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Quecksilber.

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Kupfersdmiak. Quecksilber.
Proc. Wasserstoff enthalt. (Compt. rend. T. XVIII.
Jahrb. fiir prakt. Pharm. Bd. X . B e p 3.j B.
-
Kupfersalmiak.
Bei Prufung des nach G r a h a m aus gleicheri hlischungsewichten von Kupferchlorid und Chloramnionium durch
fosen in Wasser und Abdampfen zum Kry stallisations
puncte erhaltenen Salzes, und des nach C a p und He n r y
durch Versetzen einer Autlosung von Kupferoxyd in Chlorwasserstofkaure mit Aetzammoniak, bis der entstandene
Niederschlag wieder aufgelost ist, zu einer klaren tief lasurblauen Flussigkeit und durch Abdunsten in Octaedern bereiteten Salzes, fand H e u ma n n , dass das grune Salz, welches sich bei Losung in Wasser aus dem Cap Henry’schen
Yraparate abscheidet, sechsfach Kupferoxyd mit einfach
Chlorkupfer ist, dem die Formel Cu CI, 6 Cu 0, 9 A q zukommt, welches in Verhindung mit, je nach dem verschiedenen Gehalte freier Salzsaure, die immer eine Kupferohoridauflosung enthalt, wechselnden Verhaltnissen Chlorarnmoniutn jenes blaue Salz, welches C a p und H e n r y
irriger Weise von gleicher Zusammensetzung mit dem Grab’.
ham’schen Salze halten, bildet (Buchn. Repert. 3’.$;).
Quecksilber.
Wenn ein Quecksilbererz sehr arm ist, so kann man
nur rnit betrachtlichen Quantitalen desselben eine genaue
Probe anstellen und die Operation ist heschwerlich, wenn
man mit Glasretorten arbeilet, weil diese Retorten weich
werden und sehr leicht bersten. In diesern Falle ist es
besser, das Erz mit kochendem Konigswasser zu behandeln, gut auszusussen, die Flussigkeit zur Trockne zu verdampfen und die trockne Masse auf trocknem Wege auf
Quecltsilber zu probiren. 1st die Bergwt kalkig, so musste
man damit beginnen, sich des koklensauren lialkes durch
Essigsaure zu entledigen.
Quecksilberchlorid (Aetzsublimat) mit Bleiglatte erhitzt,
wird unverandert sublimirt. Setzt man der Bleiglatte Kohle
zu oder ersetzt man sie durch metallischesBlet und wendet selbst einen grossen Ueberschuss desselben an, so
wird das Chlorid in Chloriir verwandelt und sublimirt sich
d s solches, aber .es erzeugt sich nicht der geringste Tropfen metallisches Quecksilber. Der beste Zuschlag, urn
diese Reduction zu bewirken, ist schwarzer Fluss. Mit
etwa 3 Theilen Fluss geschieht die Reduction vollstandig,
Reactionen des Queclcsilberchlorids.
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voraussesetzt jedoch, dass man die Vorsicht gebraucht hat,
uber die auf dcn Boden der Retort,en gelegte Mengung
eine kleine Menge reinen schwarzen l'luss zu bringen. Ein
Versuch , welcher ohne diese Vorsichtsregel ausgefuhrt
wurde, lieferte nur 0,675 Quecksilber aus 11,000 Aetzsublimat, welche 0,738 Quecksilber enthalten ; es hatte sich am
Halse der Retorte eine betrachtliche Menge eines weissen
Anflugs abgesetzt.
Ein noch sichereres Mittel, die Entstehung dieses weissen Anflugs zu vermeiden, besteht darin, das Quecksilbersalz in Wasser aufzuliisen, die fur nothig erachtete Menge
schwarzen FIuss zuzusetzen, zur Trockne zu verdampfen
und dann ails einer Glasretorte zu destilliren. Das kohlensaure Kali zersetzt das Quecksilhersalz, auch sieht man
die Melange bald eine rothliche Farbe annehmen und sie
enthalt statt der Chlorverhindung nur noch Quecksilberoxyd.
Man wurde nach diesem Verfahren die kleinsten Quecksilbermengen in einem Erze oder in einem Amalgamationsroducle erkennen und auch dem Gewichte nach genau
gestirnmen konnen, indem man nur sehr kleine Retorten
oder selbst Glasrohren anwendet. (Annul. d . Mines. Bergwerksfr. Bd. VZI. No. 27J B.
Eiiiige Reactionen des Quecksilberchlorids.
Quecksilberchlorid wird bekanntlich von keiner Mineralsaure zersetzt. Auch von chroms. Kali wird die Losung
nicht gefallt. Bringt man aber gleiche Aeq Quecksiberchlorid und doppelt-chroms. Kali zusammen. lost beide i n
heissem Wasser auf und Iasst erkalten, so schiesst pine
Verbindung in rothen, harten Krystallen an, welche durch
Erhitzung, Behandlung mil absolutem Alkohol und Aether
in Quecksilberchlorid und doppelt - chroms. Kali zerlegbar
,
Hg C12 . Jod zersetzt das Queckist. Sie ist = 2 C 0 3KO
silberchlorid ebenfalls in Quecksilberjodur und Jodchlorijr ;
diese Zersetzung geschieht in Alkohol vollstandiger als in
Wasser, was beweist, dass die Unloslichkeit des Jodquecksilbers nicht die Ursache der Zersetzung ist. Selbst die
Jodslarke wirkt auf gleiche Weise auf Quecksilberchlorid,
was La s s ai gn e zu der irrigen Annahme eines Chlorjodquecksilbers veranlasst hat. Chlorjod wirkt nicht auf'Jodquecksilber. Da egen wird das Jodquecksilber, wenn man
es trocken mit !i hlorgas in Ueberschuss langere Zeit in
Beriihrung lasst, allmalig zersetzt und in QueckPilberchlorid
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Arch. d. Pharm. XCIII. Bds. 3. Hft.
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