close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Reagentien auf Strychnin.

код для вставкиСкачать
202
Xeagenfien auf Strychnin.
welche gleich dem atherschwefelsauren Bar t zusammengesetzt sind. Das unter der Luftpumpe ti er Schwefelsaure getrocknete Salz wurde analysirt ; 4,228 Grm. hinterliessen beim Gluhen 0,739 Grm. schwefelsauren Baryt
= 60,1 Proc.. Die Rechnung wurde ergeben 60,07Proc.
Der Verfasser theilt ubrigens G e r h a r d t 's (Grundriss
der organ. Chemie Bd. 400. S. I ) Ansicht, welcher dieselbe
Beobachtung gemacht hat, und halt dieses Salz fur ein
von dem atherschwefelsauren Baryt verschiedenes.
Der atherschwefelsaure Kalk wurde nicht vollig zersetzt gefunden, welcher am besten frei von anhangender
Saure aufbewahrt wird.
Die atherschwefelsaure Thonerde. Eisenoxyd, Manganoxydul, Uranoxyd, Bleioxyd und Silberoxyd hatten sich
vollig zerlegt.
Aus der sauren Fliissickeit ltonnte kein Weinol erhalten werden. (Jozirn. fiir pyakt. Chemie. Bd. 41. pag. 122.j
_E. St.
B
Reagentien auf Strychnin.
E u g e n 111 a r ch a n d machte bereits vor einigen Jah-
ren schon auf die charakteristische Eigenschaft des Strychnins aufmerksam, in Beruhrung mit Bleisuperoxyd und
dann mit einiuen Tropfen Schwefelsaure, die 1 Proc. Salpetersaure enkielt, angerieben, eine blaue Farbung zu zeiSen, die rascli ins Violette, dann ins Rothe und endlich
ins Gelbe ubergeht. Seit dieser Zeit ist diese Reaction
von Seiten mehrerer Chemiker verschiedenartig modificirt
worden. H e I' z o g schlug vor, die Salpetersaure als iiberfliissig wegzulassen, was aber von Mar cha n d verworfen
wird, da gerade durch die Mitwirkung der Salpetersaure
die Reihe der angezeigten Farbungen sich schneller zeigt.
Mangansuperoxyd statt des Beisuperoxyds zu nehmen, halt
derselbe ebenfalls nicht fur zweckmassig, weil die Mangansalze bisweilen roth gefarbt sind, und es daher zweifelhaft bleiben wurde, ob die entstandenen Farbungen
einzig und allein von Strychnin herruhren Zweifachchromsaures Kali statt des Bleisuperoxyds zu nehmen, wie
von O t t o vorgeschlagen wurde, ist nach der Meinung
E. Marchand's eben so unsicher, da dasselbe in dieseni
Falle mit der Schwefelsaure eine gelbe oder grune Farbuns geben muss, die Aufeinanderfolge der oben angegebenen Farbungen aber nur als charakteristisches Kennzeichen des Strychnins gelten konne, so werden mindestens eine, blsweilen aucli zwei Farbungen, namlich
Digitalin.
203
die gelbe und rothe, undeutlich und die Reaction selbst
dadurch ungewiss. (Journ. fur prakl. Chemie. Bd. 44. p . 1SS.j
E. St,
Digitalin.
K o s s m a n n hat aus der bluhenden Digitalis paruiflora fluleu LJ Digitalin nach der von H o m o l l e angegebenen Bereitungsmethode dargestellt, und die Eigenschaften desselben mit den von Homo1 l e angegebenen
iibereinstimmend gefunden. Als er dann die frischen Blatter von Pflanzen anwandte, von denen die Blumen abgefallen waren und welche anfingen, Samen anzuselzen, so
bekam er ebenfalls Digitalin, aber gemengt mit einem
Verwaadlungsproducl davon, welches noch einen grossen
Theil von den Eigengchaften des Digitalins besass. aber
in Wasser loslich war. Nachdem das gerbsaure Digitalin
durch Bleioxyd zersetzt worden war. wurde es rnit Alkohol ausoezogen, welcher dann beim Verdunsten eine kornige geybweisse Masse zuruckliess, welche Feuchtigkeit
aus der Luft anzog und ausserst bitter schmeckte. Aether
Iost daraus sehr wenig reines Digitalin auf. Wasser Iost
es dagegen leicht auf, mit Zurucklassung von unverandertem Digitalin in Gestalt eines weissen Pulvers. Beim
Verdunsten der Losung blieb es i n Gestalt einer weissgelben schuppigen Masse zuruck. Es gab mit Salzsaure dieselbe smaragdgrune Farbe wie Digitalin, und das Einnehmen eines einzigen Milligramms davon verminderte die
Anzahl der Pulsschlaae von 75 auf 50 in einer Minute.
K o ss m a n n glaubt, dass diese Veranderung in der Pflanze
wahrend des Ansetzens der Samen entstanden ist.
I)e r z e 1i u s erinnert hierbei an N a t i v e 11 e's mitgetheilte Angabe uber das von ihm hereitete Digitalin, welches ganz dieser Yeranderung iihnlich war, und machte
auf diesen merkwurdigen *Kor er aufmerksam, welcher
sehr wohl eine vegetabilische alzhase sein konne, wiewohl man bis jetzt daran verhindert sei, dieses zu bemerken, dadurch, dass man ihn immer mit Saure auf eine
solche Weise behandelt hatte, dass er dadurch eine Verwandlung erleiden konnte. Die Fallung mit Gerbsaure
ist allerdings kein entscheidender Beweis, weil sie rnit
andern Korpern stalt findet; aber schon H o m o l l e fand,
dass das Digitalin beim Erhitzen mit Kalihydrat Ammoniak giebt. Als Heilmittel welteifert das Digitalin an blerkwurdi6keit mit jedem andern Heilmittel, und es verdient
von dieser Seite sehr, analysirt und seinen chemischen
se
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
128 Кб
Теги
strychnine, auf, reagentien
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа