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Reinigung des Zinks.

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Reinigung des Zinks.
b e t r e f fe n d c n k o h l e n s a u r e n A 1k a I i. Diese basisch
kohlensauren Thonerden sind unloslich in reinem und
kohlensaurem Wasser, vie1 leichter auszuwaschen als die
basisch schwefelsauren Alauncrden. Mit Alaunlosung und
schwefelsaurer Kalilosung erwlrmt, losen sie sich im hydratischen Ziistands allmahlig unter Kohlensaure-Entwicklung
auf, unter Bildung von sogmanntem n e u t r a 1 e n A 1a u n.
3) Versetzt man k o ch e n d e Alaunlosung mit u n g en u g e n d e n Mengen atzender oder kohlensaurcr Alkalien,
oder mit einem Ue b e r s ch us s von anderthalb kohlens.
Ammoniak, so fallt ein b a s i s c h e r A l a u n nieder. Der
aus Kalialaun entstehende Niederschlag kann 6 bis 20 Proc.
Kali und 31 bis 38 Proc. Schwcfelsiiure enthalten. Diese
Niederschlagc sind iiusserst schwieri auszuwaschen.
4) Fallt man k o c h e n d e Alaun osung durch u b e r s ch iis s i g e s Actzamoniak , so erhalt man eine kalifreie,
s e h r s t a r k c b a s i sch e s ch w e f e I s a u r e A 1a u n e r d e,
wolohe von b bis 10 Proc. Schwefelsaure enthalten kann.
5) Fallt man eino k o c h e n d e Alaunlosung rnit ubers eh ii s s i g e m anderthalb kohlens. Natron, so erhalt man
nach einigem Kochen ein Doppelsalz von b a si s ch k o h lens. A l a u n c r d e mit kohlens. Natron.
6) Bcim Fallen von k o ch e n d e r Alaunlosung rnit
u h e r s ch us s i g e m kohlens. Kali orhalt man mitunter
b a s i s c h k o h l e n s . T h o n e r d c , d i e f r e i von K a l i ist,
manchmal auch r e in e s T h o n e r d e h y d r a t.
Alle diese Niederschliige sind wechselnd in ihrer Zusammensetzung und lassen sich nicht auf einfache Formeln
zuriickfiihren. (Journ. f. prakt. Chena. 39. Band. 1. Heft
No 17. 9. Ocl. 1846.)
€7. L.
7
Reiuigung des Zinks.
Nach S m e d t lost man das kaufliche Zink in Salpetersaurc, wobei Zinn und Antimon ungelost zuruckbleiben,
wahrend das Arson sich in Arseniksaure verwandelt, und
das Zinlr, Kadmium und Eisen sich aufloset. Dann versetzt man das Filtrat mit viol uberschussigem kohlensaurem
Ammoniak, wodurch das Eisen und Kadmium gefallt werden, verdam ft die Losung zur Trockne, gluht den Ruckstand, liist i n dann in Salpelorsaure und fallt die Losung
mit kohlensaurem Kali, welches die Arsensaure in der
Flussigkeit zurucklasst. Der Niederschlag wird gut gewaschen, ge luht und dann niit Wasserstoff in der Rothgliihhitze re ucirt. (Journ. de Cham. med. 3. Skr. IZ.
Pharrn. Centralbl. 1847. No. 17.)
R
%
-
Gewinnuq der Schwefelsaure nus Kupferkies.
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Bemerkung. Dass Zinn und Antimon, sowie auch Arsen
im kauflichen Zink vorkommen konnen , gehort gerade
nicht zu den Unmiiglichkeiten; dass aher B l e i in ziemlich grosser Menge i m m e r darin enthalten ist, ist eine
jetzt allhekannte Thatsache. Beim Auflosen des gemeinen
Zinksin Salpetersaure crhBlt m a n s c h w e f e l s a u r e s B l e i Die Red.
oxyd
Ueber ein in der Gegend von E u gefundenes fossiles
Harz.
Das dem Bernstein sehr ahnliche Harz ist von L a s s a i g n e und C h e v a l i e r untersucht worden. Es hatte
ein spec. Gewicht von 1,094, zeigtc einc blasse Farbe;
ein anderes Stuck mehr rothlich - gelb 1,000 bei 150. Aether
nahm bei 12sstundiger Maceration ein bernsteingelbes Harz
von Terpentinconsistenz auf, beim Erkalten jedoch zum
Theil erstarrend. Die atherische Harzlosung gab beim
Destilliren mit Wasser Spuren eines atherischen Oels und
beim Krkalten eine gelbe, durchscheinende, sehr zerreibliche, in kaltem Weingeist von 9O0 theilweise losliche
Masse, unter Hinterlassung eines weisslichen Harzes. Der
in Aaiher losliche Theil zeigte sich auch in Weingeist unloslich. Uebrigens wurde noch BernsteinsBure aufgefunden.
Die quantitative Analyse gab :
. . . 0,833
. . . . 0,140
In Alltohol und Aether unlBsliches Harz
In Allrohol und Aether losliches Harz
Nur in Aether lihliches 1Iarz
Bernsteinsgure
l;liiclitiges Oel
. . . . . . . . . 0,020
. . . . . . . . . . . . . . . . . 0,005
. . . . . . . . . . . . . . . . . Spuren
1,000
{Journ. de Chim med. 3 . Sdr. II.
1517. NO. I21j
- Pliarm. Cenlralbl.
B.
Gewiiinuiig der Schwefelsaure aus IEupferkies.
T h. Be I I hat sich ein Verfahren patentiren lassen, urn
die beim Riisten der Kupfererze entweichende schweflige
Saure ztir Gewinnung von Schwefelsaure als Nehenproduct
zu benutzen. Der zum Rosten der zerkleinerten Erze
dienende Ofen hesteht aus 3 bis 4 Abtheilunsen, damit
die hindurchstreichende Luft vie1 schweflige Saure bilde
und aufncbme. Von hicr streicht die Luft durch einen
200 Puss langen Kana1 in einen ebenfalls mit groberen
Stucken der Kupfererze efullten 10 bis 1'2 Fuss hohen
Schachtofen, von dessen o erem Endc eine Riihrenleitung
in eine Bleikaminer fuhrt, in welchcr die Umhildung der
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