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Resorcin seine Darstellung und Eigenschaften.

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Acthcrart. Derivat d.Resorcjns. -IIlesorcin,
8.
Darstell. u. Eigenschafton.
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ebenso unlijslich ist , als Ba SO4. Niinmt inan Kreide odcr
Bleiweiss, jedoch die Reaction sauer lassend , so bleibt auch
unangegriffene Disulfoslure mit in Losung, wahrend bei Kalkmilch zwar eine Trennung von dieeer eintritt, aber das
trisulfosaure Salz mit Gyps gcmengt ausfallt. Die fierfasser
wihlten diesen W e g , pressten den Riickstand ab und kochten
init Salzsaure aus. Diese wurde voni Gyps abgegossen nnd
ziir Entfernung sller Sulfate niit Ba Cla im Ueberschuss ailsgefallt. Das stark saure Filtrat, in welchem das trixulfosaure Baryum eine Zeit la.ng in Losung bleibt, wurde mit
soviel H3 N versetzt , dass bei s:iurer Reaction ein partieller
Niederschlag (Farbstoffe , Eisenoxyd, 'I'honerde des angewandten CaO) entsteht , und. dann rasch filtrirt. Kach wenigen
Stnnden scheidet sich das rcsorcintrisulfosaure Baryum [U6 H
(OH) (803)3J2Ba3 blendend weiss kryst'allinisch ab. Aus
diesem Salze llsst sich die f'reic Saure durcli Digestion rnit
H2 SO4 erhalten. (Ber. d. d. chem. Ges. X , 182.) C. J.
Ein Ithcrartiges Dcrivat des Resorcins
orhielt L. B a r t h beim Rehandeln des letzteren mit IECl unter
erhiihtem Druclr. Each dein Losen in Ammonialr und Fallen
mit eincr Saure stellt c8 hellbraune Flocken dar, die ausgcwaschen und filtrirt nach dem Trocknen auf der Oberflbhe
einen prachtvollen , griinen Metallschimmc~r annehmen und
nach dem Zerreiben ein intensiv scharlachrothes Pulver geben.
Rach der Analyse hat es (die Zusammensetzung C I 2 HIo 03,
wonach es aus 2 Mol. Resorcin unter Verlust von 1 Mol. HZ0
entstanden gedacht werden kann und eine Art Aether des
Resoreins darstellt. Der Kiirpcr farbt Wolle und Seide,
wstere fleischroth , lctzterc etwas intcnsiver gelbroth. Doch
ist sein Fiirbtingsvei-mogen nicht sehr bedeutend. (Bw. d.
clezctsch. chem. Ges. I X , 308.)
C. J.
Resorcin, seine Darstellung und Eigcnschaften.
F. R e v e r d i n giebt eine Uebersicht uber die Darstellungsarten des Resorcins, welches bekanntlich zur Gewinnnng
von Eosin bereits im Grossen fabricirt wird. Illasiwetz und
Barth entdeckten es in dlen Producten der Kalischmelze des
Galbanumharzes, in gleicher Weise ist es aus Asa fotida,
Sapanholzextract, Pcuccdanin, Brasilin zu erhalten. Interes-
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Oxyterephtalsaure.
Banter noch ist seine Gewinnung aus verschiedenen Substitiitionsproducten des Benzols und Phenols. Technische Verwerthung habcn indess nur die Chlorbenzolsulfosaure und
die Benzoldisulfosaure erlangt.
1) Man behandelt Monochlorbenzol mit concentrirter Schwcfelsaure; ersteres gewiniit man durch Einleiten von Chlor in
mit etwas Jod oder Molybdanchlorur versetztes Benzol, es ist
eine angenehm riechende Fliissigkeit von 130° Siedepnnkt.
2) Man lasst unter geeigneter Vorrichtung Benzoldampf
durch auf 240° erhitzte Schwefelsaure streichen. - Beide
Sauren geben in der Kalischmelze Resorcin in befriedigender
Ausbeute. Resorcin krystallisirt in Rhomben, schmilzt bci
104O C., destillirt bei 272O.
Ton den drei moglichen
Bihydroxylen des Berizols kommt den1 Rcsorcin die Stellung
1 : 3 (meta) zii, wahrend Brcnzliatechin 1 : 2 (ortho), und
Hydrochinon 1 : 4 (para) cinnehmen. Charskteristisch sind
fur das Resorcin besonders die Fluorescinreaction von Raeyer
und die auf Bildung eincr Diazoverbindung beruhendc ?3laufiirbung nach Weselsky. (Monit. scientq. Juli 1876. 692.)
C. E.
Oxyterepht alslure.
Wahrend die Hydroxylsubstitutionsproducte der Benzolsaure seit langcr Zeit genau crforscht sind, waren Ospderivate
der Phtalsauren noch so gut, wie nnbekannt. G. A. B u r k h a r d t hat dieselben nunmehr cincni eingehenden Studium
unterzogen.
1) Nitroterephtalsaurc crliielt cr durch allniiihliges Eintrsgen von Terephtalsiiure in eiri G emisch von rauchender
Salpetersinre iind Pyroschwefelsaure. Sie schmilzt bei 270° C.
und wird dnrch Behandlung mit Zinn uud SalzsAnre in die
2) Amidoterephtalsaure C 6 H 3 ( H 2 S )(COUH)2 iihergef'uhrt.
3) Oxyterephtalsaure C G H3 (OH) (COOH)2. Amidoterephtalsaure wurde in Na 110 gelost, die verdiinnte Fliissigkeit
mit H2SO4 angcsaucrt nnd die erforderliche Xenge Xaliumnitrirt in massiger Liisung hinzngefiigt. Beim Kochen verwandelt sich der zeisiggelbc Niedersclrlag der Amidosaure
unter Stickstoffentwicklung in weisse, pulverige Oxyterephtalsaure. Dieselbe ist in H 2 0 schwer, in Alkohol, I-Iolzgcist
und Aether leicht Ioslich.
Bei dcr trockncn nestillation mit Sand spaltet sich die
Oxyterephtalsiiure in Phenol und Kohlensanre :
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