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Sesam - Einfuhr in Frankreich.

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194 ilkmnitgehalt d . Schwumme. hmylniercaptan. Sesanj
was man leicht daran erkennt, dass beim Sclimelzen ein
leichtes Decrepitiren und Aufblahen unter Entweichung von
Krystallwasser eintritt. Nimmt man das Schmelzen auf
Papier vor, so breitet sich das Santoiiin geschmolzen auf
dem Papiere aus, wahrend die Borsaure als Pulver zuriickbleibt. (Journ. de C h h . mdd. 1844. - Pharm. Centralbi.
1843. No. 23.) B.
Mannitgehalt der Schwamme.
Dr. R i e g e l fand in vcrschiedenen Arten und Gat.tungen aus der Familie der Schwamme, namentlich den Truffeln, Mannit, und glaubt, dass der Zuckergehalt der Schwamme wohl nur in Mannit bestehen mochte. (Juhrb. f. prakt.
Pharna. VZZI. 5. 1844.) B.
~
Ueber das Aniylinercaptan.
Es sind von K r u t s c h Versuche rnit dem Fuse161 angestellt worden, um zu erforschen, ob dasselbe eine ahnlwhe Verbindung eingehe, wie die, welche Z ei s e bei dem
Aethyl entdeckt und unter dem Namen Mercaptan beschricben hat. Das rohe Fuselol wurde durch Behandeln mit
Wasser vom anhangenden Alkohol befreit und darauf durch
nochmalige Deslillation gereinigt. Urn das Am ylmercaptan
daraus darzustellen, wurde nach der von W o h l e r an egebenen Methode verfahren, indem das gereinigte FusJol
mit Schwefelsaure vermischt und die saure Flussigkeit alsdann mit kohlensaurem Kali gesattigt wurde. Durch Filtriren, Vermischen mit Schwefelwasserstoff und Destilliren
geht das Amylmercaptan in Verbindun mit Wasser in Gestalt iiliger Tropfen uber. Durch noc malige Destillation
gereinigt, stellt es eine farblose, das Licht stark brechende,
olartige Flussigkeit dar, von durchdringend zwiebelartigem
Gem& und bei 21'' C. 0,838 spec. Gew., wodurch es mit
dem Aeth lmercaptan genau iibereinstimmt, sowie auch
durch sein$erhalten gegen mehrere andere Korper. (Journ.
fur prakt. Chent. B. 3O.p. 1.) Oaerbeclc.
a
Sesam - Einfuhr in Frankreich.
Die Sesampflanze wird in Aegypten, der Turkei und
an den Ufern des schwarzen Meeres in grosser Menge gebaut. Vor noch nicht sehr langer Zeit war der Sesam nur
als Arzneimittel bekannt; jetzt bildet er den rosst.en Concurrentcn fur den Olirenbaum, was fur Fran reichs Agri-
k
Tallicoonah- oder Icundah- Oel.
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cultur - Industrie von hoher Wichtigkeit ist. Der Sesam
liefert CO bis 50 Proc. seines Gewichts ein geschmackloses
und daher sehr gut cssbares fettes Oel. Das Iieiss gepresste giebt sehr gute Seife. Als Zusatz zum Oliveno1
ei5net sich das kalt gepresste Sesamol ganz hesonders.
Und in der That, gegen einen solchen Zusatz ware auch
wenig einzuwenden, weil die Consumenten daraus nur
Vortheil ziehen wurden, wahrend man gegenwartig das
Olivenol mit anderen Oelen sehr haufig verfalscht. - Die
Sesamolltuchen geben ein vortreffliches Viehfutter ab. Man
schatzt die jahrliche Sesam - Einfuhr in Frankreich auf 160
Millionen Pfund oder 80,000 Tonnen, so dass eine grosse
Anzahl von Schiffen fur diese Einfuhr thatig sind. (Moniteecr industriel. Janv. 18. 1844.) H. Wr.
Tallicoonah- oder Kundah-Oel (Huile de Touloucouna,
Carapa Oel).
wird nach GI a r k e aus den Nussen eines in Sierra Leone
wachsenden bis 40' hohen Baumes (nach P e r e i r a Carapa
Touloucouna, eine von S w e e t ah ebildete Meliacee mit
grossen fiinffacherigen Kapseln, welc e 18 - 30 kastanienbis huhnereigrosse dreieckige, braunrothe, runzlige Samen
enthalten) im Dorfe Kent am Cap Shilling so gewonnen,
dass man die Samen auf Hiirden in der Sonne trocknet,
dann in Korhen dem Rauche der Hiitten aussetzt, hierauf
rostet, in holzernen Marsern zu Brei zerstosst und diesen
mit Wasser auskocht, wobei das Oel ahgeschopft w i d .
4 Gallon dieses in Sierra Leone sehr reichlich vorhandenen, meist in butterartiger Gestalt (nicht selten aber auch
fliissig) vorkommenden Oels kostet an der Kiiste 2 Schillinge. Die Eingebornen benutzen es zur Beleuchtung; es
gilt aber auch allgemein, mit. warmem Wasser zu Klystieren verwendet, als ein sehr wirksames Wurmmittel. Innerlich wirkt es nach C l a r k e purgirend, aber eben so verschieden und unzuver1assi.g wie Ricinusol. In zu starken
Gaben kann es todtlich wirken. - P e t r o z und R o b i n e t
fanden friiher in der Rinde des Baums ein alkaloidisches
Princip (Carapin). Nach R e d w o o d ist das Oel in Aether
ganz loslich, Alkohol lost es nur zum Theil; das Ungeloste ist bei gewohnlicher Temperatur flussig, der losliche
Theil aber fest; der letztere ist der Trager des bittern
Geschmacks und widerlichen Geruchs. In den verschiedenen Verhallnisssn beidcr ist wohl die verschiedene Consistenz und unsichere Wirkung des Oels begrundet. (Dubl.
Joum. of nted. Sc. 1843. p. 414. - Pharm. Centralbl. 1844.
No. 20.) B.
-
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