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Schleimsaurer Kalk.

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II€. Monatsbericht.
Urnwandlung des Rohrmckers bei der Giihrmng.
Nach B e r t h e l o t ist es ein Bestandtheil der Bierhefe (nicbt die Bernsteinsiiure, wie P a s t e u r meint),
welcher den Rohrzucker, bevor er in Alkohol und Kohlensaure zerfallt, in Kriimelzucker und Yyrupzucker verwandelt. Durcli Fallung des wiisserigen Auszugs der
Bierhefe mit Rlkohol konnte B e r t h e 1o t dieses Zuckerumwandelnde Ferment isoliren. Es bildete weisse stickstoffhaltige Flocken, loslich in Wasser, und Rohrzucker
in Kriirnelzucker umwandelnd. Selbst nach langerem
Waschen giebt die Hefe dieses Ferment noch a b ; es
scheint sich also aus einem in der Hefe vorhandenen
schwer loslichen Eiweisekorper erst zu bilden. . (Journ.
de Pharna. et de Chim. Tom. 38. pag. 33.)
Schr.
Zur Erkennung des Traubemackers neben Rohrzucker
benutzte 0. S ch m i d t folgende Reaction. Wird narnlich
Traubenzuckerlosung mit Bleiessig u. Am rnoniak vermischt,
so entsteht ein weisser, nach einigen Aiigenblicken besonders
rasch beim Erwarmen sich roth farbender Niederschlag,
wahrend Rohrzucker bei gleicher Behandlung einen weissen
Niederschlag giebt, dessen Farbe aich beim Erhitzen nicht
lindert. Geringe Mengen Traubenzucker, welche dem Rohrzucker beigemengt sind, veranlassen sogleich die rothe
Farbung des Niederschlags. (BZ.
fur Hind. 11. Gwbe.)
B.
Schleimsaurer Halk
mit Muskelfleisch, oder Bierhefe, Eiweiss, Pflanzenalbumin gahren gelassen, liefert nach R i g a u 1t 's Versuchen
hauptsachlich E ssi g s ti u r e ; daneben treten kleine aber
deutliche Mengen B u t t e r s a u r e auf, keine P r o p i ons a u r e . Als Qase entweichen vie1 K o h l e n s a u r e und
wenig Wssserstoffgas.
Arch. d. Phum. CLXIII. Baa. a. Hft.
16
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Mannits8ui-e. - Glycel-insalbe.
++
+ +
Cl2HlOOlG = 2(C4H404)
2C204
H2
:j(C'12H10016) == C8H8O4
3(C4H404)
8 (2204
+ oder
Hlo.
P e r s o n n e fand bei der Gahrung des c i t r o n e n s a u r e n K a l k s rnit Bierhefe als Hauptproducte e s s i g s a u r e n und b u t t e r s a u r e n Kalk, letsteren reichlich.
Luclwiy.
(Compt. rend.)
__ .-
Mannitsiure.
Unter den Producten, welche bei der Einwirkung
von Mannit auf Platinmohr gebildet werden und aus gahrungsfdhigem Zucker, liohlensaure, Smeisensaure und
einer Substanz, die moglicher Weise Mannitan oder ein
damit isomerer Korper ist, bestehen, fand G o r u p - B e s a nez such eine eigenthumliche Saure, die Mannitsaure.
Diese S u r e stellt einen gelbgefiirbten, stark sauren Syrup
dar, der unten keinen Umstanden zur Krystallisation gebracht werden kann und allmalig zu einer gummiahnlichen, hygroskopischen Mnsse eintrocknet ; sie lost sich in
Wasser und Alkohol in allen Verhaltnissen, aber nur
sehr wenig in Aether. Ihre Salze konnten nicht krystalilisirt erhalten werden, sondern waren entweder vollkommen amorph, oder kornig krystallinisch. Fur die Zusammensetzung der Saure ergab sich die Formel C12H12014,
fur die ihrer Yalze die Formel C12HI"M2O1*. Demgemass ware die Bildung der bfannitsaure der der Glycerinsaure analog, wie aus folgendem Schema ersichtlich ist :
CsH806
4 0 = C6H608
2HO
+
+
Glycerinsaure
C12H14O12 + 4 0 = C12Hl2014 + 2HO
G1y ceri n
Mannit
Mannitsaure.
Der bei Einwirkung der beiden genannten Stoffe
entstehende gahrungsfahige Zucker ist nicht Glykose, da
er optisch unwirksam ist, sondern wahrscheinlich mit
der Ulykose isomer. Vorlaufig wird diese Zuckerart mit
dem Namen Mannitose belegt. (Ann.der ChenL. u. Pharni.
G.
CX VIII. 257 -280.)
Glycerinsalbe.
Nach Q. W a g n e r wird diese Salbe am besten auf
die Weise dargestellt, dass man auf 7 Th. Glycerin, 1 Th.
Sttirkmehl und 1 Th. Wasser nimmt und zum Kochen
erhitzt. Sie erscheint dann ganz homogen, lasst sich
sehr gut einreiben, bliittert sich nicht ab und hiilt sich
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