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Respiration der untergetauchten Wasserpflanzen.

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80 Lichtw. versch. gefirtt. Rlatt.
- Resp.
d. unterget. Wasscrpflanzen.
mung, und entwickelten sich dann in freier Luft in ganz
abnormer Weise. (Chem. C.-Bl. 2873, p. 600. Wiener Anz.
Kv.
2873. 227.).
Lichtwirkung verschieden gcfarbter Blltter.
Bekanntlich erscheinen die Bliitter auf photographischen
Landechaftsbildern gleichmassig schwarz. Dies haben D u
inas (1842) und spater H e l m h o l t z (1854) dadurch zu
arkliken gesucht , dass dem von griinen Pflanzentheilen zuruckfallenden Lichte die chemischen Strahlen fehlen , indem
dieselben zu chemischer Arbeit im Innern der Pflanzenzellen
verwandt worden seien. Fur diese geistreiche Erklarung
f'ehlte langere Zeit ein directer Beweis, bis ein solcher gelief'ert wurde durch hie Copirung sogbn. bunter Blatter. Setzt
inan nemlich Blatter, welche nur zum Thcil griin gefarbt
sind, ziim andern Theile aber eine andere Flrbung zeigen,
auf oiner empfindlichen photographischen Unterlage dem Sonnenlichte aus, so tritt in der Begel unter dem Griin kein
Eindruck auf das lichtempfindliche Praparat ein , wahrcnd
unter allen anders gefirbten Theilen der lichtempfindliche
Ueberzug zersetzt wird. l t o s c o e hat diese Versuche rnit
Mentha aq. ausgefuhrt, deren Resultate demnach dahin gehen,
dass die Thatigkeit der violetten und ultravioletten Strahlen
vom Chlorophyl! zu inneren Zwecken verwendet und vollkommen erschopft wird. Aug. Vogcl hat diese Versuche
rnit einigcn Pelargoniensortcn , deren Rlattcr von griinen und
wcisscn Ringen diirchzogen sind, wicderholt , indess mit sehr
wechselndcni Erfolge, wobei sich ergab, das verschiedene Umstiinde dass Rcsultat beeinflussen. ( N . l k p . Phavm. 22, 467.
-
IG.
Chem. Cc?tti*albZ.1873, 705.).
Reqiration der untcrgctauchten IVasseryflrmzen.
Da die Titrirmethode mit hydroschwcfligs. Natron (C. - B1.
Cc.
1872, 726, u. 1873, 281) gestattet, den in 50
Wasser
gelosten Sauerstoff rnit einem Fehler von 0,l CC. fur das
Liter zu bestimmen, so haben P. S c h i i t z e n b e r g e r und E.
C h i on q u a n d diese Methode zum Studiurn der Respirationserscheinungen der Wasserpflanzen und zur Meesung dor
Intensitat derselben unter vermhiedenen Bedingungen benutzt,
Der Verlust beim Fein-Pulvern von Droguen.
81
Die Versuche wurdcn ausgedehnt: 1) auf Bierhefe; 2) auf
eine Wasserpflanze aus dcr Familie der Hydrochariden,
Elodea canadensis, welche sich zu solchen Versuchen besonders gut eignet. Die Methode bestand darin, dass man ein
bekanntes Gewicht der Pflanze wahrend einer bestimmten
Zeit in Beriihrung mit einem bekannten Volum Wasser unter
denjenigen Bedingungen liess , deren Verlauf man beobachten wollte. Der Sauerstoffgchalt des WasserR wurde vor
und nach dem Versuche bestimmt, und ergab sich dann 811s
dar Differenz der absorbirte oder entwickelte Sauerstoff. I n
denjenigen Fallen, in denen Sauerstoff entwickelt werden 9011,
IUUSS der anfxngliche oxymetrische Grad d e s Wassers niedriger sein, als dem Sattigungszustande des Waesers entspricht,
und der Versuch darf nicht so lange dauren, dass das Wasser
Rich wahrend desselben siittigen konnte, weil sonst Gasblaschen entweichen wiirden. Die Bierhefe zeigt immer nur Absorption von Sauerstoff und Entwicklung von Kohlensaure.
Unter gleichen Urndinden ist ihre respiratorische Thatigkeit
im Dunkeln so gross, wie im zerstreuten oder directen Sonnenlichte. Die Respiration der Hefe ist urn so weniger activ,
je alter dieselbe ist. Unter loo c. hort das Absorptionsvcrinogen fast ganz auf, es nimmt langsam bis 18O zu, von da
schnell bis 3S0, und erreicht hier ihr Maximum, welches ungerahr bis 50° andauert, bei 60° hort es ganxlich auf. Elodea canadensis zeigt, wie alle chlorophyllhaltigen GewachFe,
eine zweifache Respiration: 1) Absorption von Sauerstoff und
Production von Kohlensaure; 2) Entwicklung von Sailerstoff'
unter dem Einflusse des Lichtes. Die Absorption des Snuerstoffs unter gleichzeitiger Production von Kohlensaure im
Lichte geht mit der gleichen Intensitat von Statten wie in
der Dunkelheit, und ist diese Erscheinung das Resultat einer
besonderen vegetabilischen Function, welche parallel neben
tier Tagesrespiration (Entwicklung von SauerstoQ herlaul't.
Der Gang der Absorptionserwheinung ist ganz derselbe wie
bei der Hierhefe, dooh in Bezng auf dic Intensitat bei gleivhcm Gewichte ungefahr zehnmal geringer. - (Chem. C.- BZ.
1873, GOO. C. rend. 77, 272.).
K?..
-
Der Verlast beim Fein Pnlvern von Drogaen
kann je nach der Trockenheit der Substanz allerdings variiren, er betriigt im Allgemeinen nach mehrfachen Versuchen:
Acid tart.
3/4 -1 prct.
Aloe (Cap)
6 - 7 'l2 prct.
Aconit., rad.
2-5
,,
,, (Socotrina) 8-10 ,,
Accb. d. PLkrm. 11. Bd8. 1. HfL
I
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