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Schwefelhaltige Oele der Cruciferen.

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188
Schwefelhaltige Oele der Cruciferen.
riechenden Kohlenwasserstoff, dessen Zusammensetzung
P. L e b l a n c fsnd zu
C
H
- 88,9
- 10,6
99,5.
Das Wermuthol im reinen Zustande lenkt wie der
Camphor die Polarisationsebene zur Rechten des Beobachters a h ; aber das Rotationsvermogen desselben ist
gyinger als das des Camphors, und daraus ergieht sich
eine ungleiche i\lolecularzusammensetzung beider Korper
bei gleicher chemischer Zusammensetzung. (Ann. de Chim.
H . L.
el de Phys. 3. Sir. Tom. X V I . p. 333. Mars 1846).
Sehwefellialtige Oele der Cruciferen.
Es sind von Fr. P l e s s Versuche uber die fluchtigen
Oele in mehreren Cruciferen angestellt, und derselbe hat
gefunden, dass keine dersclbcn das Oel fertig gebildet
ent,halt, sondern dass es immer durch den Einfluss des
Wnssers, einige wenige Stunden lang vor der Destillation,
gebildet w i d . Das Verhalmiss damit ist also in allen
B e z i e h u n p ebcnso beschaffen, wie mit bittern Mandeln
und mit schwarzem Senf.
P l e s s stellle seine Versuche in der Absicht an, um
zu erfahren, ob nicht sowohl Senfol, als auch Knoblauchol aus gewissen Arlen diescr Pflanzen erhalten werden
konnten, und es zeigle sich, dass dieses in der That bei
Thlaspi arvense stalt findet. Derselbe erhielt in einer wasserigcn Destillation aus Thlaspi aroense Senfol und Knob1aui:hol gemengt. Zieht man den Samen dieser Pflanze
mit Alkohol aus und verdunstet den Alkohol, so erhalt
man einen krystallinischen, mit Schleim vermischten Ruckstand, welcher, wenn man ihn mit Wasser und zerstossenem weissetn Senf vermischt und nach einiger Zeit destillirt, Senfol giebt, o h m Einmischung von Knoblauchol.
Die Wurzel und Blatler von Alliuriu orbcinalis liefern Knoblauchol und Senfol, wie auch W e r t h h e i m schon
vermuthet hat.
Der Samen von Alliuria giebt $ Proc. von seinem
Gewicht 001,welches aus Glr Knohlauchol und ;5 Senfol
zusanmengesetzt ist, whhrend dagegen das Senfol in dem
Oel von Thlaspi nicht mehr als G; betragt.
Senlijl ohtie Knoblauchol wurde aus dem Kraut und
dem Sarnen von lberisuinaru und in kleiner Menge auch
Ausbeute und spec. Gew. einiger atherischen Oele. 189
von Capsella bursa pastor$s, Raphanus RaphaniJtyum und
Sisymbrium ofjcinale erhallen.
Lepidium ruderale enthalt ein anderes schwefelhaltiges
Oel, als die jetzt angefuhrten Pflanzen. Dasselbe Oel wird
auch aus dem Sarnen von Lepadaurn sativum und L.campestre erhalten.
Die Wurzel und Samen von Raphanus sativus geben
ein milchiges Wasser, woraus durch Rectification eine geringe Quantitat von einem farblosen Oel erhalten werden
kann, welches den eigenthurnlichen Geschrnack des Rettigs besitzt, aber durchaus nicht dessen Grruch.
Die Samen von Brassica na us, Cocldearia Draba und
Cheiranlhus annuus gehen ahnlic beschaffsne Oele. (Beraelius' Jakesber. 1816.)
B.
g
Ausbeute und specifisches Gewicbt einiger
atherischen Oele.
G. v a n H e e s in Barmen theilt Folgendes dariiber mil:
Spec. Gew.
Oleumanisi. 20 Pfd. Sanien eaben 5 Unz. 2 Drachm. 0.977
n
Von F or k e in "Wernigerode erhalten 0:959
u
Aelteres von einern Droguisten bezogen 0,983
n
slellati. 20 Pfd gaben 8 Unzen . . . . . 0,976
calumiarom. Altes Oel bei 15O . . . . . . . . 0,984
n
1)
ti5Pfd. vorjahriger trockner Calrnus gaben 1 2 Unz. . . . . 0,056
1)
n
84 Pfd. diesjahriger etwas getrockneter (1. gaben 90Unz. 0,950
))
))
Eine aus Coblenz erhalt. Probe 0,958
cnrui. 12; Pfd. vorjahr. Samen gaben 8 Unz. 0,923
u
25 Pfd. frischer Samen aus der Eifel
gaben 17 Unz. . . . . . . . . . , . 0,913
))
1 Ctr. sachs. Samen gab 6 Unz.. . , . 0,926
))
f o n eiriem Droguisten bezogen, wahrscheinlich mit 01. Tereb. vermischt 0,900
u
Von einem Droguisten bezogen, wahrscheinlich mit AIkohol vermischt . 0,905
u caryophyll. 10 Pfd. Amboina-Nelken gaben bei
Grnaliger Destillation 31 Unz. . . 1,040
8Pfd.l3ourbon-Nclken gab. 21 Unz. 1,035
D
25Pfd. holland. Nelken gaben hei
u
u
8maliger Destillation 7 4 Unz. . . 1,033
;Ctr. Nelkenstiele gab nur IG Unz. 4,049
n
I
))
))
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