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Rhadin und Rhagenin.

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Rhaadin und Rhaagenin.
guter und gleichmassiger Qualitat darzustellen. Man nimmt
trocknes, ziemlich fein gepulvertes Opium 10 cnzen, reines
Benzin 3 Pinten, Weingeist 2 Pinten und die nothige Menge
Wasser. Man macerirt das Opium 24 Sbnden lang mit
2 Pinten Wasser, presst aus und wiederholt dieselbe Operation noch zweimal rnit derselben Menge Wasser. Nachdem
sammtliche erhaltene Fliissigkeiten gemischt und in eine Flasche
gegossen sind, fugt man das Benzin hinzu, schiittelt, entfernt
das Benzin und erwarmt, bis jede Spur von Benzin entfernt
ist. Nachdem die restirende Flussigkeit filtrirt ist , wird
Wasser hinzugefugt, bis die Masse 6 Pinten betragt , zu welcher schliesslich die 2 Pinten Weingeist hinzugegossen w erden. (Americain Journal of Pharmacy. Januar 1869.). Sch.
Rhiiadin und Rhiiagenin.
0. H e s s e hat die Untersuchung iiber diese beiden
Stoffe fortgesetet und giebt a n , dass das Rhoadin aus seiner Losung in kochendem Weingeist beim Erkalten in
farblosen diinnen sternformig gruppirten Nadeln krystallisirt, wahrend das Rhoagenin unter denselben Umstanden in
rectangularen Blattchen anschiesst. Die essigsaure Losung
des Rhoadins gesteht auf Zusatz von Jodkaliumsolution zu
einer dichten weissen Krystallmasse von Rhoadinhydrojodat.
Die wasserige Losung des Hydrojodats farbt sich beim langeren Kochen roth, indem ein Theil des Rhoadins in Rhoagenin
ubergeht. Diese Zersetzung geht bei Zusatz von Schwefelsaure oder SalzsLure vollstandig vor sich, wobei sich die Losung purpurroth ftirbt. Uebergiesst man Rhoagenin rnit kalter verdiinnter Schwefelsiiure, so verwandelt es sich zunachst
in eine farblose harzige Masse, welche sich bald rnit prachtvoller Purpurfarbe lost. Wird die Losung gekocht, so erhalt
man eine ganz dunkelfmrpurne Fiirbung derselben und beim
Erkalten der Losung wheiden sich kleine Prismen a b , die im
durchfallenden Lichte braunrdh , im reflectirten Lichte aber
griin aussehen. In der Losung befindet sich ausser dem Chromogen Rhongenin und ewar bis 99 Ol0 vom augewandten Rhoadin. Dns Rhoagenin bildet mit Osalsiiure , Chlorwasserstoffsaure und Salpetersaure gut krystallisirende Salze.
Das Rhoagenin findet sich n i c h t in Papaver Rhoas
vor. Ebenso wenig enthalt das Opium und das aus mehren
Basen bestehende sogen. Porphyroxin Rhoadin, wohl aber ein
Narceih als Arzneimittel.
- Priifung
des Chininsulfates.
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anderes Alkaloid , welches mit Schwefelsanre dieselbe schone
Farbenreaction giebt, wie das Rhoadin. (Annalen der Chemie
und Pharmacie. Januarheft 2869.).
Sch.
Narce'in als Arzneimittel.
E u 1e n b u r g wendet das Narcein innerlich an und auch
ausserlich als subcutane Injection. Innerlich eine leicht angesauerte Losung von 0,l Grm. reinem Narcei'n in 30 Grm. destillirtem Wasser, die lange Zeit klar bleibt. Die Dosis variirt
zwischen 10 bis 25 Xlligrm.
Zu subcutanen Injectionen
wandte E. eine Losung von 0,05 salzsaurem Narcei'n in
4 Grm. destillirten Wasser an. Diese Losung triibt sich
bald. Die Menge des injicirten Narce'ins variirt zwischen 5
bis 10 Milligrm. Es wurde gegen zahlreiche schmerzhafte
Affectionen damit experimentirt und das Narcein als beruhigend und narkotisch erkannt und als Surrogat des Morphins,
vor dem es in vielen Fallen sogar den Vorzug verdient.
(Bull. de thkrapeutique. - Journ. de pharm,. et de china.).
R.
Priifung des Chininsulfates,
Um das Chinidin zu finden, schlagt S t o d d a r t zwei Methoden vor:
1) I n einer geschlossenen Glasrohre werden 0,60 Grm.
des. verdachtigen Salzes in 0,50 Grm. mit 3 Grm. Wasser
verdiinnter Schwefelsaure gelost ; dieser Losung fiigt man zu :
7,50 Grm. Schwefelather, 0,18 Grm. Weingeist und 2 Grm.
einer 1/1 Aetznatronlosung. Fach dem Durchschiitteln lasst
man 12 Stunden Rnhe und findet dann Chinidin, Cinchonin
und, wenn es vorhanden ist , Cinchonidin an der Grenzlinie
zwischen Aether und schwefelsaurem Natron. Das Chinidin
erscheint als olige Schicht, das Cinchonidin krystallinisch.
2) Die zweite, \-on S t o d d a r t hauptsbhlich angewandte
Methode ist allen Besitzern eines Mikroskopes empfohlen und
beruht auf dem verschiedenen Bussehn , welches unter dem
Mikroskope die krystallinischen Niederschliige zeigen, die man
durch Fallung einer gesattigten , neutralen Chininsulfatlosung
mit Schwefelcyankalium (10 G r i . auf 45 Grm. Wasser) erhiilt.
(Pharm. journ. - Journ. de pharm. et de chim.).
R.
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