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Sauerstoff im activen Zustande.

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Sauemtof im activen Ztistande.
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setzenden Salzes ersetzt. Wo keine solche Zersetzung
des entstandcnen loslichen Salzes auf das gebildete unlosliche statt findet, erfolgt auch die Zersetzung mehr den
gewohnlichen Verwandtschaftsgeseten gemass. Da kohlensaure Alkalien die schwefelsaure Baryterde ebenso,
wie schwefelsaure Alkalien den kohlensauren Baryt aerlegen, SO kann durch Zusammenbringen gleicher Atomo
der genannten Salze nie eine vollkommene Zersetzung
entstehen, wohl aber zerlegt eine Losung des kohlensauren Alkalis die schwefelsaure Strontianerde vollkommen,
da die schwefelsauren Alkalien auf den kohlensauren
Strontian nicht einwirken. Ebenso verhalt es sich mit
dem schwefelsauren Kalk und dem schwefelsauren Bleioxyd aus demselben Grunde, d. h. weil diese drei Salze
doch etwas im Wasser loslich sind. Hierbei wirkt ferner
ein die Bildung von Doppelsalzen, doch ist diese Wirkung
nur untergeordnet und kommt beim Baryt gar nicht in
Betracht.
Aus der Untersuchung geht ferner hervor, dass beim
Zusammenschmelzen von 1 At. kohlensaurem Alkali und
1 At. schwefelsaurem Baryt bei starker Rothgliihhitze
und Auswaschen mit Wasser bei gewohnlicher Temperatur gerade die Halfte beider Salze zersetzt wird. Wie
die schwefelsaure Baryterde verhalt sich auch der chromsaure Baryt und der oxalsaure Kalk; es bedingt also die
Unloslichkeit oder die Schwerloslichkeit der Salze die
mehr oder weniger vollkommene Zersetun . Doch giebt
es auch hiervon -4usnahnien, z. H. die unF6slichen phosphorsauren Salze. Es bilden sich bei der Einwirkung
kohlensaurer Alkalien auf phosphorsauren Kalk z. €3. sehr
leicht Doppelverbindnngen aus phosphorsaurem und kohlensaurem Kalk, wie wir sie in den Knochen finden,
welche der Zersetzung durch kohlensaure Alkalien vollkommen widerstehen. Auch die phosphorsaure Ammoniakmagnesia wird durch kohlensaure Alkalien nur unvollkommen zerlegt, und noch mehr wideisteht denselben
die pyrophosphorsaure Kalkerde. (Poggend. Annul. 18.55.
Mr.
NO.7 . p. 435 - 441.)
Sauerstoff im activen Znstande.
P o g g e n d o r f f nennt den van Aug. H o u z e a u auf
nassem Wege RUS Ba02 abgeschiedenen Sauerstoff, welchen Letsterer als Oxyghe nctissant bezeichnet und in
seinem Vcrhalten genauer beschreibt seiner Wirkung
,
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Bxplosion cles scliwas)miyn Siliciitnis.
wegen, ,,activen Sailerstoff('.
Das eigenthiimliche Verhalten des Wasserstoffiiyperoeyds braohte H ou z e a u auf den
Gedanken, dass dies von dem eigenthiimlichen Wesen des
zweiten Atoms Sauerstoff herriihren miisse, und er versuchte deshalb, dies zweite Aton Sauerstoff aus dem Ba02
durch Zusammenbringen mit Schwefelsaure abzuscheiden.
Die Einwirkung wurde theils durch Eintauchen in eine
Schale mit Wasser von 50-GOO C. bcf6rdert) theils durch
Eintauchcn in kaltes Wnsser gemassigt.
I)aa so erhaltene Gas ist farblos, aber von starkern
Geruch und Geschinack nach Hummern. Bei langerem
Einathrnen wird der Geruch sehr unangenehm, es entsteht Uebelkeit und Erbrechen.
Bis 750 C. erliitzt oder dem Sonnenlichte ausgesetzt,
verliert es alle seine vom gewohnlichen Sauerstoffgas abweichenden Eigenschaften. I n Gegenwart von Wasser,
aber bei gewohniicher Temperatur, oxydirt es die meisten
Metalle, selbst Silber, verwandelt Oxydule in Oxyde, arsenige Saure in Arsensaure. Mit Amnioniak in Beriihrung gebmcht, entsteht sofort linter Zerlegung eines Theiles desselben, salpetersaures Ainmoniak. Der nicht entzundliche Phosphorwasserstoff entziindet sich sofort bei
Beriihrung mit demselben, und aus HC1 wird C1 entwickelt. Hierauf beruht auch die Wirkung der Eisenoxyde auf Salzsaure. Aus Jodkalium macht es sofort das
Jod frei, und die Farben zerstort es eben so schnell, als
Chlor ; beim Durchleiten durch eine Rohre, welche mit
porosen anorganischen oder organischen Korpern gefiillt
ist, verliert es sofort seinen Geruch und seine vom gewohnlichen Sauerstoff abweichende Wirkung.
Ob Ozon und der auf obcn angegebene Weise dargestellte Sauerstoff gleich sind, was H o u z e a ii vor der
Hand nicht anzunehmen scheint, sollen seine ferneren
Arbeiten entscheiden. (Poggd. Annnl. 185.5.No. 7. p 484
bis 489.)
Mr.
Explosion beim Zusammendriichen des schwammigen
Siliciums.
Man hat wohl schon beobachtet, dass Formen oder
Matrizen, welche bedeutend starker waren, als es der
angewandte Druck erforderte, bei der Compression schwarnmiger Metalle unter Begleitung eines gewissen Gerausches
platzten; doch war rler Erfolg nic ein so grossartiger, als
er von Che not bei der Compression vou nicht ganz drei
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