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Schwefelorganische Verbindungen und ihre Verwendung in der Therapie von H. Herbst. VII 193 S. mit 2 Abb. Leipzig 1953Akademische Verlagsgesellschaft. Geb. DM 14 В Э

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Bd. 28?./59
1954, Nr. 8
Buchbesprechungen
483
BUCHBESPRECHUNGEN
SchwefelorganischeVerbindungen und ihre Verwendung in der Theraple von H . Herbst.
VII, 193 S. mit 2 Abb. Leipzig 1953: Akademische Verlagsgesellschaft. Geb. DM 14,Die Schwefelchemie hat fur die Therapie der Gegenwart besondere Bedeutung. Eine
Monographie wie die vorliegende, die einen Literaturiiberblick gewiihrt, der 1675 Zitate
bis zum Jahre 1951 mit dem Schwergewicht auf der Zeit nach 1945 anfiihrt, ist deshalb
nicht nur fiir denjenigen von Wert, den die Chemie dieser Korperklasse beaonders interessiert, sondern auch fiir den praktischen Apotheker, der den Fortschritten seiner Wissenschaften zu folgen bemiiht ist. Die Arzneistoffe, die in dem Buch besprochen werden,
sind groBtenteils allgemein bekannt, es sei nur erinnert an Sulfonamide, Penicilline,
Thyreostatika, Thiosemikarbazone, Thioharnstoffe, Phenothiazine, einige Vitamine usw.
Von allen Substanzen wird Entdeckung, Konstitutionsaufklarung, Synthese, analytische
Moglichkeiten, Indikationen, klinische Erfahrungen usw. eingehend dargestellt. Durch
diese Vielseitigkeit des Stoffes, der iibersichtlich gegliedert ist, gewiihrleistet daa Buch
eine anregende Lektiire.
Wolfgang Schneider.
Chemotherapy of Infections von H . 0. J . Collier, mit einem Vorwort von Sir Alex.
Fleming. 248 Seiten, 53 Abb., 21 Tab. London 1954: Verlag Chapman & Hall. 18 8 .
Das englisch geschriebene Buch hat den Vorzug vieler angelsachsischer Werke, einfach
und klar geschrieben zu sein, und den Leser fast spielend mit den Tatsachen und Problemen
der Chemotherapie der Infektionskrankheiten vertraut zu machen. Nach einleitenden
Worten iiber wichtige Begriffe und Kapitel iiber Wechselwirkung zwischen Heilmittel, Erreger und Mensch, selektive Giftwirkung, Heranbringen des Mittels a n den Erreger, Wirkungsweise der Mittel und Resistenzerscheinungen werden die wichtigsten Antibiotika
und ihre Anwendungen, die Sulfonamide, die Tuberkulose- und Lepramittel und die
Chemotherapie der Malaria und einiger Tropenkrankheiten besprochen. Wenn der Entdecker des Penicillins, Pleming, diesem Buch ein Vorwort widmet, so spricht allein dime
Tatsache fur die Giite des Buches. Das Buch, das zum 100. Geburtstage von Paul Ehrlich
erschien, bedeutet gleichzeitig cine dankbare Wiirdigung der Verdienste dea Begriinders
der Chemotherapie.
Bersch
Methoden der organischen Chemie Houben-Wcyl, 4. vollig neugestaltete Auflage, herausgegeben von Eugen Muller unter Mitwirkung von 0. Bayer, H . Meerwein, K . Ziqler.
Rand VII, Teil 1 : Sauerstoffverbindungen 11, Aldehyde X X I I I , bearbeitet von 0. Bayer.
XXII, 556 Seiten, 2 Abb. Stuttgart 1954: Georg Thiemc Verlag. Geb. DM 82,-.
Die iiul3erst verdienstvolle Neugestaltung des ,,Houben-Weyl", die in den bisher erschienenen BInden trotz der Schwierigkeiten, der enorm angewachsenen Wissensmaterie
in knapper, aber doch erschopfender Form gcrecht zu werden, alle Erwartungen erfiillt
und sogar iibertroffen hat, ist auch in diesem Band vorbildlich gelungen. Wenn die urspriingliche Planung der Zusammenfassung samtlicher Carbonylverbindungen in einem
Bande fallen gelassen werden muRte, um die insbesondere fiir die Synthese hervorragend
wichtigen Aldehyde nicht zu kurz kommen zu lassen, so wird dieser EntschluB des Herausgeberkollegiums sicherlich allseitig mit Genugtuung aufgenommen werden.
Da die groBen Unterschiede in der Empfindlichkeit der Aldehyde je nach Art des Restes,
an dem sich die Aldehydgruppe befindet, eine Vielzahl von Synthesewegen erfordern, wird
die Beriicksichtigung fast samtlicher bekannt gewordener Bildungsmoglichkeiten und Herstellungsverfahren der Aldehyde dankenswert empfunden, und es ist verstllndlich, daB
weitaus der groBte Umfang des Werkes den synthetischen Methoden gewidmet ist. Trotz
der Tatsachenanhaufung ist die Lektiire des Bandes keineswegs ermudend, da hiiufige
kurze Hinweise iiber gesicherte oder vermutliche Reaktionsmechanismen das Verschiedene
oder Gemeinsame der einzelnen Verfahren aufdecken. Die intramolekulare Wasserstoffverschiebung, die Basen vom Typ des N-Oxymethyl-2-~-oxy~thyl-pyrrolidins
erleiden,
mochte Referent allerdings nicht analog der Sommelet- und Duffschen Verfahren, sondern
analog der Eschweilerschen Methylierungsreaktion des Stickstoffes durch Formaldehyd
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