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Schwefelmangan-Verbindungen.

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Schwefelma?yan-Verbindungen.
Sclrwefelmangan -Verbindungen.
In der Absicht hohere Scliwefelnngsstufen des Mangans - darzustellen, erhielt A. V 6 1 k e r statt dieser einige
interessante Schwefelmangansalzc.
I ) S ch w c f e I m a n g a n - Sch w e fel k n 1 i u m. Wasserfreies schwefelsaures Manganoxydul rnit $ liienruss und
dem dreifaclien Gewicht von kolilensaurem Kali und Schwefel schmilzt nian so langc hei miissiger Hitze, his die Kohlensaure ausgetrieben und Scliwefelkaliuni gcbildet ist ;
hierauf steigert man dieselbe bis zuni Rothglulien und
erhalt dann nach dem Erkalten eine zusarnmcngesclimolzene
Masse, welche, nach dem Auslaugcn des Schwefelkaliurns
mittelst ausgekochten Wassers und bci moglichstem Abschluss der Luft, grosse dunkelrothe, zu lirystallartigen
Massen zusammengehaufte Bliitter zuriicklasst. Diese Massen lassen sich wie Glimmer, sehr leicht in diinne,
durchsichtige, dunkelrothe Blattchen zerthcilen.
Nimmt man statt des schwefelsauren Salzes, gepulverten Braunstein, so sind die Blatter mehr oder wenigcr
undurchsichtig nnd dunkel gcfiirht von deni Kiscngehalt
derselben. Selhstbereitetes reines Mlanpanliyperoxyd oder
reines hohlensaures Manganoxydul liefert aber dieselbe
reine Verbindung.
In vollig trockncm Zustande bleiben die Kryslalle
lange unzersetzt, bei feuchter Luft oxydiren sic sich rasch,
werden schwarz und undurchsichtig. In Wasser, Weingeist
und Aether sind sie so gut wie unloslich; mit Salpeter
verpuffen sie hcftig. In Siiurcn, selbst i n verdurinter Essigsaure, losen sie sich vollstiindig untcr Entwickclung von
Schwefelwasserstoff. Auf Platinblcch erhitzt,, iiberziehen
sie sich rnit einern grunen Pulver (Oxysulfuret), wodurch
das Innere vor weiterer Oxydation geschutzt wird. Mit
lufthaltigem Wasser auf einem Filter ausgewaschen, werden sie allmalig zersetzt, indem sich schwcfelsaures Kali,
Schwafelkalium und unterschwefligsaurcs Manganoxydul
auflost, und Schwefel und Manganosyd zuriickbleibt.
Die Analyse gab folgende Zusammensctzuns:
3 MnS KS.
In 100 Theilen:
+
gefunden.
berechnet.
114,458
39,524
21,028
98,309
100,000.
..
..
..
Mangan.. . 44,738
Schwefel..
33,091
Kalium.. . . 20,480
Trotz aller Vorsichtsmassregeln gelang es nicht, ein
viillig unzerselztes Praparat zu erhalten.
Losislz'chkeil des Eisen- etc. Oxydhydrats in Kalilauge.
k3
2) S chw e f e I m a n g a n - S ch w e fc In a t r i um. Man
nimmt statt Kali, Nalron und verfahrt wie bei der KaliumVerbindung. Man erhalt diese Verbindung in Form kleiner,
glanzender, hellrother, nadelforrniger Krystalle. Die C',
'imenschaften sind fast dieselben, wie bei dem vorhergehendcn
Salze. Auf Platinblech erhitzt, verbrennen dicselbcn untcr
Entwickelung von schwefliger Saure untl Zurucklassung
von Manganoxyd und schwefelsaurem Natron.
Die Anal se ergab ebenfalls die Formel: 3 MnS NaS.
In 100 ' heilen:
!i
+
gefunden. berechnet.
Mangan.. . . 4 9 , l l
48,6
Schwefel.. . 37,18
37,s
Natrium.. . . 13,26
13,6
.
.
.
9935
100,o.
(Annul. d. Chem. u. Pharm. Bd. 59. p . 35.)
Hz.
Loslichkeit des Eisen-, ICupfer- und Iiobaltoxydhydrats in JCalilauge.
A. V o l k e r bemerkte bei der Bestimmnng der Kohlensaure in dem Liebig'schen Apparate, dass die zuvor
wasserhelle Kalilauge nach dem Einleiten der Kohlensaure
braune Flocken fallen liess, welche er fiir Eisenoxyd
erkanntc. - Directe Versuche mit concentrirter kohlensaurefreier Kalilauge und frischgefalltem Eisenoxyd bestatigten die Beobachtung, so dass V o l k e r bei Trennung
der Thonerde vom Eisenoxyd nur eine miissig concentrirte Kalilauge empfiehlt. (Zu schwache Lauge lost die
Thonerde bekanntlich nur unvollstandig.)
Kobalt- und Kupferoxyd losen sich abcr in grosser
Menge in concenlrirter Iialilauge auf, so dass lelztere Losung selbst zur Entdeckung sehr kleiner Mengen Traubenzucker, der Kupferoxyd zu Oxydul rcducirt, angewandt
werden kann. - Um dem Einwande von B e r z e l i u s ,
dass die Aufloslichkeit des Kupferox ds in Kalilauge
nur einem Gehalte von organischen Sto en zuzuschreiben
sei, zu begegnen, nahm V o 1 k e r hierauf besondcre Rucksicht, fand aher dennoch seine Versuche bestatist. Die
Losung des Kupferoxyds in Kalilauge kann dann init Wasser verdunnt werden, ohne dass sich Kupferoxytl abscheidet. Zur Trockne verdampft, erhalt man aber eine blau
geschmolzene Masse, die sich in Wasser mit schon gruncr
Farbe aufliist. Leitet man Chlor durch die Losung des
Kupferoxyds in Kalilauge, so k b t sich die Flussigkeit
i
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