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Salze der Bleisure.

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438 Diffusionsv. an Liisung. iauer rcng. Snlrgomiachc. - Salze d. Hleisaure.
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6P
5C02
3 H a 0 = P 2 0 5 P 2 0 3 2H3P
5CO.
Versuche, die angestellt wurden, um zu erfahren, ob reines
Kohlenoxyd bei der Einwirkung von feuchtem Phosphor wahrend langer Zeit und in einigen Fallen unter Zuhiilfenahmc
der Einwirkung des Sonnenlichtes zu niedrigeren Oxydationsstufen reducirt oder vollig zerseht wird, gaben nur negative
Resultate. (Ber. d. d. chem. Ges. 12, 1834.)
C. J.
Diffusionsversnche an Lasungen sauer reagirender
Salzgemische
stellte F. H i n t e r e g g e r an. Zu den Diffusionsversuchen
dienten Kautschukringe mit Pergamentpapier uberspannt , als
Aussengefasse flache Glasschalen. Es scheint fast allgemein
zu sein, dass Sauren und saure Salze schneller diffundiren,
als die neutralen Salze. So diffundirt Schwefelsaure schneller als saures Kaliumsulfat, letzteres schneller als das neutrale Sulfat. Versuche mit Mischungen r o n Yono- und Dinatriumphosphat ergaben, dass in den meisten Fiillen NaHSP04
vie1 rascher durch die Membran geht, als Na2HP04; mitunter
wurde hierbei jedoch auch eine Diffusion im umgekehrtcn
Sinne beobachtet.
Eine Ausnahme bildete die freie Hippursaure, die stets
langsamer diffundirte, als das hippnrsaure Natron. (Ber. d.
d. chem. Ges. 12, 1623.)
J.
c.
Salze der Bleisllure.
0. S e i d e l bcrichtet: Das Blei gehort nach der Grosse
seines Atomgewichtes zu der Gruppe des Zinns , Siliciums
und Kohlenstoffs. Schon ??remy zeigte 1844, dass das sogenannte Bleihyperoxyd mit Basen Salze bildet, die den zinnI
sauren Salzen M2Sn03 zu vergleichen sind, und dass daher
das Bleidioxyd als das Anhydrid der hypothetischen Bleisaure H2Pb03 aufzufassen ist. Seitdem sind diese Verbindungen kaum mehr untersucht. 0. Seidel stellte zuniichst
bleisaures Kali dar, indem zii mit wenig Wasser in einem
Silbertiegel geschmolzenen KOH reines P b 0 2 in kleinen Portionen hinzugefugt wurdc. Die Schmelze wird in wenig H a g
gelost; beim Verdunsten dcr alkalischen Losung uber H 2 SO4
Die Geminnung
Y.
Schwofcl a. schwefl. Saure u. Schwofolwmserstoff.
439
scheiden sich wohlausgebildete , farblose Krystalle aus von
der Zusammensetzung K4PbOS 3 H s 0 .
Die Krystalle verwittern an der Luft rasch und braunen
sich durch Ausscheidung von Pb02.
Kocht man die Losung yon bleisaurem Xali mit in Kali
unliislichen Oxyden, wie Kalk, Baryt, Magnesia, so verbindet sich die Bleisaure mit den Oxyden zu unloslichen bleisauren Salzen.
Interessant ist das bleisaure Bleioxyd. Beim Vermischen
der alkalischen Losungen von bleisaurem Kali und Bleioxyd
wird aus sehr verdiinnten Losungen sogleich ein brauner
Niederschlag ausgeschieden, wahrend aus concentrirteren Losungen crst nach mehreren Stunden sich ein rother kiirniger
Niederschlag ausscheidet. Beide Niederschlage sind identisch
und haben die Zusammensetzung PbsOS
3 H Z 0 . Der
Niederschlag wire demnach das Bleisalz der Metableisaure
HsPbOs; seine Bildung erfolgt nach der Gleichung :
KzPbOS PbO
H B O = PbPbO'
2KHO.
Oxalsiiure wird von demselben unter lebhafter Reaction
zu Kohlensaure oxydirt, indem Bleioxyd zuriickbleibt:
PbsOS
C 2 H 2 0 4= 2 P b 0
2COe
HeO.
(Journ. f i pract. Chem. 20, 200.)
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c.J;
Die Gewinnung von Schwefel m s schwefliger SSlure
und Schwefelwasserstoff.
Eine hervorragende Stelle in der chemischen Grossindustrie nimmt die neue Methode der Wiedergcwinnung des
Schwefels und des kohlensauren Kalks aus den Sodaruckstanden nach Schaffner und Helbig ein. Diese sehr bemerkenswerthe Methode besteht darin, dass die frischen Sodariickstande in hermetisch geschlossene , eiserne, mit einem Ruhrwerk versehene Recipienten gelangen und dort rnit einer
cntsprechenden Menge VOII Chlormagnesium versetzt werden.
Hierbei verlauft folgender Process :
I. CaS MgC12 2 H s O = CaCl8 Mg(OH)* HsS.
Der gebildetc Rchwefelwasserstoff wird mittelst Pumpen oder
Ventilatoren aus den Apparaten entfernt. Man erhalt bei
dieser ersten Operation einen grossflockigen Niederschlag von
Mg(OH)s und den unzersetzten Ruckstand der Sodabeschickung
(kohlensaurer Kalk, Kohle, Silikate etc.). Wird nun die diesen Niederschlag resp. Ruckstand enthaltende Flussigkeit
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