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Schdlichkeit des Schwefelkohlenstoffdunstes.

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Schiidlichkeit des Sch2L.efelh.ol~le,ist?~dunstes.
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zur Untersuchung im Spectralapparate stark zu verdiinnen. Zahlreiche Fitllc der Vergiftung von Menschen und
Thieren haben erwiesen, dass nach der Vergiftung in
atmospharischer Luft zieinlich schnellc Erholung eintritt,
wenn die Vergiftung nicht his unmittelbar zurn beginnenden Tode gedauert hatte. H o p p e - S e y 1e r hat oft lianinchcn und H u n d e bis zum vijlligen Aufhoren der Respiration
rnit Kohlenoxyd vergiftet und diese Thiere nnch eingeloiteter kiinstliclier Respiration sich bald wieder erholen
gesehen. Die Ursnchen dieser Reconvalescene hat P o k r o w s k y ( T'it*cicoio's Arch. L'd. 30. S. 525) untersuch t
und gefunden, class Lei derselben licin Kohlenoxyd, sondern inehr als gewohnlich Kohlensiiure ausgeathniet wird.
Aucli das mit Kohlenoxyd bchandelte defibrinirtc
Blut verliert scinen Iiohlenoxydgclialt beirn Stehen a n der
Luft allniiilig und Sclimefe1:~riinionium inacht dann die
beiden Absorptionsstreifen bald verschwindcn, Schiitteln
ruit d e r Luft ruft sic wicder hervor, auch wird daa N u t
beiui Schiitteln mit Luft Iiellroth, Leiin Stehen v e n h dunkel.
Die Veriindcrung des kohleno?ryclhaltigen Blutes beim
Ytehen in dieser U'eise nincht dahcr in forensischen
Fiillen schnelle Untersuchung nothig, wo es sich uiii den
Nachweis derartiger Vergiftung liandelt. Mehre Tage
koiinen bei iiiittlerer Tenipcratur vergehen, ehe dcr Kolilenoxjdgehnlt des Mutes benierlibar abnimnit. ( N e d . - C ' e , t t h ! . )
B.
Schiidliehkeit des Schwefelbohlenvtoffdunstes.
Arbeiter, welche vie1 mit der Fabrikation des Scliwefelkohlenstoffs zu thun haben, werden irniner diimmer, verlicren den Cfcschniack gnnz, h:iben eine belcgte Zunge,
kiinncn aber sehr vie1 esscn. Ihtbci magern me nb, wcrden lrachektisch und ernpfinden ein fortw#hrendes Brennen
in clcr Hrust, iin Unterleibe rind After.
Heim Leckwerden eines Ueliiilters niit Ychwefelkohlenstoff licfen inelire 1Ianss desselben a u s ; die dnbei beschaftigtcn ilrbeiter nicrkten b:Jd cin !;efiililloswerdcn dcr l k i n e
von unten licranf und nnch und nnch des p n z e n Kiirpers,
dann traten Hitze, Angstschwciss und ein ausserst wehmuthiges, bis zuin Weinen sicli steigerndes Gefulil ein
und zuletzt ticlen sic bcwusstlos 11111. Durch Wasclien
der Gclenke i i i i t knltem Wasscr, Gcnuss desselben, auch
wolil cines starken Sclinapses, beltamen sie die Besinnung
wiedcr und fiililten sich wohler, wenn sie sicli niir tiiclitig
erbrechen konnten.
Koch mehre Tago nach solclieiii
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Borax in Californien.
schweren Anfalle fiihlten sich die Leute sehr matt und
nahmen dann, wie iiberhaupt haufig, zum Abfiihren ein
und unterstutzten die Oenesung durch kalte Abreibnngen
und B#der.
Ein Arbeiter, der vie1 Schwefelkohlenstoff eingeathmet
hatte, wurde erst dumni, dann gans blodsinnig, dabei so
wiithend, dass ihn drei Manner nicht im Bette halten
Ironnten, schlief darauf ein und stnrb am folgenden Tage.
(Pharm. Centrulh.)
B.
Borax in Califonlien.
Die kiirzlich erschienene Schrift J. D. W h i t n e y ' s
iiber , die geologische Vermessung Californiens" enthalt
eine interessante Schilderung einer Boraxablagerung in
dieseni Lande.
Der ,Borax-See", wie man ihn nennt, liegt ungefAhr
36 engl. Jleilen vom stillen RIeere und 65 engl. RIeilen
nordwestlich von der Suisan - Ray. Das Vorhandensein
dieses Sees wurde zuerst im Jahre 1856 von Dr. V e a t c h
bekannt gemacht, der in den Gewassern desselben Borax
entdeckte. Einige Monate spater fand man eine grosse
Ablngerung von Krystallen auf dem Grunde des Sees.
Diese Krystalle, welche an Grosse von mikroskopischen
Dimensionen, bis zu 2 oder 3 Zoll queriiber abweichen,
bilden eine Schicht von verschiedener Dicke unmittelbar
unter dern Wasser. An einer dtelle fand man diese
Schicht 18 Zoll tief, an anderen Stellen wechselten mehre
dunnere Schichten mit schwachen Thonlagen ab.
Der Umfang des Sees schwankt j e nach der Trockenheit der Jahreszeit und eben so auch die Quantitat der
in der Losung enthaltenen Salze. Im September 1863
waren in einer Qallone 2401 Grains feste Stoffe enthalten,
von denen die Hklftc g e m e i n e s S a l z (Chlornatrium)
ein Viertiieil k o b l e n s a u r e s X a t r o n und .der Rest
hauptsachlich b o r s a u r e s N a t r o n waren. Im Jahre
1864 lrnm die ,,California Borax Conipagny" in den Besitz
des Sees und aus der laufenden Nummer von S i l l i m a n ' s
Journal, cler wir die vorstehenden Notizen verdanken,
erfahren wir, dass die Compagnie in1 Laufe des letzten
Jahres nicht nur den ortlichen Bedarf von 30 bis 40
Tonnen geliefert, sondern nuch 200 Tonnen nach New-York
verschifft hat. Der Borax wird wiihrend der trockenen
Jahreszeit ails deiii Schlamm auf dem Urunde des Sees
gesanimelt und der Ertrug in der letaten Jahreszeit belief
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