbstoffbestimmung in Rohmaterialien.

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264 Beatimm. v. Eisenoxydul in Silicaten.
- Quantit. Gerbstoffbestimm. etc.
hierdurch entstandene klare saure Fliissigkeit wird einige
Zeit rnit Uranacetat gekocht und so ein gelblicher Niederschlag von phosphorsaurem Ammoniak -Uran erhalten , welcher nach dem Auswaschen, Trocknen und Gliihen einen
Ruckstand hinterlasst , der 24,04 o/k Phosphorsaure enthalt.
Die Resultate sollen an Genauigkeit der Bestimmung mit
Hilfe des molybdansauren Ammoniaks niohts nachgeben.
(Journ. de Pharm. et de Chinhie. 4. Serie. Tame X I X .
pag. 450.).
Dr. G. V.
Die Bestimmung von Eisenoxydul in Silict~tm.
Die Methode, das Eisenoxydul in Silicaten nach Aufschliessung derselben durch kohlensaures Kali - Natron zu bestimmen, ist fehlerhaft , weil erstens wahrend der Schmelzung
jedenfalls eine Oxydation stattfindet , und zweitens bei Gegenwart von Mangan Mangansanre gebildet wird, welche oxydirend auf das Eisenoxydul wirken muss. W. E a r l y schlagt
dagegen folgende Methode vor. I n einem Platintiegel werden
2 g. des fein gepnlverten Minerals mit 40,O C. C. Fluorwasserstoffsaure iibergossen (von 20 o/o FI H), das Ganze bis
nahe zum Siedepunkt erhitzt, und zeitweilig rnit einem Platindrahte umgeriihrt , bis vollige Zersetzung eingetreten ist,
was meistens schon nach einigen Minuten der Fall ist. Daraiif
setzt man 10,O C. C. verdiinnte Schwefeldure hinzu und erhitzt noch einige Minuten, der Tiegel wird nun vorsichtig
abgekiihlt , der Inhalt mit ausgekochtem , luftfreiem Wasser
verdunnt und d a m das Eisenoxydul durch Titriren rnit iibermangansaurem Kali bestimmt. E a r 1y bemerkt hierbei , dass
die Fluorwasserstoffsaure , wie man sie durch DeRtillation aus
Bleigefassen gewinnt , immer etwas schu-eflige Saure enthalt ;
man muss diese vor dem Gebrauche vorsichtig rnit Chamiileon
oxydiren. Vergleichende Versuche haben ergeben , dass man
nach dieser Methode immer betrachtlich mehr Eisenoxydul
erhalt, als nach der Schmelzungsmethode. I n einem Falle
wurden nach jener 5,73, nach dieser nur 1,3O/, Eisenoxydul
erhalten. (Chem. N. 30. 169. Chem. Centrbl. 1874, 710.).
Kr.
Quantitative Gerbstoffbestimmung in Rohmiaterialien.
A . T e r r e i l fuhrt diese Arbeit in der einfachsten und
elegantesten Weise dadurch aus , dass er die feingepulverte
Quantit.Bestimm. d. Tannin. -Jodkaliumbismuth a l s Reag. a. Alkaldide. 265
gerbstoffhaltige Substanz in einem geraumigen, graduirten,
unten verengten und hier mit einem Hahn versehenen Glascylinder mit einer Au%osung von Xalihydrat 24 Stunden lang
unter haufigem Umschutteln in Beriihrung und dann durch
Oeffnen des Hahns unter Wasser letzteres eindringen liisst.
Das eingedrungene Wasservolumen entspricht der wahrend
der DigeRtion absorbirten Sauerstoffmenge und da nun durch
direkte Versuche festgestellt wurde, dass 0,l g. Tannin gerade 20 Cubikcentimeter Sauerstoff unter den oben angegebenen Bedingungen zu absorbiren vermogen, so k s t sich hieraus
leicht der Procentgehalt des verwendeten Stoffee an Gerbstoff
bestimmen. Terreil hat so in der Loh 7 u. in der Rinde 64%
Gerbstoff gefunden. (Journal & Pharm. et de Chimie. 4 Sen'e.
Tome XIX. pug. 445.).
Dr. G. 'v;
Quantitative Bestimmung des Tannin.
Auf die Eigenschaft der thierischen Haut , mit Tannin
eine unlosliche Verbindung einzugehen baben 31 n n t z und
R a m s p a c h e r eine neue Methode der Bestimmung des Tanningehaltes von Fliissigkeiten gegriindet. Dieselbe besteht darin,
dass das Gewicht des Verdampfungsriickstandes der zu untersuchenden Fliissigkeit in Procenten genau bestimmt , dann
ein gewisses Quantum der fraglichen Fliissigkeit langsam
und mehrmals durch ein Stuck Haut gepresst und nun auch
der Verdampfungsriickstand dieser so vom Tannin befreiten
Fliissigkeit dem Gewichte nach bestimmt wird. Um soviel
Procente das gleiche Gewicht der durch tbierische Haut
gepressten Fliissigkeit weniger Verdunstungsruckstand liefert,
als die ursprungliche Fliissigkeit soviel Procente betrug
deren Tanningehalt. (Journ. de Pharm. et de Chim. 4. Serie.
)
)
Tome XX. pay. 287.).
Dr. G.
V.
Jodkaliumbismuth als Reagens auf Alkalo'ide.
F r o n geht die verschiedenen Methoden durch, diese
Doppelverbindung herzustellen und halt folgende ftir die
beste :
Frisch gefiilltcs, ungewaschenes bas. salpeters.
Wismuthoxyd
1,50 g.
Jodkalium
7,oo 97
Salzsiiure
20 Tropfen,
Wasser
20,oo g,
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rohmaterialien, gerbstoffbestimmung, quantitative
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