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RUben-Nematoden.

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RUJen-Nematoden.
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von denen jedes Schiff 6 bis 8 Taucher hak. Diese sind
gewohnlich die Schuldner wohlhabender Geschiiftsunternebmer, welche letatere reichen Gewinn aus diesem Handelszweige ziehen, wiihrend die Schwammfischer meist in
Durftigkeit leben und von ihren Herren nach Belieben
bezahlt werden, da sie von ihnen abhiingig sind. Ausser
den Gefahren des Erstickens bedrohen auch Haifische
das Leben der Taucher; denn obwohl man an dem Vorkommen des Hais im Mittelmeere friiher gezweifelt, 80
ist dasselbe doch constatirt. (BZ.f.Hand. u.Gwbe. 1866.)
B.
Austernsenche.
Ein kiirzlich von der naturhistorischen Section des
Instituts in Christiania veriiffentlichter Bericht enthillt das
Ergebniss der wissenschaftlichen Erforschung einer Seuche
nnter den Austern, welche, wie behauptet wird, das
Fleisch derselben hochst giftig macht. Man kam auf
diese Entdeckung im Laufe einer Untersuchung iiber die
Ursachen mehrer geheimnissvollen Todes- und ernster
Krankheitsfklle, wofiir die Aerzte durchaus keine Erkhrung aufzufinden vermochten. So haben wir die Cholera
nnd das Wechselfieber unter den Menschen, die Rinderst unter dem Vieh gehabt, unsere Schweine Bind mit
Fflchinen behaftet worden und endlich verwandelt eine
Seuche unter den Austern einen gesunden und schmackhaften Nahrungsartikel in ein gefAhrliches Gift (Reader).
(Das Awland, 15. Mai 1866. No. 20. S.480.) H.Ludwig.
-
Ruben Nematoden.
In einer seiner letzten Sitzungen untersuchte der
hiesige mi k r o s k o p i s c h e V e r e i n Zuckerruben, die
ihm von einer benachbarten Zuckerfabrik zugesandt waFen. Dieselben waren auffallend in ihrer Entwickelung
zuriickgeblieben; ihr Kraut war, wie mitgetheilt wurde,
8 Tage vor ihrer Einerntung giinzlich abgestorben. Als
Ursache dieser Erscheinung entdeckte man bald kleine
weisse, Insekteoeiern khnlich sehende Ktirperchen, die in
grosser Anaahl an den feinen W urzelfasern hingen. Bei niiherer Untersuchung ergab es sich aber, dass diese
Korperchen nicht Insekteneier, sondern vielmehr Qallerthulsen waren, welche eine grosse Zahl kahnfdrmig gestalteter Eier eines Wurmes, der R u b e n - N e m a t o d e ,
umschloesen. Der Wurm gehort in die Ordnung der
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&&el gegen Insektenschiiden.
Fadenwiirmer, ist also ein Verwandter der beriicbtigten
Trichina spivalis. Die Wissenschaft hat ihm noch keinen
specifischen Namen ertheilt. Entdeckt ist das Thier von
S ch ach t. Ueber Entwickelungs und Lebensweise deaselben ist noch wenig bekannt, so dass eine griindlicbe
Da
Reobachtung desselben dringend anzurathen ist.
dieses Thier unsern Rubenflureu erheblichen Schaden zuzufiigen droht, so ist dieAufforderung, i h m d i e g r o s s t e
A u f m e r k s a m k e i t z u z u w e n d e n , wohl an der Zeit.
Vielleicht wiire es gerathen, solche Felder, auf denen der
Wurm sich gezeigt hat, mehre Jahre lang nicht mit
Ruben zu beetellen, da derselbe bis jetzt an den Wurzeln anderer Pflanzen noch nicht angetroffen worden ist.
B.
(Bl.f . Hdl. u. Gewerbe. 1865. 46.)
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-
Wittel gegen Insektenscliiiden.
Im verflossenen Jahre haben die schwarzen und
weissen Kornwiirmer in den Getreidevorrathen grossen
Schaden angerichtet und namentlich haben die Qetreideschiffer sehr namhafte Verluste dadurch erlitten, so dass
Letztere nach glaubhaften Mittheilungen bis 4 Thlr. pro
Wispel Gewichtsverlust verguten mussten. Urn dieser
Calamitgt fur die Folge vorzubeugen, hielt es L o s s e fur
angemessen, auf ein zuverliissiges Mittel hinzuweisen, das
als solches zwar schon langer bekannt, aber doch noch
nicht den Eingang gefunden zu haben scheint, den es
verdient. Es ist dies das Renzin. Dasselbe diirfte am
besten wohl auf folgende Weise anzuwenden sein. Man
nimmt, um eine lanesamere Verdunstung des SO fluchtigen Benzins zu erreichen, Flaschchen von ca. 1 Loth Inhalt, bringt in dasselbe einen bie zum Grunde und etwas
uber die Oeffnung reichenden Baumwollfaden und verschliesst es mit einem Korke, so dass der Faden zwischen
Flasche und Kork eingeklenimt ist. Dann nimmt man
Kniippel, in welche man unten einen Schlite schneidet,
in dem die Flaschchen mit der Oeffnung nach oben festgebunden werden; noch besser diirfte es aber sein, wenn
man sich zu diesem Zwecke durchlocherte Blechkapseln
machen liesse und dieselben an den Kniippeln wie die
Zwinge an den Spazierstocken befestigte. Es h#tte dies
noch den Nutzen, dass die Knuppel oder Stocke auch
weniger stark zu sein brauchten. Diese Stocke sticht
man bis auf den Grund der Getreidehaufen in Entfernungen von j e 2-3 Fuss von einander. Das langsam ver-
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