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Schdliche Einwirkung des HUttenrauches und des Steinkohlenrauches auf das Pflanzenwachsthum.

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380 Schadliche Einmirkung d. Hiittcnrancbes 11. d. Steinkollenrauches
etc.
auf der Oberflache einen wiirfelig gestalteten Aderverlanf, auf
der Unterfliiche flaurnige Behaarung, riechen angenehm gewiirzhaft und schmecken gewiirzbaft , schwach zusammenziehend,
erwarmend.
Noch eine andere Pflanze, welche ebenfalls den Namen
Matico erhalten hat, ist W a l t h e r i a g l o m e r a t a , deren
Blatter um Panama, wo der Strauch Rado del Soldado oder
Soldatenbaum heisst, als Wundmittel nngewendet werden, und
an den sich eine iihnliche Geschichte kniipft. Seemann sagt,
d3sa diess bei mehreren Wundkriiutern des siidlichen Amerikas der Fall sei. Martins glaubte, das achte Matico komme
von einer P h l o m i s , aber diese Gattung ist nur durch
eine einzige Species (P. f r u t i c o s a) in Amerika reprasentirt,
welcha man in Mexico gefunden hat, und die wahrscheinlich
dort eingeschleppt ist. (Aus Gardener's Chronicle durch d.
Pharm. Journ. a i d Transact., 2.Januar 1875.).
W.
Schfidliche Einwirkring des Hiittenranehes nnd des
Steinkoblenranches anf das Pflanzenwachstham.
Durch zahlreiche, seit dem Jahre 1849 bis in die neueste
Zeit foortgesetzte Unterouchungen hat A. S t o c k h a r d t gefunden, dass die durch den Huttenrauch bewirkte Storung des
Wachsthums der Wald - und Ohstbaume, demnachst der
Yeldfruchte weder dcm Arsen - und Bleigehalt des Huttenrauchs , noch der fein zertheilten Kohle, sondern ausschliesslich dem Gehalte an schwefliger Saure zuzuschreiben ist
nnd ist die Schadlichkeit des Steinkohlenranches wegen
ihrcs Schwefelkiesgehaltes auf dieselbe Ursache zuriickzufuhren. Nach den in der Tmgebung von Zwickau gemachten
Erfahrungen schutzt eine Entfernung von 6 3 0 Meter selbst
die empfindlichste Vegetation gcgen die Wirkung gewaltiger flauchmassen , vorausgesetzt, dass dieselben durch
25 Meter hohe Schornsteine entweichen. Rucksichtlich der
grossern oder geringern Empfindlichkeit der Baume und Striincher gegen den Hiitten- und Steinkohlenranch stellte sich Polgendes heraus : Nadelholzer Rind im allgemeinen weit empfindlicher, als Laubholzer. Ton den Nadelholzern leiden am ersten die Tame, die Fichte, dann Kiefer und Larche. Von
d e n Laubholzern sind Weisbdorn, Weissbuche, Birke und
0 bstbaume am empfindlichsten; ihnen folgen Haselnuss, Eosskastanie, Eiche, Rothbuche, Esche, Linde und Ahorn; am
widerstandsfahigsten erwiesen sich Pappel, Erle und Eberesche.
Ueber eine vernachliissigte Form der Cardamine amara etc.
381
In den durch Schwefligsluregas corrodirten und getodteten
Pflanzentheilen lasst sich keine schweflige Saure nachweisen,
wohl aber eine grossere Menge von Schwefelsaure. ( D e r
chemische Ackersniann. Polytechn. Notizbl. v. Bvttg. Jahrg.
X X X , pug. 79.).
c. Sch.
Ueber eine vernachlitssigte Form der Cardamine
amara aua den Sudeten und iiber das Vorkommen
yon Nasturtium officinalo R. Br. im Riesengebirge.
Nach vorausgeschickten geschichtlichen und kritischen Bemerkungen iiber verschiedene , namentlich in den Sudeten vorkommende Formen von Cardamine amara, stellt v. C e c h t e r i t z.
folgende Uebersicht der Formen auf: A. typica Uechtr.
Stengel diinn (1-3 Mill.) wenig astig, gewiihnlich mit lockerem Mark erfullt. Blatter mit 2 - 4 entfernten Fiederpaaren,
die untersten Bliittchen oft a1ternirend ; Blattstiel am tirunde
nackt. Kronenblatter breit verkehrt eiformig , deutlich benagelt. Fruchttraube locker, oft astig , die obersten Bliithen
von den jungen Schoten nicht iiberragt. ct glabra Neils.
Ganze Pflanze kahl. @ hirta W. et Gr. (C. amara y umbrosa
Del. y pubescens Lej. et Court., C. umbrosa Lej. C. Libertiana Lej. C. sylvatica Hoffm. von Link) Stengel und Blatter
zeretreut behaart, Bliithenstiele kahl. B. multijuga Uechtr.
(C. Opicii Preel.) Stengel krafiig und untorsetzt (4-8 mm.),
sehr saftig, gewohnlich hohl. Blatter mit 5 -8 genahrten
Fiederpaaren , alle Blattchen fast genau gegenstandig , das
unterste Yaar sehr klein, gewohnlich dem Grunde des Bliittstieles inserirt, welcher dadurch geohrelt erscheint. Kronenblatter kleiner, gegen die Spitze wenig breit, undeutlich benagelt. Fruchttraube gedriingt, einfach , die obersten Bluthen
von den nachsten jungen Schoten uberragt oder wenigstens
erreicht. a hirta Uechter. (C. Opicii 01 Presl., C. amara y umbrosa W. et Gr., con. Dec., C. amara y subalpina Konh. C.
Bielsii Schur, wenn zugleich auch die Schoten behaart sind).
Ganze Pflanze, meist auch die Bluthenstiele, bisweilen selbst
die Schoten von weissen, abstehenden Haaren mehr oder weniger rauh. p glabr. Uechter. (C. Opicii @ Presl. Flor.
Zechica). Ganze Pflanze kahl, Stengel sehr feat und saftig. Tracht an die von Nasturtium officinale erinnernd,
doch sogleich durch die violetten Staubbeutel kenntlich.
Die Fnndorte werden ausfuhrlich angefihrt. Nachtraglich
sind denselben noch 2 Formen zugegangen, welche er ausfuhrlich beschreibt und die eine von Samaden als Mittel-
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