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Scilla maritima.

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Vorkornnietr der Ameiseitsaure in den Rreiurnesseln,
18 I
Vorkommen der Ameiensaure in deli Brennnessela.
Nachdem 'Fr. W i l l durch mikrochernische und mikrosko ische Untersuchungen die Gegenwart dar Arneisen&g;ure
io
die Hautenteundung erregenden Fiussigkeit in den
Haaren der Processionsraupe und in den Giftorganen
eiaiger Insekten aufgefunden , hat n u n auch Professor
Dr. v. G o r u p - B e s a n e z durch die Versuche, welche
derselbe in seinern Laboratorio von Dr. B r a n d 1 anshellen
liess, jene Saure in den Brennnesseln, Urlaca we?is und
dioica. nachgewiesen. Diese Pflanzen wurden fein zerschnitten und gestossen, mit der vierfachen Menge Wasser
und mit und auch ohneZusatz von einigen Tropfen Schwefelsaure der Destillation unterworfeu.
Das Destillat reagirle kaum merklich sauer, opalisirte
stark und besass einen widerlichen Geruch. A u f seiner
Oberflache schwammen einige Oeltropfen. Dasselbe wurde
mit kohlensaurem Natron versetzt und ab eraucht. Die
blauliche Salmasse rnit verdunnter Schwefekaure in einer
Retorle zerlegjt und das saure Deslillat rnit Atnmoniak
neutralisirt, zeigte nun alle charakterislischen Reactionen
der Ameisensaure.
Dieser Versuch wurde nun nochmals mil einer grosseren Portion Brennnesseln wiederholt; nur wurde bei der
ersten Destiilation des Krautes keine Schwefelsaure zugesehzl und spater zur Neutralisirung des sauren Destillats
anstal6 des Ammoniaks kohlensaurer Kalk genornmen.
Das concentrirte Filtrat redncirte die Silber- und
Quecksilbersalze, entwickelte auf Zusalz von Schwefelsaure den eigenthhmlichen Geruch der Ameisensaure und
mil einem Getnisch von Schwefelsaure und Alkohol sehr
deutlich den des Ameisenathers. (Buchn, Repert. Bd 4, H . I )
0.
8es
Scilla maritima.
Die Wurzeln der Scilla m w z k z a sind von W i 11st e i n
noehmals einer chemischen Untersuchung unterworfen
und dadurch die Resultate der frbheren Analysen -von
Tromsdorff, Eustachiuu Athanasius, Planche,
l i e u n , D o e r h a v e , Vogel und einigen Andern, thcils
ber i ch t i g t, the i Is best a t igt.
W i t 1s t e i n stellte seine Versuche init dcn fr ischen
und aucti mit den trocknen Wurzeln an. Die frischen Wurzcln wurdea gehorig gereinigc u n J zerschnitten zuerst init
Washer ausgezogen Uer Auszug im Wasserbade abgeraucht
und danri fittrirt. IXc klare lmungelbc Fldssigkeit wurcle
182
Cvlocynthin.
mit Alkohol versetzt und nach 2b Stunden abermals filtrirt
und der Alkohol abdestillirt. Der Ruckstand wurde unter
Zusatz von Hefe einige Tage in eine angemesseneTemperatur gestellt, nachdem aber keine Gahrung eingetreten
war, von der Here wieder abfiltrirt und langsam verdunstet.
Die zuruckbleibende Masse, von Farbc und Consistenz
eines hellgelben Syrups, enthielt noch Gummi; sie wurde
deshalb mit feinem Quarzsand vermischt, panz eingetrocknet, mit Alkohol ausgezogen und die Tinctur verdunstet. Das zuruckbleibende Extract hatte auch nach
einigen Wochen sich durchaus nicht verfndert ; es schmeckte
sehr bitter, loste sich mit Leichtigkeit in Alkohol und
Wasser auf und diese Losungen reagirten stark sauer.
Aether nahm nur Spuren davon auf. Bleizuckerlosung
bewirkte in der wasserioen Losung einen geringen erdfarbigen Niederschlag ; nac% Abscheidung desselben erfolgte
auf Zusatz von basisch- essigsaurem Blei noch ein starker,
schmulziggelber Niederschlag. Die abfiltrirte und mit Schwefelwasserstoff versetzte Flussigkeit lieferte nach weiterer
Behandlung. nun ein elbes Extract von saurer Reaction,
von sehr bitterm, nac her brennendem Geschmack. Die
tosung dieses Exlracles mit Barytwasser versetzt, bewirkle
keine Veranderung; durch Schutteln niit Bleioxyd aber
wurcle dieses gelb und die Flussigkeit heller. Nach einer
ferneren Behandlung mit Schwefel wasserstoff etc. blieb
cin gelbes Extract zuruck, welches nicht mehr sauer
reagirte, von sehr bitterm aber nicht scharfem Geschmack.
Alle Bemuhungen, diesen scharfen Stoff zu isoliren, blieben
fruchtlos.
Aus obigen Versuchen geht hervor, dass der Bitterstoff
und dor scharfe Stoff der Scilla nicht ein und dieselbe
Substanz ist, ob leich sie in die gewohnlichen Liisungsniittel mit einan er iibergehen. Beide sind nicht fluchtig,
daher in der getrockneten Wiirzel noch enthalten. Die
Versuche mit der getrockneten Wurzel lieferten dasselbe
Resultat wie vorher, nur ergab sich dabei, dass es a m
zweckmassigsten ist. wenn man zur Gewinnung der wirksamen Bestandtheile die Seilla erst mit Wasser auszieht
und den Auszug mit Alkohol dann weiter behandelt.
(Buchn. Repert. Bd. 1. EI. 2.)
0.
E
f
Colocynthin.
W. B a s t i c k schlagt folgende Bereitungsweise der
Colocynthins vor.
Die von den Samen befreite Coloquinthc w i d init
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maritime, scilly
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