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Selenverbindungen.

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172 Schwefligsaures Natron.
- Selenverbindungen.
Schwefelslure geaattigt. Man zieht diese Schwefelsaure
von dejenigen ab, welche 5 Grrn. NaO, CO2 zur Sattigung gefordert hatten, die DXerenz giebt die Schwefelsiiure, welche der Kies geliefert hat. Aus dieser SO3
berechnet man den 8 des Kieses.
30 bis 40 Minuten michen hin, um eine solche Analyse BU beendigen. (Compt. rend. 21. Octbr. 1861. pag.
685.)
H. Ludwig.
Schwefigsaures Natron
empfiehlt P o l l i in Krankheiten, deren Ursache in einer
Verderbniss des Bluts durch faulige oder contagiose
SubstanZen liegt. (Journ. de Pharm. et de Chim. Decbr.
H. Reich.
1861. pag. 459 -462.)
Selenverbindnngen.
H. U e l sm a n n hat einige den Sulfiden nnd Schwefelbasen analoge Selenverbindungen beschrieben.
S e 1e n a r s e n i k , As Se3, scheidet sich beim Einleiten von Selenwasserstoffgas in eine mit Salzsaure schwach
saixer gemachte Losung von arseniger Saure mit d u n k e l b r a u n e r Farbe ab und wird nach dem Auswaschen
und Trocknen rotbbraun. Den Selenwasserstoff hierzu
stellt man sich durch Erhitzen von Selen in einem langsamen Strom von getrocknetem und luftfreiem Wasserstoffgas dar. Das S e l e n a n t i m o n , SbSe3, durch Fallung
einer Brechweinsteinlosung mit Selenwasserstoffgas als
ein s ch w a r z e r Niederschlag erhalten, erscheint getrocknet
als sammetschwarzes Yulver. Das E i n f a c h - S e l e n z i n n ,
SnSe, ist, wenn es auf nassem Wege durch B’Lllung von
Zinnchlorurlosung mit Selenwasserstoff gebildet wird,
nach dem Trocknen em fast schwarzes, zartes Pulver,
wird es aber durch Erliitzen von Zinnfolie mit Selen im
Kohlensaurestrom bereitet, so ist es hellgrau, metallglanzend, von krystallinischein Bruch. Z w e i f a c h - S e l e n z i n n , SnSe2, wird in einer wasserigen Losung von wasserfreiem Zinnchlorid durch Selenwasseratoffgas o r a n g ef a r b e n niedergeschlagen und ist nach dem Trocknen
hellrothbraun. Aus einer mit Selenwasserstoffgas gesattigten Losung von zweifach- wolframsaurem Natron fallt
verdunnte Schwefelsaure s ch w a r z e s W ol fra ma e l e
n i d , W Se3.
Das b r a u n e M o l y b d a n s e l e n i d , MoSe3, wird
-
Quunt8tufifleBestimmung der Phosphorsdure.
173
aus einer mit Selenwasserstoffgas gesattigten Losung von
saurem molybdiinsaurem Ammoniak durch Sauren a b g e
achieden. S e 1e n w i s mu t h, BiSe3, wird aus einer Liisung von salpeteraaurem Wismuthoxyd durch Seleawrrsserstoff als sch w i r z e s Pulver erhalten. Das S e l e n g o 1d Au Se3, ist gleichfalls s ch w a r I, und fSilit au8
einer Goldchloridlosung durch Selenwasserstoff nieder.
S e l e n q u e c k s i l b e r , HgSe, kann man auf trocknem
und nassetn Wege bereiten. Es ist von s c h w a r 5 e r
Farbe. Das S e l e n c a d m i u m , CdSe, sieht d u n k e l b r a u n aus und entsteht beim Einleiten von Selenwasserstoff in eine Chlorcadmiumlosung. Das S e 1e n n a t r i u m
NaSe, endlich stellt man durch Erhitzen von Selen und
Natrium oder durch Sattigen von concentrirter Natronlauge mit Selenwasserstoff dar. Die Verbindung ist
f a r b l o s und krystallisirbar und wird an der Luft unter
betrachtlichor Erwarmung sogleich r o t h. (Ann. der Chm.
6.
24. Phwtn. cxvr. 122
137.)
,
I
,
-
Quantitative Bestimmnug der Phosphorshire.
Ausgehend von der Methode Reynoso's, das aqs
einem beksnnten Gewichte von Zinn erhaltene Qemenge
von Zinnsaure und phosphors. Zinnoxyd zu wagen, urn
die Phosphorsaure quantitativ zu bestimmen, hat G i r a r d
ein neues Verfahren hierzu gegeben, welches die Fehler
der B e y n o s o'schen Methode beseitigt.
Das Verfahren ist folgendes, wobei neben Phosphorsiiure auch Eisenoxyd, Thonerde, Kalk, Talkerde vorausgesetxt werden. Die Substanz, welche frei von Chloruren sein muss, wird in Salpetersaure gelost. Man bringt
in die Losung ein bestimmtes Gewicht Ion reinem Zinn
(4-5 Ma1 so vie1 als die vorhandene Phosphorslure betragend), das sich in Zinnsaure verwandelt und alle Phosphorsaure, so wie eine grosse Menge Eisenoxyd und Thonerde niederschlagt. Man decantirt und wascht euletet
auf einem Filter den Niederschlag aus; die Fliissigkeit
enthiilt alle Basen, ausgenommen Eisenoxyd und Thonerde. Darauf wird der Niederschlag in Konigswasser gelijst, die Fliissigkeit ohne Riicksicht auf die Substanz des
Filters und einzelne ungeloste Theilchen mit Ammoniak
ubersattigt und mit Schwefelwasserstoff - Ammoniak versetzt.
Es bildet sich ein schwarzer Niederschlag von Schwefeleisen und Tbonerde, den man absetzen lasst, dann abfiltrirt und mit Schwefelwasserstoff - Ammoniak wascht,
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