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Riechstoff der Fahambltter.

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31G
Riechs toff dpr Fah am bluUer.
Gasgemischcs mil viclen Lochcrn verschcn, wclche, damit
sie nicht durch dcn sicli bildcndcn Siederschlag verstopft
werden, nicht obcn, sondern a n den Seiten angebracht
sind. Das Zulciten des Gases w i d so l a n w fortgesetzt,
bis ein Uebcrschuss von Iiohlensaure vorhanaen ist. Dann
erhitzt man die Pliissigkeit zur Aus~reihongdicscs IJeberschusses bis zum hochcn und lksst sic durch den Hahn d
in den Rehalter A l ab, in welchem sic wiedcrum durch gckorntc Knochenliohlc flicsst. Nach dem Filtriren wird der
nun fast farblose Saft sofort rler Abdarnpfpfanric zugefihrt
und rasch bis aof 30° oder 31" concenlrirt, worauf m a n
ihn wieder durch Kohle fillrirl, (Ilk Red. des Centrbl.
empliehlt, den Saft bis zur Concentration von 280 abzudampfen.) Das Filtrat wird in gewiihnlicher Manier eingekocht und lieferl dann beim Krystallisiren Zuckcr von
grosserer Weisse, angenehmern Geschmack und in grosserer Menge, als man ihn nach den bisherigen Verfahrungsweisen gewinnen kann. Der abgetropfte Syrup ist flussiger als gewiihnlich und liefert durch successives Einkochen
und Krystallisiren noch 4 oder selbst 5 Anschusse von
Zucker, die man hauptsachlich zum Wiederauflosen und
zur Herstellung des Clairsets zum Decken benutzt.
P a y e n ruhrnt das ganze Verfahren als ein sehr vortheilbahes. Es liefert den ganzen Zucker in Broden, nnd
es werden im Vergleich mit dem ublichen Verfahren ;r
Knochenkohle erspart. (Mon. industr. 1850.-Polyt. Crntrbl.
1850. No.13)
-_
__
B.
.Riecbstoff der Fahamblatter.
Die Fahamblatter, sagt G o b I e y , kornrnen von den
Maurice - Inseln und nach L)u p e t i t Th o u a r s von Angrae-
cum fragrans (Gynandria Monogynia), das eigcntlich eine
Schmarotzerptlanze ist, wie viclc auslandische Orchideen
es sind. Dcr Geruch derselben hat vie1 Angenehmes, bleibt
an den Fingern hafien und ahnelt dcm der Vanille. Aether
zieht das Aromatischc tlieser Pflanze aus. Sie licfert einen
lieblich schrneckenden Brust - u n d Magenlhee.
Auf folgende Weise isolirle G o b 1 e y den Hiechstoff
dieser Pflanze. Er bereitele durch Deplacirung und Abrauchen ein syrupdickcs Extract davon, schiittelr dieses
mit Aether und selzte die Flussigkeit der Luft aus. Es
blieb ein Rucksland, aus dem man dcn aromalisclien Theil
mit siedendem Wasser trennte; dieses sctzt ihn namlich
in der Kalte in kleinen s itzen lirystallen oder Prismen
hb. Sie haben einen meli oh-hhnlichen Gcruch und einen
P
317
Melacelotrsaui*e.
elwas bittern, spater sch wach stechenden Ceschmack. Sie
schmelzen bei nahe 1200 C., sind in kaltem Wasser kaum,
in heissem aber leichter loslich, weshalb sie sich. in. der
Kalte wieder ausscheiden. - Dicser Riechstoff ist schon
friiher in andern Vegetabilicn gel'undeii wordcn. z. B. irn
Meliloth, in der Asperula odomta u. S. w., auch in der
Tonkabohne, (im letztcrn Falle Coumarin genannt). Ob
diese RiechstofTe identisch unter cinandcr sind, ist was
G o b l e y zu untcrsuchen sic11 zur Aufgahe machte. Aus
seinen Arbciten ergab sicli, dass dcr Hiechstoff benannter
Pflanzcn in seinen Grundhestandtlicilen volllioninicn gleich
ist, und dass der etwa abwciclicndc Gcruch oder Geschmack mehrentheils von zufiilligcn Umstandcn hcrruhrt.
Dass das Coumarin vor 120° srhmilzl, kann von dem
in tler Tonka1)olinc bcliiidlichcn fcttcn blatcrie herriihren. Die E l e n ~ c i i t a ~ n ~ i s c lcliescs
i u ~ i ~ RiccIi~toll's ist nach einer
hl it L el za h I fo I gc!n d e :
. . . . . . . . i 6,25
. . . . . . . . 4,OO
. . . . . . . . . 19.73
Kolilcns l o IT
WassersioIT
SauersloIT
99,9i.
Das Coumarin mchijrl also, wic wir oben gesehen haben,
nicht hloss den biro(y1cdonen an. G o b I e y bernerkt
schliesslicb, dass in den h e r erwalinten Riechsroffen der
Geruch des Coumarins vorwallet. (Journ. de Pharm. el de
Chrm. Juil. 1850. p. 318)
du Mdnil.
- -
Metacetonsaure.
Dr. F r a q z K e l l e r cmpfiehlt zur L)arsloIluii~grosse~e~
Men en von Metacetonsaure nachstehencles Verfahren :
Sine. beliebige Portion Weizenkleie (2 bis 3 Pfund)
w i d mil *dem IOfachcn Gcwicht Wasser von 50,600
zu
einem Brei'an eruhrt, mil dern viertcn Theile groblich
zerschnittener .kederabfalle (am .besten Abschabscl von
geg9rbtem- Rindsleder) unrermengt und nach Zusalz von
gepulverter Kreide an einem warmen Orte der Gahrung
iiberlassen. In 3-4 Wochen in1 Winter - im Sommer
in wenigen Tagen
ist der Gahrungsprocess volleodet,
was man an dern Zusamrnensinken der vorher schwammig
aufgetriebenen Masse erkennt. Man colirt dann, laugt mit
heissem Wasser aus, verwandelt in Natronsalz, dampft ab,
und scheidet die Saure rnit Schwefelsawe ab.
Zur
Trennung dcr von K e I I e r verniuthekn Saure .wurde ein
Theil mit kohlensaurem Natron gesiittigt. der Rest zugegelmi urid von den] Salzruckslande ahdestillirt. Dieser
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