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Salze des Lithions.

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Salze des Lithions.
Wasser ubergossen, 48; Cnzen rcines, krystallisirtes, chlorsaures Kali zugesetzt, worauf die Ausschcidung des gebildeten sauren weinsteinsauren Kalis sehr bald erfolgt. Nach
der Beendigung der Zersetzung stellt man das Gemisch
24-48 Stunden lang an einen kuhlcn Ort, giesst vom
Weinstein ab durch cin Colirtuch von dichtcr Leinwand,
wasctit ab und verdunstet zur Trocknc. Man erhiilt 13; Unzen
lrockcnen Salzriickstand, dcr in der doppelten Gewichtsmenge kalten dcstillirtcln Wassers Selost wird : man dampft
dann die filtrirle Losung bei 50 - GOo C. his zum Krystallisationspunctc nb und erhiilt SO tlas Salz in schiincn
Krystnllen, mindcstens 12 C'nzen. (Jahrb. f. pralct. Pharm.
B.
Bd. 18. p . 36.)
-.
Salze des Litbions.
Durch dic n e w Arbeit von R an) m e l s b e r.g sind wir
cndlich genau unkrrichtct, dass weder cin Lilliionnlaun,
noch anderc Doppclsalze von sch wefelsaorem Lithion mit
den schwcfclsauren Salzen von Talkerdc, Zinkoxyd, Nickeloxytl, Iiobaltosyd, Mansan-, Eiscnosydul und Kupferoxyd
cxistiren. Wenn zu einor sauren Auflosung von cssigsaurcm Lithion phospliorsaurcs und freies Ammoniak gesetzt wird, otier zu ciner ncu~ralcnLiisung von jcricn nur
phosphorsaurcs Ammoniali , so cntsleht dic Verbindung
von 3 L i 0 , P 0 5 . Auch cntstclit sic, wenn kohlensnures
Lithion mit Wasser und cinem geringen Ueberschuss von
Phosphorsiiure crhitzt w i d , wobei das einfach saure Salz
aufgelost hleibt. Jene Verbindung bildet cin krystallinischcs Pulvcr, liist sich in (133 Thcilcn Wasser von 1 2 0 C.,
schmilzt beim Erhitzen nicht und fiillt die Sibersnlze rein
gclb, sowohl im gegluhtcn, als auch im un~egliihtenZustande.
Die Verbindung = 3 LiO, PO5 (a LiO, HO) PO
2 HO,
entsteht als krystallinisclier Riederschlag, wenn Chlorlithium mit 10% horsaurcm Ammoniak gekllt wirtl. Sic
lost sich in '00 heilen Wasser, entliiill 3 At. Wasser, von
dencn bci 1000 zwci Drittcl, bei 200° abcr funf Scchslel
cntwcichen, so dass dann schon die IIalfic des 1i;dbphosphats in Pyrophosphat verwandelt ist. Ein iihnlichcs
I)o pelsalz existirt unter den Kalksalzen. das sowolil durch
Falung dargcstcllt werdcn kann, als auch in den Knochen
cnthaltcn ist = 8 CaO, 3 PO5,d. h. 2 (3 CaO. PO
(2 CaO,
HO) P O s , dcnn es muss 1 At. basisches Wasscr enthalten.
Die Verbindun$=Li0,P05 erhslt man: I) wenn das
Drittelphosphat in ciner starken Siiure aufgeliist, der Ueber-
+
+
9' ;E
y,
+
166 C'ntersciieidung der Antimon- u. Arsenpeck.cn durch Ozon.
schuss verdampft, dcr Ruckstand wieder aufgeliist und
krystallisirt wircl ; 2) wenn kohlensaures Lithion mil uberschiissiger Phosphorsarire erhitzt und die vom Drittelphosphate getrenntc Fliissigkeit abgedampfi wird ; 3) wenn
man neutrales essigsaurcs Lilhion in aufseloster Form mit
Phosphorsiiarc abdampft.
Dicscs Salz bildct grijssere, an der Luft zcrfliessliche,
leicht lijsliche Krystalle; die Auflosung reagirt sauer, f d l t
die Silbersalze gelh, Cliloi~Larium erst auf Ammoniakzusatz.
Ueber 100° erhitzt, gcht Wasscr fort untl im Gliihcii
schmilzt es zu eincm itlawn Glasc von metaphosphorsaurem Lithion. 1's cntliiilt olingcl'iihr 2 At. Wasser; hei
2000 verliert es die Hiilhc davon u n d geht in pyrophosphorsaures Salz uber. (Ilericht J . Al;ad. d. W i ~ s e n s c h z. u
Berlin. N o c h . lb'iC3. - Plimm. Cenlvbl. 1249. No. 7.) B.
Leuchteii des metallischen Arsens.
Erhitzt man nach S cli o n b c i n in eincni kleinerr kurzlialsigen Kolben eingeschlossenes Arsen mil clcr Weingeisttlamme, so crhalt es die Eigcnschaft. irn Dunkcln zu
Ieuchten und den eigcnthumlichen knoblauchartigen Geruch ZII verbreiten. (Poggend. Airnal - Pharm. Cenlrbl.
2819. No.
It.)
-
... ._
Uoterscbeiduag d e r Aiitimoii - uiid Arseiifleelieii
durch ozon.
S c l i o n b e i n machl dieBemerkung. dass C o t t e r e a u ' s
Angahe, Arsenflecken von Antimonflcckcn durch Pliosphordiimpfe untcrscheiden zu kiinnen, im Grundc schon in deni,
was er uber das Verhaltcn des Ozons zu Antimon u n d
ilrscn veriiffentlicht hat, enthaltcn ist. Sol1 dnhcr ozonisirte Liift zur Unterscheitlung von Arscn - und Antimonflecken angewendet werden, so hat man nur zu beachten,
dass: I ) die glanzendsten Arsenflecken i n moglichst stark
ozonisirter LufL schon nach wenigcn Minutcn verschwinden, wiihrend gleich bcschaffcne Antimonflecken hierzu
vielc Tage bedurfen; 2) class die Arsenflecken unter Einwirkung des Ozons vollslandig verschwinden, wahrend
die des Antimons weiss werden; 3) dass an die Stclle
der verschwundenen Arsenflecken einc farblose Hulle von
Arsensiiurc, tritt, welche stark sauer schmeckt und Lackmus sogleich rolhel. wahrend sich dieses an der Stelle
der Antimonflecken nicht zeigt. (Poggend. Anna/.- Phnrm.
CelllTb/. 18.19. No. 9 . )
B.
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