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Saure wolframsaure Salze.

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Saure wolfrarnsaure Salze.
schwefelsauren Ammoniak-Talkerde zur quantitativen Bestimmung der Arsensaure auch in den Fallen an, wo zugleich arsenige Saure vorhanden ist, welche durch jenes
Reagens nicht gefallt wird. 100 Theile des getrockneten
Niederschlags geben beim Gluhen, wobei jede reducirende
Einwirkung zu vermeiden ist, 55,74 Proc. 2MgO As'O5,
worin 44,02 Proc. Arsensaure enthalten sind.
L e v o 1 schlagt desshalb ammoniakalische Talkerdelosungen als Gegenmittel bei Arsenveruiftungen vor, doch
miichte die Anwendung derselben sehribeschrankt bleiben,
weil die meisten Arsenver iftungen mit arseniger Saure
vorgenommen werden, weil erner das arsensaure TalkerdeArnmoniak in Sauren leicht loslich ist. (Ann. de Chim. et
de Phys. 3. Skr. Aoiit 1846. Tom. XVZI.) 8.L.
+
P
Satire wolframsaure Salze.
Mit Ausnahme der durch Schmelzung erhaltenen sauren
wolframsauren Salze, aus welchen W o h 1 e r seine rnerkwiirdige Natronverbindung darstellte, kennt man keine
sauren wolframsauren Salze Senauer. Die neutralen wolframsauren Salze enthalten bekanntlich auf il Atom w03
1 Atom Sauerstoff in der Basis. Die loslichen neutralen
Salze der Wolframsaure geben mit Sauren versetzt einen
weissen Niederschlag von Wolframsaurehydrat, welcher
anfangs beim Umruhren wieder verschwindet, bei mehr
Saure aber constant ist. Auf Zusatz von atzenden Alkalien
verschwindet er ebenfalls schon in der Kalte wieder.
Durch Sauren wird aber nicht alle Wolframsaure aus den
wolframsauren Alkalisalzen gefallt, sondern ein grosser
Theil derselben bildet saure Salze, welche in der Kelte
n i c h t d u r c h M i n e r a l s a u r e n z e r l e s t w e r d e n , wohl
aber durch langeres Stehen oder sogleich durch Erhitzen
zum Sieden mit iiberschiissiger Saure. M a r g u e ri t t e
stellt nun durch Auflosung von Wolframsaurchydrat in
atzenden und kohlensauren Alkalien etc. sowohl neutrale,
d. h. einfachsaure wolframsaure Salze, als auch zwei-, drei-,
vier-, finf- und sechsfachsaure Salze dar. So erhielt cr
folgende Salze in regelmassigen Krystallen :
Na 0, 2 W 0 3 , 4+ a q blittrige Krystalie, zerlegbar durch Siuren
in der Kslte.
H B N S O , 3 W 0 3 , 5 aq Oktaeder,
NaO, 4 W 0 3 , 3 aq Tafeln,
KO, 5 W 0 3 , 8 aq Prismen,
HHNZO, 6 WOJ 6 aq blittrige Krystalle,
(KO, 2W'03)
( H W N 2 0 , 2 WO3)
6 aq.
+
+
Saure wotframsaure Salza.
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Die Loslichkeit dieser Salze nimmt mit ihrem Sauregehalt eher ZY, als ab. Sie, rothen deutlich das Lackmuspapier, wahrend die neutralen wolframsauren Salze neutral
oder schwach alkalisch reagiren. Sie schmecken bitterer,
als die entsprechenden neutralen Salze. Bei 2200 Cels.
verlieren die sauren wolframsauren Salze mit fixer Basis
ihr Krystallwasser, losen sich aber wieder in Wasser auf.
Dabei bleiben sie farblos. Starker kind bis zum Gluhen
erhitzt, entweicht auch das Constitutionswasser, sie werden
elb und unloslich. Dieses letztere Wasser spielt offenbar
fie Rolle einer Basis.
Die Losungen der sauren wolframsauren Salze geben,
mit atzenden und kohlensauren Alkalien versetzt, neutral8
wolframsaure Salze und einen Niederschla von alkalihaltigem Wolframsaurehydrat, welches in !er Kalte im
uberschussigen Alkali unl os li ch ist und nur erst beim
Erwarmen verschwindet. Diess ist um so auffallender, da
man weiss, dass das aus neutralen wolframsauren Alkalien
durch Sauren efallte Wolframsaurehydrat in kalten Aelzalkalien leicht oslieh ist.
, Die durch doppelte Zersetzung erhaltenen, in Wasser
unloslichen sauren wolframsauren Salze sind nur dann in
Mineralsauren loslich, wenn sie frisch gefallt und hydratisch sind ; getrocknet verlieren sie ihre Loslichkeit. Sie
bilden untereinander Doppelverbindungen mit den namlichen Eigenschaften.
Wahrscheinlich bildet das dem Wolfram so ahnliche
Yolybdan ahnliche Verbindungen.
Erhitzt man wolframsaure Alkalien mit concentrirler
Schwefelsaure bis zurn Rothgluhen, so hinterbleibt saures
schwefelsaures Salz und freie Wolframsaure ; gliiht man
shrker, so treibt die Wolframsaure, wie allc nicht-fluchtigen
Sauren z. B. Kieselsaure, Botsaure), die Schwefelsaure aus
ond es interbleibt wieder wolframsaures Salz. (Ann. de
Cliim. et de Phys. 3. Sdr. Aotit 1846. Tom. XVZI.) H. L.
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h
Beste Methode t u r Entdeckung kleiner Mengen der
schwefligen Saure durch Zinnchloriir.
Wie bereits -bekannt ist, lassen sich noch geringe
Men en schwetliger Saure in geoigneten Flussigkeilen
dur& Schwefelwasserstoff am hesren nachweisen, indem
durch den reducirten Schwefel eine Trubung entsteht.
W a ck en r o d e r fand indess, dass dieses Reagens zuweilen
ungenugend bleibe, weil ‘auch viele andere Korper, als
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