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Reactionen des Thalliums.

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126 Geicinnu)ig des Tfidliiims. - Reactionen des Thalliums.
miker veranlassen, noch weiterc Versuche mit ahnlichen
Abfallen anderer auf Verarbeitung von Zinkerzen angewiesener Fabriken anzustcllen. Die Ausbeute des mehrgenanntcn Ofenrauches :in Indiutiioxyd ist eine nicht
ganz unerhebliche, indeni sich diesclbe in1 I h r c h s c h n i t t
recht gut auf 'Ilo Proc. anschlagen liiust. (t'olyt. Notiztl.
186'6. 12.)
K.
Einfwhe Gewinnung l e s Thalliums.
Auf derii grossen Zinkvitriolwerke zur Juliushiitte bei
Goslar :tm Unterharz versiedet inan eine aus Rammelsberger Kiesen gewonnene Laugc, die so reich an Thallium ist (in 100 T h . Lauge 0,O:iT) Chlorthallium), dass man
dieses Aletall mit Leiclitigkeit pfundweise dnraus darstellen kann. It. B u n s e n ernptiehlt hierzu folgende Metliode.
Man senkt Zinkbleche in die kalte L a u g e ein und
schliiigt auf diose Weise das Kupfer, Kadniium und Thdliurn als Mctallpalver nieder, wascht dann dnsselbe mit
Wasser aus iind digerirt es hierauf mit Wasser, dem
man von Zeit zu Zeit etwas Schwefelsaure zusetzt. Thallium und Kadmium losen sich leicht unter Wasserstoffentwickelung nuf, das Iiupfer bleibt zuruck. Aus d e r
whwefelsaurcn Ldsung fillt man schliesslich mittelst Jodkaliums chemiscli rcines Jodthallium, das sich Icicht durch
Decmtation auswnschen liisst. 1 Cubikmeter L a u g e gicbt
($6 Kilogrm. Thallium. (Ann. d. C'hem. 11. f'havni. C X X X I X
108 - If 1.)
G.
S c o t t hat im Sandc dcr Alunbai auf d e r Insel W i g h t
vie1 't'hallium gefunden, so dass diescs Metall wohl bald
billiger werden wird. ( A m . d e Chim. et cle T'hys.)
Dr. Reich.
Reacthen des Thallhms.
U c b e r dns Verhalten der Thnlliumoxyde, des Thalliumoxyds 1'10 urid des Thalliumtriosyds TIW, zu den
verschiedenen Reagentien liegen spccielle Angaben von
11. H e b b e r l i n g vor, von denen wir hier n u r folgende
Reaction inittheilen wollen, welche zur Erkennung kleiner Mengen eines Thalliutnosydsalzes die geeignetestc ist.
Jodwnsserstoffsaurc und losliche Jodmetalle erzeugen
in selbst sehr verdunnten Liisungen der Thalliumoxydulsnlze einen Niedersclilag von Thallinmjodiir, TIJ; dasselbe
Ueber die Sa!ze des sogen. Thalliumhyperozyds.
121
hat im Augenblick der Fallung eine orangegelbe Farbe,
die aber schon nach wenigen Minuten oder sogleich beim
Kochen rein gelb wird. Auch aus einer heiss gesattigten Losung scheidet es sich beim Erkalten orangegelb
ab, urn bald in die gelbe Modification iiberzugehen. Das
Jodthalliuni lost sicti bei 160-1170 in 11676 Th., bei
1000 in 804 Th. Wasser; 98procentiger Weingeist lost
noch kleinere Mengen auf. Die Reaction ist so scharf,
dass eine neutrale Losung, welche in 1 C.C. nur 0,0000105
schwefelsaures Thalliumoxydul enthalt, mit Jodkalium
noch eine sichtbare Fallung giebt. 1st die Losung sauer,
SO tritt nur gelbe FLrbung ein; bei alkalischer Reaction
ertblgt weder eine Fallung noch eine Farbung. Schwefelwasserstoff erzeugt bei dieser Verdiinnung keine sichtbare Reaction. Obwohl das Thalliumplatinchlorid bei
mittlerer Temperatur etwas schwerer loslich ist als das
Thalliumjodur, so ist doch wegen der hlassgelben Farbe
des Platinniederschlages die Reaction mit Jodkalium empfindlicher und zur Erkennung kleiner Mengen eines
Thalliumoxydsalzes vorzuziehen. Ein Ueberschuss von
Jodkalium erhoht die Loslichkeit des Thalliumjodiirs in
Wasser nicht, ein grosser Ueberschuss von Jodkalium
scheint sogar die Loslichkeit eher zu verringern. (Ann.
der Cheni. u. Pharrn. CXXXI V. 11 .- 23.)
G.
Ueber die Salze des sogeu, Thalliumhyperoxyds,
Die Verbindungen des Thalliumoxyds (T10) mit Sauren sind schon grossentheils genauer untersucht worden,
wahrend von den Verbindungen des Thalliumhyperoxyds
nur wenig bekannt ist. Einige dieser Salze hat A. S t r e ck e r genauer beschrieben.
T h a 11i u m h y p e r o x y d = TlO3, wurde dargestellt
durch Zusatz von unterchlorigsaurem Natron zu einer
Losung von Thalliumchloriir in ltohlensaurem Natron. Es
ist ein brauner Niederuchlag.
Sch w e fe 1 s a u r e s S a1z , farblose, d’unne Blattchen,
7 HO, bei 2200 getrocknet
lufttrocken = TlO3,3 SO3
= ~ 1 0 3 , s03+
3
HO.
S ch w e f e 1s a u r e s N a t r o n - D o p p e l s a lz = NaO,
SO3 TI 0 3 , 3 SO3. Farbloae Krystallnadeln.
S c h w e f e l s a u r e s K a l i - D o p p e l s a l z = 2(KO,SO3)
TI 0 3 , 2 S03. Farblose Krystalle, welche durch Wasser
oberflachlich braun werden, in verdunnter Schwefelsaure
schwer loslich.
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