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Schwefelkupfer - Schwefelammonium.

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Liithrohweaction auf Kupfer.
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bisher nicht angegebene Reaction, die Farbe des rothen
Kixpferoxydulglases, erhalten. Die aus der innern Flamme
entfernte Boraxprobe ist vollig durchsichtig und farblos
und bleibt SO beim Erkalten; erhitzt man sie aber gelinde,
so entwickelt sich ohne Triibung der Probe eine scbone
Rubinfarbe, die durchs Erkalten nicht verandert wird.
Die Reaction ist sehr empfindlich ; wenn so wenig Kupfer
vorhanden ist, dasa die Probe in der Oxydationsflamme
kaum bemerkbar blaulich gefarbt wird, so tritt bei der
erwiihnten Behandlung entschiedene Rubinfarbe auf; das
bei Befeuchtung des Kupferbrenners mit Salzs"aure verfluchtigte Kupfer genugt, sie hervorzurufen. Die Reaction wird nicht durch andere Metalle verdeckt, wenn deren Menge nicht allzu gross ist, urn, z. B. bei Hlei und
Wismuth, die Perle ganz undurchsichtig zu machen; aber
nuch dann gelingt es leicht, die Metalle grosstentheils
i n Floclren abzuscheiden, so dnss die Rubinfarbe erkennbar wird. Bei Gegenwart von Chrom ist das Ku fer
durch die Aenderuiig in der grunen Farbe beim Wie ererhitzen zu erliennen. 1st vie1 Molybdan vorhanden, so
ist es rathsam, es durch fortgesetztes Erhitzen zu verfluchtigen, da solches bei hinreichender Menge die Boraxprobe in der Reductionsflamrne durchsichtig rothbraun
und beim Wiedererhitzen undurchsichtig und dunkelbraun
macht.
Die Rubinfarbung scheint beim ersten Erweichen des
oxydirten Glases aufzutreten und verschwindet beim
Schmelzen desselben. Auch Phosphorsalz giebt die Fiirbung, wie B e rz e l i u s bereits erwahnt hat, doch ist die
Reaction weniger empfindlich und wegen der leichteren
Schmelzbarkeit desselben schwieriger zu beobachten. ZUsatz von metallischem Zinn zur leichteren Reduction des
Rupferoxyds ist ohne Einfluss aiif die Reaction. In allen
Fallen, wo die Rubinftirbung erhalten wurde, hatte sich
metallisches Kupfer abgeschiedeu und mit dem Platindraht legirt ; durch hinlanglich langes Behandeln in der
Reductionsflamrne kann das Kupfer ganzlich aus dem
Glase entfernt werden. (Chem. News. 186'4. - Chem. Centralblatt. 1864. 42.)
B.
i;
-
Schwefelkuyfer Schwefelrrmmonium.
Man versetzt nach H. P e l t z e r eine verdunnte Losung von Kupfervitriol mit Ammoniak im Ueberschuss
und lasst sie in gewohnliches Mehrfach-Schwefelammonium
so lsnge eintropfeln, bis ein permanenter Niederschlag
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Quecksilberproduction der Erde.
enlsteht, filtrirt in einen Kolben, der bis oben angefiillt
werden muss, und verkorkt denselben. Nach ein bis
zwei Tagen hat sich ein rothes Salz mit nur wenig
Schwefel abgeschieden. Dieses Salz ist sehr wenig bestrindig und wird rasch braun unter Verlust von Schwefelnmmonium und endlich schwarz. Durch Pressen zwischen Fliesspapier befreit man es von dem anhangenden
Schwefelammonium und von der Feuchtigkeit, wobei es
sich braunt, aber hiiufig die krystallinische Textur noch
beibehalt ; durch Ueberleiten von trockenem Schwefelammonium lasst es sich dann wieder regeneriren und
nimmt wiederum eine hochrothe Farbe an.
Die Analyse giebt sehr schwankende Resultate, weil
sich das Salz nicht frei von beigemengtem Schwefel dar2 Cu S3
stellen lasst. Die Formel H4N CuzS7 = H4NS
fir dasselbe ist die wahrschei1;lichste. ( A n d . der G e m . u.
Pharm. CXX V m . I80 189.)
G.
+
-
Die Queeksilberproductien der Erde.
Man schiitzt die jahrliche Gessmmtproduction der Erde
an Quecksilber auf 61,000 Ctr., wovon auf Spanien (Alniaden) 20,000, auf Californien (Neu-Almaden) 28,000, auf andere californische Gruben 7500, auf Peru 3000 und auf
Deutschland mit Oesterreich und Frankreich 2500 Ctr. gerechnet werden. Man nimmt an, dass Mexiko, Peru,
Chili und Bolivia jahrlich zur Silberextraction 23,000,
China und Japan zur Zinnoberfabrikation und Silberextraction 10,000, Australien und Californien zur Silber- und
Goldextraction, Europa und die Vereinigten Staaten von
Nordamerika fur ihre Industrie 12,000 Ctr. Quecksilber
bediirfen, so dass also das jahrliche Verbrauchsquantum
auf wenigstens 51,000 Ctr. angenommen werden darf, und
mithin der Bedarf der alten und neuen Welt an Quecksilber hinreichend gedeckt erscheint. ( A . 2. 1864.) B.
Vorkommen von metnllisehem Quecksilber im Emmenthrler WBse
warde von meinem Assistenten Herrn W e i n h o l d und von
mir vor Kurzem hier beobachtet. Dasselbe sass im Innern der Rinde. Sollten vielleicht L e d e r b e u t e l , in denen
vorher Quecksilber befindlich gewesen, bei Bereitung solchen Kases benutzt worden sein? Solches quecksilberhaltiges Leder wird auch zuweilen hochst u n p a s s e n d zur
Verbindung von Saureflaschen benutzt.
H. L u d w i g .
Jena, den 13. Juli 1865.
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