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Reaction der doppelt-kohlensauren Alkalien auf organischen Basen bei Gegenwart von Weinsure.

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Reaction der doppeltkohlensauren Alkalien.
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Nachweisung von sehr geringen Mengen VOII Kiipfer
in organischen Fliissigkeiten.
Eine ungemein feine Probe besteht nach Verguin
darin, dass man die fragliche Flussigkeit in eine Platinschale bringt und ein Stuckchen metallisches Eisen hineinlegt, worauf sich das Ku fer metallisch auf das Platin
niederschlagt, und dann Arch einige Tro fen Salpetersaure gelost werden kann. F i 1 h o 1 modiffcirt jene Methode dahin, dass er eine grosse Menge der fraglichen
Plussigkeit in einer Abdampfschale etwas ansauert, und
ein Stuckchen Platinblech, welches mit einer kleinen Zinkplatte urn eben ist, hineintaucht, worauf sich das Kupfer
auf das P atin niederschlagt, dasselbe rothlich fiirbt und
mit einigen Tropfen Salpetersaure oder Aetzammoniak
elost werden kann. (Journ. de Med. el de Chim. de Touowe IX.- Pharm. Cenlrbl. Nr. 13. 1546) B.
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Anwendung des Quecksilberchlorurs mit Chlornatrium.
B o u d e t bemerkt als einen besonderen , gewiss
wenig bekannten Fall, dass man einem Fieberkranken,
nach gehorigem Blutlassen Quecksilberchlorur in verschiedenen Dosen gab, und zugleich ein Lavement von Senna
nebst Kuchensalz. Ein baldiger Tod erfolgte - und die
Section erwies, dass die Bildung von Quecksilberchlorid
hier voausgesetzt werden durfte. (Journ. de Pham. et de
Chim. Jan. 1846. p . 38.) Witting.
Reaction der doppelt - kohlensauren Alkalien auf
organische Basen bei Gegenwart von Weinsaure.
P e r s o z hat gefunden. dass Weinsaure ebenso die
Reactionen der fixen doppelt - kohlensauren Alkalien auf
organische Basen verandern kann, wie man schon wusste,
dass sie die Fallung gewisser Oxyde durch Alkalien verhindert. Der Verfasser bereitete Auflosungen der nachstehenden Alkaloidsalze im Verhlltniss von 1 :200 - 500
Wasser, setzte Weinsaure bis zur sauren Reaction zu,
und sattigte dann mit einem fixen Bicarbonate:
M o r p h i urns a 1z e wurden nicht gefallt.
Narc o t i n sa lz e gaben einen weissen pulveri en Niederschlag: genauer kann man beide durch Schwe elcyankalium unterscheiden, welches Morphiumlasung nicht triibt,
Narcotin aber mit dunkelrother Farbe fallt.
P
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Salsawes Morphiurn gegen Zahnschmerz.
S t r y ch n i n s a 1 z e gaben einen pulverigen Niederschlag
oder Krystalle, j e nach dem Grade der Verdiinnung und der
Menge der Reagentien. Deutlicher erkennt man Strychnin nach E. M a r c h a n d durch Behandeln der Losun
mit Bleisuperoxyd und einer Mischung aus Schwefel- un
Salpetersaure , wobei die verdunnteste Strychninlosung
eine hlaue Farbe annimmt.
B r u c i n s a l z e wurden nicht im Geringsten etrubt.
Cinch o n i n s a1 z e wurden sogleich gefallt, h!i n i n s a l z e hingegen nicht, wodurch man beide von einander
tren n en kann.
V e r a t r i n s a 1 z e wurden nur durch doppeltkohlensaures Natron gefallt, nicht aber durch doppeltkohlensaures Kali.
Diejeni en Salze, welche mit doppeltkohlensauren Alkalien bei egenwart von Weinsaure keinen Niederschlag
geben, werden auch von Gerhsaure unter denselben Umstanden nicht gefallt, mit Ausnahme des Cinchonins und
Strychnins, die iibrigen werden jedoch auch pracipitirt,
wenn man die Weinsaure mit Ammoniak sattigt *). (Compt.
rend. XXI. - Pharm. Cent1.6l. Nr. 9. 1846.)
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Farbenreactionen vegetabilischer Salzhasen.
L e f o r t hat auf die efarbten Reactionen aufmerksam
gemacht, welche durch 8alpelersaure auf gewisse vegetabilische Salzbasen hervorgebracht werden, namlich auf
die rothe oder violette Farbe beim Morphin, unreinem
Strychnin und Brucin, und er hat Sezeigt, dass sie noch
starker wird, wenn man ein wenig Schwefelsaure zusetzt,
so dass selbst Narcotin durch Salpetersaure mit einem Zusatz von Schwefelsaure roth wird. Aber durch Schwefelsaure wird diese Farbenreaction auf sie auch mit andern
oxydisenden Korpern hervorgehracht, z. B. mit den Sauren des Chlors, mit Jodsaure, Chromsaure, Bleisuperoxyd
u. s. w. (Ilera. Jahresber. 25. 7. 508). B.
Salzsaures Morphium gegen Zahnsehmen.
E b r a r d em Gehlt bei'odontalgie als cin ganz vorziigliches Mittel as salzsaure Morphium, und lasst Gran
cp
*), Mir
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~cheiot hierhei von P err o L der richtige Stsadpnct drr
Beurlheiluog verfehlt zu rein. Nicht weil Weiariure, aondern
wail eine ziemlich riarke S a u r e vorwaltot, werdco dir Alka-
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